Die Super League präsentiert sich im neuen Kleid
Fans, TV-Revolution und neue Anspielzeiten

Die EM ist Geschichte. Schon nächste Woche geht die «Credit Suisse Super League» los. Neben dem neuen Namen hat die Liga noch mehr Änderungen zu bieten.
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Auf dem Rücken der Nati-Spieler wie Loris Benito ist Credit Suisse schon lange präsentiert: Jetzt ist die Bank auch Liga-Sponsor.
Foto: TOTO MARTI
Matthias Dubach

Umgewöhnen ist angesagt, Fussball-Fans! Die Super League kommt anders daher als bisher. Zum einen gibts unter Vorbehalten wieder Fans und Stimmung in den Stadien. Und neu ist auch der Liga-Sponsor. Uns erwartet die erste Saison der Credit Suisse Super League, die Grossbank löst Raiffeisen ab. Deshalb erstrahlt das Liga-Logo neu in blau statt weiss-rot.

Völlig neue Anspielzeiten

Die aber vielleicht grösste Umstellung sind die neuen Anspielzeiten. Der Spieltag wird an den Wochenenden stärker aufgesplittet. Samstags wird eine Partie um 18.00 Uhr angepfiffen, die zweite um 20.30 Uhr. Am Sonntag gibts neu zwei Zeiten. Eine frühe Partie steigt jeweils ab 14.15 Uhr, gefolgt von zwei Matches um 16.30 Uhr.

16.30 Uhr? Ja, den seit 2004 traditionellen Super-League-Termin sonntags um 16.00 Uhr gibts nicht mehr. Und auch das Fernseh-Live-Spiel im Free-TV an diesem Termin gibts nicht mehr.

Eine happige Umstellung für die Fans! In den letzten 23 Jahren ist der Sonntag-Nachmittag zum traditionellen TV-Termin für Schweizer Fussball geworden: Seit 1998 TV-Sender Sat1 begonnen hatte, die Nationalliga A zu zeigen. «Live Ran» ist längst Geschichte, zuletzt kam neben dem Voll-Service bei Pay-TV-Sender Blue (früher Teleclub) stets beim SRF ein Live-Spiel pro Runde.

SRF sendet neu am Samstagabend live

Das passiert zwar weiterhin: Doch neu geht der Staatssender samstags, 20.30 Uhr, auf Super-League-Sendung. SRF-Sport-Leiter Roland Mägerle sagt: «Der neue Ausstrahlungstermin des SRG-Livespiels am Samstagabend bedeutet eine Umstellung für das Publikum. Wir sind uns bewusst, dass sich die Fussballfans zunächst an den neuen Super-League-Termin bei SRF werden gewöhnen müssen.»

Warum die TV-Revolution? Die Übertragungsrechte wurden von der Swiss Football League ab der Saison 2021/22 neu ausgeschrieben. Ein Teil des neuen Deals: Das Live-Spiel im Free-TV darf nicht mehr gleichzeitig stattfindende und exklusiv im Pay-TV gezeigte Partien konkurrenzieren. SRF-Mägerle zum verlorenen Sonntag: «Wir sind davon überzeugt, dass das Livespiel aus der Super League auch am Samstagabend auf ein grosses Publikumsinteresse stossen wird.»

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Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
23
24
52
2
FC Lugano
FC Lugano
23
11
41
3
FC St. Gallen
FC St. Gallen
22
14
39
4
FC Basel
FC Basel
23
9
39
5
FC Sion
FC Sion
23
6
34
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
23
-2
33
7
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
23
2
29
8
FC Luzern
FC Luzern
24
-2
27
9
Servette FC
Servette FC
23
-7
25
10
FC Zürich
FC Zürich
23
-12
25
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
24
-12
20
12
FC Winterthur
FC Winterthur
22
-31
14
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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