Die Noten zum FCZ-Sieg
Einer mit rabenschwarzem Abend, Joker holt sich beste Note ab

Wer hat wie abgeschnitten? Hier findest du die FCZ-Noten zum 3:2-Sieg gegen Luzern.
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Erlösung für den FC Zürich: Keny erzielt in der Nachspielzeit den Siegtreffer.
Foto: keystone-sda.ch
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Florian RazReporter Fussball

Es ist ein rabenschwarzer Abend für Milan Rodic. Erst tritt der Zürcher Verteidiger Gegenspieler Julian von Moos nach 23 Sekunden in die Wade. Dann vergisst er ihn kurz vor der Pause beim 0:2 in seinem Rücken. Kein Wunder, darf er zur Pause gleich in der Garderobe bleiben. Aber auch der Rest der Abwehr wirkt vor der Pause überfordert davon, in einer Dreierkette aufzulaufen, die gegen den Ball zu einer Viererkette werden soll. Eine Situation, die auch dem 19-jährigen David Vujevic nicht hilft, der zu seinem vierten Spiel mit den Profis kommt – sein erstes in dieser Saison. Die Luzerner erspielen sich nicht wirklich viele Chancen – und doch wirkt jeder Gegenstoss potenziell gefährlich, weil der FCZ hinten so wackelt.

Vorne funktioniert der Plan mit den beiden Stossstürmern Juan José Perea und Philippe Kény vor der Pause gar nicht. Beide sind bemüht, kommen aber vor der Pause in keine guten Situationen. Besser wird das Offensivspiel, als Zürich mit Matthias Phaëton und Jahnoah Markelo wieder mit zwei klaren Flügeln agiert. Markelo beginnt nach seiner Einwechslung fahrig, dreht dann aber das Spiel mit einem verwandelten Penalty und dem Assist zum 2:2. Kény spielt den Pass, der zum Elfmeter führt, den er in der Nachspielzeit selber zum 3:2 verwandelt.

Im Mittelfeld ist Bledian Krasniqi wahnsinnig bemüht. Aber irgendwie will ihm in dieser Saison nichts Entscheidendes gelingen. Das macht Steven Zuber besser. Der startet wenig überzeugend ins Spiel, hat dann aber die entscheidende Szene, als er von Taisei Abe so gefoult wird, dass es Penalty und Rot für den Luzerner gibt.

Goalie Yanick Brecher hat einmal Glück, dass ein schwacher Abschlag nicht zum Gegentor führt. Aber in der zweiten Halbzeit rettet er sein Team vor dem dritten Luzerner Treffer.

Wechsel: Comemencia 46. für Rodic, Markelo 46. für Perea – Phaëton 61. für Krasniqi, Reichmuth 63. für Vujevic und Reverson 84. für Tsawa zu kurz für eine Bewertung.

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Und so haben die FCL-Spieler abgeschnitten

Taisei Abe ist der Spieler des Abends. Weil der Auftritt des Japaners alles über den FC Luzern an diesem Samstagabend sagt. Er beginnt ungemein stark, baut dann ab – und steht mit seinem unnötigen Foul am Anfang des Luzerner Absturzes. Bleibt am Ende ein ungenügender Auftritt des defensiven Mittelfeldmanns.

In der Abwehr sind es vor allem Aussenverteidiger, die immer wieder Mühe haben. Nicht Pius Dorn, der ist erst hinten rechts und dann im rechten Mittelfeld das, was der FCL sonst nie ist: konstant. Und zwar konstant gut. Aber links ist Bung Meng Freimann immer wieder mal überfordert. Und Severin Ottiger, der in Halbzeit zwei hinten rechts eingesetzt wird, verteidigt beim 2:2 durch Matthias Phaeton unfassbar unkonzentriert. Kommt dazu noch der eingewechselte Linksverteidiger Andrejs Ciganiks, der beim 2:3 erst das Offside aufhebt und dann auch noch das Foul zum entscheidenden Penalty begeht.

Bester Luzerner ist Matteo Di Giusto mit einem Penaltytor und dem Assist zum zweiten Luzerner Treffer. Am Ende verhindert Yanick Brecher gerade noch Di Giustos zweiten Treffer. Stürmer Julian von Moos holt einen Elfmeter heraus und trifft zum 2:0. Er müsste eigentlich noch ein weiteres Tor erzielen, ist im Abschluss aber zu unkonzentriert. Oscar Kabwit wird zur Pause ausgewechselt, weil er Schmerzen hat, fehlt aber nicht, weil er schon vor der Pause ähnlich wirkungslos geblieben ist wie Youngster Lucas Ferreira, der für einmal einen unauffälligen bis schwachen Abend einzieht.

Wechsel: Ottiger in der 46. für Kabwit – Grbic 76. für von Moos, Ciganiks 76. für Ferreira und Villiger 94. für Bajrami zu kurz für eine Bewertung.

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Brack Super League 25/26 - Meisterrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
38
28
75
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
38
25
70
3
FC Lugano
FC Lugano
38
17
67
4
FC Sion
FC Sion
38
23
63
5
FC Basel
FC Basel
38
-3
56
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
38
11
55
Champions League-Qualifikation
Conference League Qualifikation
Brack Super League 25/26 - Relegationsrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Luzern
FC Luzern
38
10
53
2
Servette FC
Servette FC
38
8
53
3
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
38
-14
42
4
FC Zürich
FC Zürich
38
-23
38
5
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
38
-26
33
6
FC Winterthur
FC Winterthur
38
-56
23
Relegation Play-Offs
Abstieg
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