Die letzten Infos zur 21. Super-Leauge-Runde
St. Galler Nsame-Premiere gegen seinen Lieblingsgegner?

St. Gallens neuer Star Jean-Pierre Nsame steht am Sonntag im Kader – genauso wie Antonio Marchesano bei Yverdon. Das sind die letzten News der Super-League-Klubs vor der 21. Runde.
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Der neue Star in der Ostschweiz: Stürmer Jean-Pierre Nsame ist bereits im Training beim FC St. Gallen.
Foto: keystone-sda.ch
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Lucas WerderReporter Fussball

Nsame-Premiere gegen Lieblingsgegner?

Jean-Pierre Nsame (31) ist der FCL-Schreck! In 24 Spielen gegen die Luzerner hat der neue St. Galler Stürmer 18 Skorerpunkte gesammelt. Und gegen keinen anderen Klub hat er in seiner Karriere öfter gewonnen. Kommt der dreimalige Torschützenkönig schon am Sonntag gegen die Innerschweizer zu seinem Super-League-Comeback? Im Kader wird Schämpu auf jeden Fall stehen.

GC-Trainer Oral mit Personalsorgen

Am liebsten will GC in der Liga unter Thomas Oral auch in Genf ungeschlagen bleiben. Am Samstag muss der GC-Coach gegen Servette allerdings auf Saulo Decarli, Youngjun Lee, Mathieu Choinière und Giotto Morandi verzichten. Noch schlimmer: Auch Captain Amir Abrashi fällt aufgrund einer Gelbsperre aus. Das letzte Mal, als GC in der Super League ohne Abrashi auf dem Spielfeld gewonnen hat, war im September 2022 (!). Und laut Blick-Informationen ist zudem der neue Stürmer Bryan Lasme angeschlagen und für die Partie in Genf fraglich. Immerhin: Tsiy Ndenge und Pascal Schürpf melden sich fit zurück.

Celestini hofft auf mehr Stress

Für den FCB beginnt die englische Super-League-Woche mit dem Gastspiel in Zürich, danach geht es zu Hause gegen Luzern und auswärts gegen Servette. «Als Spieler habe ich englische Wochen geliebt. Du trainierst fast nicht. Es gibt nur Spiel, Erholung, Spiel, Erholung», sagt Fabio Celestini. «Als Trainer ist es deutlich stressiger. Du hast für die Vorbereitung auf einen Gegner nur zwei oder drei Tage Zeit.» Falls die Basler ihre bislang erfolgreiche Saison fortsetzen würden, hätte der Basler Coach in der nächsten Saison aber nichts gegen ein paar stressreichere, europäische Wochen einzuwenden.

Die Marchesano-Frage in Yverdon

Yverdon Sport ist bekannt für seinen eher defensiven Spielstil, doch in dieser Woche hat der Klub aus dem Waadtland zwei offensive Verstärkungen verpflichtet: den 1,93 Meter grossen Mittelstürmer Ronaldo Tavares und den 1,68 Meter grossen Spielmacher Antonio Marchesano. Beide könnten bereits an diesem Sonntag gegen Winterthur in der Startelf stehen – denn die Lage ist ernst: Yverdon Sport hat im Jahr 2025 noch kein einziges Tor erzielt.

Doch eine zentrale Frage bleibt: Wie integriert man Antonio Marchesano ins Team? Als Flügelspieler in einem 4-3-3? Oder als hängende Spitze in einem 4-2-3-1? «Ich weiss es noch nicht. Wir werden sehen», meinte der Neuzugang selbst. 

Überflieger Lausanne unter Druck

50 Prozent der Abwehr von Lausanne-Sport sind für das Spiel gegen den amtierenden Schweizer Meister gesperrt. Karim Sow und Raoul Giger werden am Samstag auf den Tribünen der Tuilière sitzen, und Ludovic Magnin muss einige Überlegungen gegen YB anstellen. Eines scheint sicher: Kevin Mouanga wird auf dem Platz stehen. Aber als rechter Aussenverteidiger oder als Innenverteidiger? Er kann beide Positionen spielen. Wird Olivier Custodio, der Captain, der zuletzt auf der Bank sass, an eine für ihn ungewohnte Position in die Startelf zurückkehren?

Trotz solider Auftritte gegen Luzern und in St. Gallen hat Lausanne-Sport 2025 bisher nur einen Punkt geholt. Sollte am Samstag gegen die Young Boys kein Erfolg gelingen, wäre die Bilanz zu Jahresbeginn enttäuschend. Der Druck ist bereits spürbar.

Naturrasen-Euphorie in Sion

Schnee, Kälte und Regen machten es für den FC Sion in den letzten Wochen unmöglich, auf Naturrasen zu trainieren. Damit ist nun Schluss: Eine Erleichterung, besonders für die älteren Spieler. «Der Platz war sehr weich. Vielleicht habe ich es nicht so gespürt, weil ich jünger bin, aber die älteren Spieler haben sich sehr über den Wechsel der Unterlage beschwert. Sie sagen, es sei eine Belastung für die Gelenke und Muskeln», erklärt Spieler Théo Berdayes mit einem Lächeln, ohne Namen zu nennen. Mit der Rasen-Euphorie im Rücken steht Sion nun vor einer intensiven Woche: In den nächsten acht Tagen trifft das Team von Didier Tholot auf drei europäische Gegner – Lugano, Servette und die Young Boys.

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Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
25
29
58
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
26
19
47
3
FC Lugano
FC Lugano
26
12
46
4
FC Sion
FC Sion
26
9
40
5
FC Basel
FC Basel
26
5
40
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
26
0
36
7
FC Luzern
FC Luzern
26
3
33
8
FC Zürich
FC Zürich
26
-11
31
9
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
26
-3
30
10
Servette FC
Servette FC
26
-7
28
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
26
-13
21
12
FC Winterthur
FC Winterthur
25
-43
14
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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