Die Auflösung der Blick-Umfrage
Steht er zu Recht unter Druck? So denkt ihr über FCB-Trainer Magnin

Nach drei Liga-Spielen ohne Sieg wächst beim FC Basel der Druck auf Trainer Ludovic Magnin. Zu Recht? Das wollte Blick von den Userinnen und Usern wissen. Hier gibts die Auflösung der Umfrage.
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Nach drei sieglosen Liga-Spielen in Serie nimmt der Druck auf FCB-Trainer Magnin zu.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

  • FC Basel unter Druck nach schwachen Resultaten und Fan-Kritik
  • Trainer Magnin wird für Shaqiri-Auswechslung stark kritisiert
  • 66 Prozent der Fans äussern Unzufriedenheit mit Magnins Leistung
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.
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Gian-Andri BaumgartnerRedaktor Sport

0:0, 0:1, 1:1 – das sind die Resultate der letzten drei Super-League-Spiele des FC Basel. Zu wenig für den amtierenden Meister, der auch in dieser Saison nach dem Titel strebt, in der Tabelle aber aktuell nur auf Rang vier liegt. Deshalb gerät auch FCB-Trainer Ludovic Magnin (46) unter Druck – er sagt nach dem Remis gegen GC am Sonntag selbst: «Die Kritik ist berechtigt.»

Ist Magnins selbstkritische Haltung legitim? Das wollte Blick von den Fans wissen: «Steht Trainer Magnin beim FCB zu Recht unter Druck?» Rund 5000 Userinnen und User haben bei der Umfrage mitgemacht. Und das Verdikt ist eindeutig: Eine klare Mehrheit von 66 Prozent und damit etwa 3500 Abstimmende wählen die Antwort «Ja, die Resultate stimmten zuletzt gar nicht» – und bekunden so ihre Skepsis gegenüber der Arbeit des Basler Trainers.

Gerade die Auswechslung von Captain Xherdan Shaqiri (34) gegen GC wird Magnin angelastet. «Wenn man als Trainer in der gestrigen Situation den einzigen Unterschiedsspieler (Shaqiri) auswechselt, dann steht man definitiv zu Recht unter Druck!», kommentiert etwa User Dieter Stäger.

Auch die Stürmer sind in der Kritik

Ein Blick in die Kommentare zeigt aber auch: Magnin ist nicht der Einzige, mit dem die Fans nicht zufrieden sind. So schreibt Theo Zehnder: «Der L. Magnin kann keine Tore schiessen, mit einem Broschinski und einem Ajeti wird es jeder Trainer schwer haben.» Und Brigitte Muster nimmt vor allem die FCB-Chefetage in die Pflicht: «An Ludo liegt es sicher nicht. Es ist wie immer die Klubführung, die nur gewinnorientiert die besten Leistungsträger verkauft und nicht adäquat ersetzt. Degen gehört endlich ausgewechselt – nicht immer die Trainer.»

Das restliche Drittel der Stimmen verteilt sich auf die beiden wohlwollenderen Antwortmöglichkeiten «Nein, der FCB steht mit dem 4. Platz gut da» (22 Prozent) und «Die Vereinsführung weiss schon, was sie macht» (12 Prozent).

Sicher ist: Gibt es auch am kommenden Sonntag beim Heimspiel gegen den FC St. Gallen (16.30 Uhr) keinen Sieg, dürfte der Druck auf Magnin nicht kleiner werden – unabhängig vom Ausgang der Europa-League-Partie in Genk am Donnerstag (21 Uhr).

Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
16
13
34
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
16
11
28
3
FC Basel
FC Basel
16
7
27
4
BSC Young Boys
BSC Young Boys
16
5
26
5
FC Sion
FC Sion
16
5
24
6
FC Lugano
FC Lugano
16
-1
24
7
FC Zürich
FC Zürich
16
-4
23
8
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
16
4
20
9
Servette FC
Servette FC
16
-4
19
10
FC Luzern
FC Luzern
16
-1
18
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
16
-11
14
12
FC Winterthur
FC Winterthur
16
-24
9
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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