Darum war er nicht in Basel
Esposito am Mailänder Derby statt im Joggeli!

Statt mit seinen ebenfalls verletzten Kollegen auf der Tribüne zu sitzen, verpasst FCB-Wirbelwind Sebastiano Esposito (19) das Spiel gegen St. Gallen. Die Gründe.
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Kongeniales Duo: Cabral (l.) und Esposito.
Foto: imago images/Sports Press Photo
Stefan Kreis

Es sind beeindruckende Bilder aus dem San Siro in Mailand. Mit einer überdimensionalen Choreo bedanken sich die Tifosi bei Ärzten und Pflegepersonal für ihren Einsatz während der Pandemie. «Mailand wird nicht vergessen», steht auf einem riesigen Transparent. Insgesamt sehen am Sonntag über 56'000 Zuschauer das 1:1 zwischen Inter und Milan. Laut Blick-Infos mittendrin: FCB-Juwel und Inter-Leihgabe Sebastiano Esposito (19).

Freie Tage für Esposito

Und das, obwohl die Basler am selben Tag ihr Heimspiel gegen St. Gallen (0:1) absolvieren. Für gewöhnlich unterstützen jene Spieler, die verletzungsbedingt nicht im Kader sind, ihre Teamkollegen auf der Tribüne. Esposito aber bekam zwei freie Tage. Die seien in seinem Reha-Plan vorgesehen gewesen, sagt der FCB. Die Reise nach Mailand? Mit der sportlichen Leitung abgesprochen. Während die Teamkollegen ab Freitag drei freie Tage bekommen und ihr Wochenende geniessen dürfen, müsse Esposito sein Reha-Programm nun alleine absolvieren.

Verletzungshexe schlägt zu

Derzeit schlägt sich der 19-Jährige mit einer muskulären Verletzung im Oberschenkel rum, bereits im September war er wegen eines Muskelfaserrisses für mehrere Partien ausgefallen. Anfang Oktober kehrte er mit einer Verstauchung des Sprunggelenkes aus dem U21-Nati-Camp zurück.

Ohne den Wirbelwind, der zum Saisonstart in den ersten fünf Spielen vier Tore erzielte, geriet der FCB-Offensivmotor zuletzt arg ins Stocken. Mit Esposito haben die Basler – mit Ausnahme der 1:3-Auswärtsniederlage gegen Hammarby – noch kein Spiel verloren.


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