Celestini-Spitze gegen Nati-Trainer Yakin
FCB-Coach Celestini motzt wegen Nati-Bemühungen um Assistent Callà

FCB-Trainer Fabio Celestini zeigt sich überrascht von Gesprächen zwischen dem SFV und Davide Callà betreffend des Nati-Jobs als Co-Trainer. Er kritisiert die mangelnde Kommunikation und wünscht sich mehr Rücksichtnahme vom Verband.
Publiziert: 31.01.2025 um 17:00 Uhr
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Aktualisiert: 01.02.2025 um 12:53 Uhr
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Davide Callà (links) ist als Nachfolger von Giorgio Contini bei der Nati im Gespräch.
Foto: PIUS KOLLER

Noch steht Davide Callà (40) mit dem FCB auf dem Trainingsplatz. Die Frage ist nur, wie lange noch? Wie Blick diese Woche publik gemacht hat, gehört der Basler Assistenztrainer zu den Wunschkandidaten von Nati-Trainer Murat Yakin (50). Gemeinsam mit Stephan Lichtsteiner (41) und Diego Benaglio (41) soll das Trio die Nachfolge von Giorgio Contini (51) antreten. Nati-Direktor Pierluigi Tami (63) hat seine Vorschläge am Freitag dem Zentralvorstand des Schweizerischen Fussballverbands (SFV) präsentiert.

Sollte Callà tatsächlich auf Mandatsbasis zum SFV wechseln, müsste sich wiederum FCB-Trainer Fabio Celestini (49) einen neuen Assistenten suchen. «Das ist Fussball. Für mich ist das kein grosses Problem. Mein Fokus liegt auf dem Spiel gegen den FCZ», sagt Celestini vor dem Klassiker am Sonntag.

Celestini hats aus der Zeitung erfahren

Richtig gut kommt Yakins Werben um Callà beim FCB-Trainer aber nicht an – auch weil er davon aus der Zeitung erfahren hat. «Ich verstehe zwar, dass der SFV einen neuen Assistenztrainer sucht», sagt Celestini. Gleichzeitig würde er sich aber wünschen, dass der Verband dabei etwas mehr Rücksicht nehme. «Schliesslich geht es bei uns auch um etwas. Und Davide ist ein wichtiges Mitglied des Staffs. Ich rede auch nicht einfach mit dem Spieler eines anderen Klubs. Das ist schon nicht so anständig.»

Während es gemäss Blick-Informationen zwischen dem SFV und dem FCB in der Causa Callà bereits ersten Kontakt gegeben hat, würde sich Celestini selbst etwas mehr Kommunikation wünschen. «Bis jetzt ist weder der FCB noch Davide auf mich zugekommen.» Im vergangenen Jahr war das noch anders, als Callà im Vorfeld der EM neben Contini zu den Favoriten auf den Co-Trainer-Posten in der Nati gehörte. Damals hatte dieser Celestini über das Interesse des Verbandes informiert.

Beim Verband zeigt man sich irritiert über die Aussagen des Basler Trainers. «Wir haben seitens des SFV den FCB angefragt, ob wir den Kandidaten kontaktieren dürfen und der Verein hat dem zugestimmt», so Medienchef Adrian Arnold.

Kommt es zwischen Callà und dem SFV zu einer Einigung, würde der FCB seinem Assistenztrainer wohl keine Steine in den Weg legen. Und auch beim Verband dürfte man alles daran setzen, dass die Verpflichtung von Callà möglichst reibungslos über die Bühne gehen wird. Schliesslich drängt die Zeit. Bereits am 17. März steht der nächste Nati-Zusammenzug an. Dabei stehen zwei Testspiele an – gegen Luxemburg und aller Voraussicht nach gegen Nordirland. Bis dahin will Yakin seinen Staff zusammenhaben.

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