Hier fliessen bei FCB-Youngster Beney die Tränen
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FC Zürich – FC Basel 0:0:Hier fliessen bei FCB-Youngster Beney die Tränen

Besuch beim mauen Klassiker
Arsène Wenger trifft die Canepas im Letzigrund

Fussball-Feingeist Arsène Wenger verirrt sich in den Letzigrund. Was er sieht? Einen mauen Klassiker zwischen dem FCZ und dem FCB.
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Untröstlich: Basels Roméo Beney muss in der Nachspielzeit vom Platz.
Foto: Marc Schumacher/freshfocus

Arsène Wenger (74), die Arsenal-Ikone, der Verfechter des schönen Spiels, einer der grössten Feingeister in der Fussballgeschichte, erweist dem Letzi die Ehre. Und er dürfte sich im falschen Film gewähnt haben.

Statt technisch hochstehenden Wenger-Fussball gibts für die über 20'000 Zuschauer Magerkost. Statt mitreissender Spielzüge und Torchancen sind die wirklich knackigen Szenen an einer Hand abzuzählen.

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Spielt der FCZ in der ersten Halbzeit noch einigermassen ansehnlich, kommt nach Wiederanpfiff gar nichts mehr. Und die Basler wirken schon zu Beginn, als würden sie sich mit der Nullnummer zufriedengeben.

Es sei immer schwer im ersten Spiel nach der Vorbereitung, sagen hinterher sowohl FCZ-Goalie Yanick Brecher als auch FCB-Keeper Marwin Hitz.

Kololli schürt Emotionen, fällt aber ab

Auch was den Pfeffer angeht, ist der Klassiker – mit Ausnahme der Rudelbildung am Ende und der Roten Karte für Celestini – sehr mau gewürzt. Benjamin Kololli ist noch einer der wenigen, die Emotionen schüren.

Weil er bis vor drei Jahren noch beim FCZ war und die Zürcher Anhänger damals als «die mit Abstand besten der Schweiz» bezeichnete. Wie laut die Südkurve werden kann, erlebt der Romand in der Startphase mal wieder am eigenen Leib, als er bei jedem Ballkontakt ausgepfiffen wird. «Er wird 110 Prozent geben. Die letzten 10 Prozent vielleicht dank der Pfiffe», sagten seine Trainer vor dem Spiel.

Mit den Pfiffen hatte er recht, von den 110 Prozent ist allerdings nichts zu sehen. Kololli ist der schlechteste Spieler auf dem Platz.

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