Antworten auf heisse Thun-Fragen
Champions League in der Stockhorn Arena? Wieder Prämien-Wirbel?

Der FC Thun ist mit neuen Fragen konfrontiert. Sie kommen so unerwartet, dass sie sich in Thun zum Saisonstart gar niemand gestellt hat. Aber es gibt schon erste Antworten.
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Riesen Emotionen bei Aufstiegs-Torschütze Ethan Meichtry vor den Heimfans. Nächste Saison auch in der Champions League?
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Diese Tendenzen aus Thun gibts zur Champions-League-Frage
  • Austragungen in der Stockhorn-Arena hätten einige Vorteile
  • Lösen die Meisterprämien wieder Wirbel aus?
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Simon StrimerReporter & Redaktor Sport

Die erste Frage, die der FC Thun in diesen Tagen immer wieder gestellt bekommt: Kann man in der Stockhorn Arena überhaupt Champions League spielen? Der Meistertitel ist mittlerweile so wahrscheinlich, dass es ein Wunder wäre, würde der Aufsteiger das Wunder noch verspielen.

Die einfache Antwort, die man aus Thun auf die Frage erhält: Warum nicht?

Das Thuner Stadion hat mit den 10'014 Plätzen letzten Sommer die Anforderungen für die Frauen-EM erfüllt (ohne Stehplätze 8'100). Und vor einem Jahr jene für die Conference-League-Partien des FC Lugano.

Es ist ein Stadion der Kategorie vier, die höchste Kategorie, und erfüllt daher auf dem Papier die Anforderungen für die Königsklasse. Dafür brauchts mindestens 8'000 Plätze und etliche andere erfüllte Kriterien, die genau definiert sind. Zum Beispiel mindestens 100 VIP- und 50 Journalisten-Plätze.

Bestes Beispiel, dass Champions League auch in einem kleinen Stadion funktioniert, ist der norwegische Sensations-Achtelfinalist Bodö/Glimt, der vor 7845 Fans gegen Inter Mailand den Grundstein fürs Weiterkommen gelegt hat.

Aus Thun ist die Tendenz zu vernehmen, dass man auch den Heimvorteil nicht hergeben wolle, sollte es so weit kommen. Eigene Stadt, eigene Kabinen, mehr Vorlaufzeit beim Einrichten. Ein Ausweichen für mehr Fans ins dreimal so grosse Wankdorf gibt es daher – anders als im Champions-League-Märchen 2005 – ziemlich sicher nicht. Sofern das von den Kapazitäten her überhaupt möglich wäre.

Kann Thun den Prämien-Wirbel diesmal umgehen?

Und zweite Frage nach den Meisterprämien? «Daran haben wir letzten Sommer nach dem Aufstieg wirklich nicht gedacht», sagt Präsident Andres Gerber (52) offen und ehrlich. Schon wieder, wie damals vor 20 Jahren, als die nicht geregelten Prämien grossen Wirbel auslösten. Gerber war damals Captain. Nun sei er optimistisch, mit der Mannschaft eine gute Lösung zu finden, sagt er zu Blick.

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Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
29
34
68
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
29
23
54
3
FC Lugano
FC Lugano
29
10
49
4
FC Basel
FC Basel
29
4
46
5
FC Sion
FC Sion
29
8
42
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
29
3
42
7
FC Luzern
FC Luzern
29
3
36
8
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
29
-2
36
9
Servette FC
Servette FC
29
-6
33
10
FC Zürich
FC Zürich
29
-16
31
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
29
-14
24
12
FC Winterthur
FC Winterthur
29
-47
16
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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