Anders als im Hockey
Super Ligisten setzen meist auf heimische Trainer

Im Gegensatz zum Eishockey sind die Schweizer Trainer in der Super League deutlich mehr gefragt. Seit Einführung der Super League waren mindestens die Hälfte der Trainerjobs immer mit Schweizern besetzt.
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Zwei Trainer-Legenden der Super League: Christian Gross und Hanspeter Latour.
Foto: Keystone
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Christian FinkbeinerStv. Fussballchef

Schweizer Trainer in der Super League sind eher die Regel, denn die Ausnahme. Seit der Einführung der Super League 2003 starteten immer mindestens die Hälfte der Klubs mit einem Schweizer Trainer in die Saison.

Auch in der Saison 2006/2007, weil Nestor Clausen, der damalige Sion-Trainer, der mit Argentinien 1986 als Spieler Weltmeister wurde, auch den Schweizer Pass besitzt. Sein Grossvater war einst aus dem Oberwallis nach Santa Fe ausgewandert. Die weiteren Schweizer Trainer damals: Urs Schönenberger (Aarau), Christian Gross (Basel), Ciriaco Sforza (Luzern) und Lucien Favre (Zürich).

Basel und YB setzen oft auf Schweizer ...

Basel und YB sind die erfolgreichsten Klubs der Super League mit elf respektive sechs Meistertiteln. Es sind auch die beiden einzigen Vereine, die durchgehend in der Super League gespielt haben. Interessanterweise setzten sie mehrheitlich auf Schweizer Trainer. Basel startete nur in fünf der 22 Saisons mit einem ausländischen Coach, zweimal mit Thorsten Fink sowie je einmal mit Heiko Vogel, Paulo Sousa und Timo Schultz. YB setzte nur zu Beginn von vier Saisons auf ausländisches Schaffen (Gernot Rohr, Adi Hütter und David Wagner).

Anzahl Schweizer Trainer seit Einführung der Super League

Die Anzahl der Schweizer Trainer in der Super League jeweils bei Saisonstart:

2003/2004: 9/10

2004/2005: 7/10

2005/2006: 8/10

2006/2007: 5/10

2007/2008: 6/10

2008/2009: 8/10

2009/2010: 6/10

2010/2011: 8/10

2011/2012: 8/10

2012/2013: 5/10

2013/2014: 7/10

2014/2015: 7/10

2015/2016: 6/10

2016/2017: 6/10

2017/2018: 8/10

2018/2019: 7/10

2019/2020: 9/10

2020/2021: 7/10

2021/2022: 5/10

2022/2023: 6/10

2023/2024: 7/12

2024/2025: 7/12

Aktuell: 6/12

Die Anzahl der Schweizer Trainer in der Super League jeweils bei Saisonstart:

2003/2004: 9/10

2004/2005: 7/10

2005/2006: 8/10

2006/2007: 5/10

2007/2008: 6/10

2008/2009: 8/10

2009/2010: 6/10

2010/2011: 8/10

2011/2012: 8/10

2012/2013: 5/10

2013/2014: 7/10

2014/2015: 7/10

2015/2016: 6/10

2016/2017: 6/10

2017/2018: 8/10

2018/2019: 7/10

2019/2020: 9/10

2020/2021: 7/10

2021/2022: 5/10

2022/2023: 6/10

2023/2024: 7/12

2024/2025: 7/12

Aktuell: 6/12

Der FCZ, der einzige Meister in der Super-League-Ära neben Basel und YB mit vier Titeln, setzte in den letzten Jahren durchgehend auf Trainer aus dem Ausland, nachdem beim Ehepaar Canepa lange einheimisches Schaffen hoch im Kurs war.

... St. Gallen weniger

Am meisten Schweizer Trainer hatte es gleich zum Startschuss der Super League. In der ersten Saison, als St. Gallen als einziger der zehn Klubs mit dem Österreicher Heinz Peischl und damit keinem Schweizer in die Saison ging. Die Ostschweizer setzten später nur Uli Forte und Giorgio Contini als Cheftrainer mit Schweizer Pass ein. Die weiteren sind: Ralf Loose (De), Rolf Fringer (Ö), Jeff Saibene (Lux), Joe Zinnbauer (De), Peter Zeidler (De) und Enrico Maassen (De).

Aktuell haben die Hälfte der zwölf Super-League-Klubs einen Schweizer Trainer an der Seitenlinie: Lugano (Mattia Croci-Torti), Basel (Fabio Celestini), Lausanne (Ludovic Magnin), Winterthur (Uli Forte), Servette (Thomas Häberli) und YB (Giorgio Contini).

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