Abschiedsspiel für FCB-Legende
Stocker sagt Tschüss – Vogel mimt den Linienrichter

476 Tage nach seinem Rücktritt lädt FCB-Legende Valentin Stocker (34) im Joggeli zum Plausch-Match. Zig Weggefährten sind der Einladung gefolgt.
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Ein Jahr nach seinem Rücktritt wird Valentin Stocker im St. Jakob Park gebührend verabschiedet.
Foto: Marc Schumacher/freshfocus

Für gewöhnlich wird Fabian Lustenberger im Joggeli mit Pfiffen empfangen, für einmal aber ist der YB-Captain ein gern gesehener Gast. Sein langjähriger Weggefährte Valentin Stocker hat zum Abschiedsspiel geladen. Klar, dass auch Lustenberger dabei ist. Gemeinsam haben die beiden Innerschweizer bei Hertha Berlin gespielt, sie kennen und schätzen sich seit Jahren.

Neben Lustenberger haben sich es auch weitere ehemalige Mitspieler von Stocker nicht nehmen lassen, beim Abschiedsspiel dabei zu sein.

Im Team «schwarz» steht Franco Costanzo im Tor, Philipp Degen, Marek Suchy, Timm Klose und David Abraham spielen in der Abwehr, im Mittelfeld ziehen Benjamin Huggel, Luca Zuffi, Taulant Xhaka und Ivan Ergic die Fäden, ganz vorne läuft Ricky van Wolfswinkel auf. «Ich habe es wirklich genossen, mit Vali zu spielen. Sein Talent, seine Intelligenz, seine Leidenschaft und sein Einsatz zusammen mit seinem Spass und seiner positiven Einstellung machen aus ihm einen Menschen, auf den man sich immer verlassen kann», hat Ex-Mitspieler Marek Suchy schon im Vorfeld des Abschiedsspiels gesagt.

Schwelgen in Erinnerungen

Im Team «weiss» stehen Marwin Hitz und Marcel Herzog zwischen den Pfosten, Behrang Safari, Kay Voser und Fabian Frei sind ebenso mit von der Partie wie Matias Delgado und Marco Streller. Namen, bei denen so manch ein FCB-Fan sentimentale Gefühle kriegt. Weil die Legenden für die erfolgreichste Zeit der Klubgeschichte stehen. Das sieht auch die Muttenzerkurve so. «Mit rotblaue Helde in Erinnerige schwelge», steht auf dem Transparent der eingefleischten Fans.

Kleiner Schock dann auf der Seite: Plötzlich kippt die Linienrichterin um. Sie hat sich verletzt, kann nicht weitermachen. Wer kann einspringen? Heiko Vogel! Der FCB-Sportdirektor schnappt sich das Fähnli und stellt sich an die Seitenlinie. Grandios. Die 7743 Fans im Joggeli sind begeistert.

Nach 60 Minuten ist das Vali-Fest dann vorbei. Team weiss gewinnt. Stocker jubelt ein letztes Mal. Sechs Meistertitel und vier Cupsiege hat der Ex-Captain für den FCB gewonnen. Dass er seinem Herzensverein auch nach der Karriere treu bleiben wird, ist kein Geheimnis. Stockers Ziel: Sportchef des FC Basel zu werden. 

Übrigens: Der Erlös des Abschiedsspiels geht an die Non-Profit-Organisation Wasser für Wasser (WfW). Diese setzt sich seit 2012 für einen fairen und zukunftsfähigen Umgang mit der Ressource Wasser in Mosambik, Sambia und der Schweiz ein. (skr/mam)

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Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
22
22
49
2
FC Lugano
FC Lugano
22
11
40
3
FC St. Gallen
FC St. Gallen
21
14
38
4
FC Basel
FC Basel
22
8
36
5
FC Sion
FC Sion
22
6
33
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
22
-2
32
7
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
22
2
28
8
Servette FC
Servette FC
22
-5
25
9
FC Zürich
FC Zürich
22
-11
25
10
FC Luzern
FC Luzern
22
-3
23
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
22
-11
19
12
FC Winterthur
FC Winterthur
21
-31
13
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