«Wir haben etwas Grosses vor»
Yakin will WM-Sack zumachen – und behält Geheimnis für sich

Die Schweizer Nati kann am Samstag in Genf endgültig die direkte Qualifikation für die WM im kommenden Sommer erreichen. Murat Yakin fokussiert sich dabei mehr auf sein Team als auf die Schweden – und behält ein Geheimnis für sich.
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Murat Yakins Ziel ist klar: den Sack für die WM-Quali am Samstag zumachen.
Foto: TOTO MARTI
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Tobias WedermannFussballchef

Die Stimmung im Nati-Camp ist wie die Ausgangslage in der WM-Quali: ausgezeichnet. Bei den Trainingsübungen vor dem Schweden-Spiel wird voller Einsatz gegeben, sich gegenseitig angefeuert und miteinander gejubelt. «Wir hatten bis jetzt eine fantastische Woche, und wir wollen unser Spiel machen vor den fantastischen Fans morgen», sagt Murat Yakin – nachdem er mehrfach zum Trainerwechsel von Jon Dahl Tomasson zu Graham Potter bei den Schweden angesprochen wird.

Die Devise heisst: Voller Fokus auf die eigene Leistung! Was bei den Schweden passiere, sei nicht egal, «aber man kann mit dem neuen Trainer nur spekulieren». Yakin fordert von seinen Schützlingen eine dominante Partie in jenem Genfer Stadion, in dem die Schweiz noch nie ein Quali-Spiel verloren hat, weder für eine WM noch für eine EM.

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«Es ist nicht nur das Stadion, die ganze Vorbereitung in der Romandie – die Fans, die Kinder, es ist immer etwas sehr Spezielles hier», so Yakin. Die Statistik sei ein gutes Omen, müsse aber immer wieder erneut bestätigt werden. «Wir haben etwas Grosses vor morgen, wir sind in einer sehr guten Form, und wir haben uns das Selbstvertrauen dafür erarbeitet in den letzten Monaten», so der 51-Jährige.

In der Halbzeit wird das Resultat in Slowenien analysiert

Voller Fokus auf die eigene Leistung, aber mit einer kleinen Ausnahme: das Resultat in Slowenien. «Ich werde sicher Informationen über das Spiel in Ljubljana erhalten», verrät Yakin. Spätestens in der Halbzeit werde man sich das Zwischenergebnis zwischen Slowenien und Kosovo anschauen und wenn nötig reagieren. Ein Punkt mehr als die Kosovaren reicht am Samstag, und das WM-Ticket nach Nordamerika ist fix gebucht. «Wir würden den Sack gerne am Samstag zumachen, dafür benötigen wir aber etwas Schützenhilfe von den Slowenen», sagt der Nati-Trainer.

Ein Geheimnis bleibt derweil, wer am Samstagabend neben Captain Granit Xhaka im Mittelfeld spielen wird. «Ich habe einiges getestet und habe viele Optionen», sagt Murat Yakin und zählt dann alle Topspieler auf, die ihm nicht zur Verfügung stehen: Denis Zakaria, Vincent Sierro, Ardon Jashari und natürlich Remo Freuler. Er habe viel ausprobiert unter der Woche und werde sich nach den letzten Eindrücken im Abschlusstraining final entscheiden. Die möglichen Kandidaten seien Djibril Sow, Michel Aebischer, Simon Sohm oder Johan Manzambi. «Manzambi aber eher weniger, weil ich ihn offensiv auf dem Flügel sehe» – bekanntlich ist der Nati-Coach aber immer für eine Überraschung gut.

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WM 2026 Gruppe A
Mannschaft
SP
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Mexiko
Mexiko
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Südafrika
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Südkorea
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Tschechien
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Playoffs
Gruppe B
Mannschaft
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Kanada
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Bosnien und Herzegowina
Bosnien und Herzegowina
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Katar
Katar
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Schweiz
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Playoffs
Gruppe C
Mannschaft
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Brasilien
Brasilien
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Marokko
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Haiti
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Schottland
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Playoffs
Gruppe D
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USA
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Paraguay
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Australien
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Türkei
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Playoffs
Gruppe E
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Deutschland
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Curacao
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Elfenbeinküste
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Ecuador
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Playoffs
Gruppe F
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Gruppe G
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Ägypten
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Neuseeland
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Gruppe H
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Kap Verde
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Saudi Arabien
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Uruguay
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Irak
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Argentinien
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Gruppe K
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Demokratische Republik Kongo
Demokratische Republik Kongo
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Kolumbien
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Gruppe L
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Kroatien
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Panama
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