Das ist Yakins Verdikt zu den Nati-Neulingen
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Blondel und Gartenmann:Das ist Yakins Verdikt zu den Nati-Neulingen

Sieglos-Serie endlich beendet
Fan-Liebe bröckelt – aber Nati zieht Kopf aus der Schlinge

Mit dem 3:1 gegen Luxemburg beendet die Nati die längste Sieglos-Serie seit vier Jahrzehnten. Damit verhindern sie und Trainer Murat Yakin, dass unbequeme Fragen gestellt werden.
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Das 3:1 gegen Luxemburg ist auch ein wichtiger Sieg für Murat Yakin.
Foto: TOTO MARTI

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Schweizer Nationalmannschaft gewinnt 3:1 gegen Luxemburg, beendet sieglose Serie
  • Yakin bleibt trotz Sieg gelassen, Fokus liegt auf WM-Qualifikation im Herbst
  • Nur 8000 Zuschauer in St. Gallen, schwächste Heimkulisse seit Yakins Debüt
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Christian FinkbeinerStv. Fussballchef

Einfach ist Murat Yakin (50) nicht aus der Fassung zu bringen. Dies ist ein Charakterzug des Nati-Trainers – im Erfolgs-, wie im Misserfolgsfall. So bleibt dieser nach dem 3:1 gegen Luxemburg in St. Gallen gewohnt cool und will den ersten Schweizer Sieg seit neun Monaten (und nach acht sieglosen Spielen) nicht überbewerten. «Ich freue mich für den Staff und für das Team, dass wir gewonnen haben», so Yakin.

Von persönlicher Genugtuung keine Spur, schliesslich hat er in den letzten Tagen mehrmals verlauten lassen, dass die Resultate bei diesem von diversen Absenzen und vielen neuen Gesichtern geprägten ersten Zusammenzug des Jahres keine Rolle spielen würden. Was zählt, ist der Herbst, wenn die Nati gegen Schweden, Slowenien und den Kosovo um die WM-Quali spielt.

6 Siege in 24 Spielen

Und trotzdem: Das 3:1 gegen den früheren Fussball-Zwerg, der den Anschluss an das hintere europäische Mittelfeld geschafft hat, hilft, dass sich Yakin bis zur Reise in die USA im Juni nicht unangenehmen Fragen stellen muss. Und dass seine Position nicht öffentlich debattiert wird. Denn vor dem Test gegen die Nummer 92 der Welt hat die Nati von den letzten 23 Spielen gerade einmal fünf gewonnen – gegen Andorra (3:0), Irland (1:0), Estland (4:0), Ungarn (3:1) und Italien (2:0).

Die magere Bilanz wird überstrahlt von der sehr starken EM, als es Yakin (und sein Staff) geschafft hatten, auf den Punkt genau bereit zu sein, und die Nati mit ihren Auftritten die Fussball-Schweiz begeisterte. Doch die EM-Euphorie scheint auch bei den Fans endgültig verflogen zu sein, nur gut 8000 kamen am Dienstag nach St. Gallen, das gewöhnlich ein treues Nati-Publikum stellt.

Die Fan-Liebe bröckelt

Der Rücktritt der Fan- und Sponsoren-Lieblinge Xherdan Shaqiri (33) und Yann Sommer (36) sowie der sieglose Herbst mit dem Abstieg in der Nations League hat seine Spuren hinterlassen. Er zeigt, dass die Liebe der Fans schnell auch wieder abkühlen kann. Die späte Anspielzeit, die tiefen Temperaturen und der wenig namhafte Gegner taten ihr Übriges, sodass der SFV die schwächste Heimkulisse seit Yakins Debüt im Spätsommer 2021 gegen Griechenland (2:1) in Basel verzeichnete.

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Diejenigen, die gekommen sind, bekommen für ihr Geld immerhin etwas geboten. Zumindest eine Halbzeit lang überzeugt die Nati und erledigt ihren Job seriös, womit die längste Sieglos-Serie seit der Ära Wolfisberg in den Achtzigerjahren ad acta gelegt werden kann. Auch deshalb ist der Sieg mehr wert, als es die Affiche vermuten liess. Auch für Yakin, der den Kopf wieder einmal aus der Schlinge zieht – und vielleicht auch deshalb bilanziert: «Es war ein sehr positiver Zusammenzug.»

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WM 2026 Gruppe A
Mannschaft
SP
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1
Mexiko
Mexiko
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Südafrika
Südafrika
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3
Südkorea
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Tschechien
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Playoffs
Gruppe B
Mannschaft
SP
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1
Kanada
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2
Bosnien und Herzegowina
Bosnien und Herzegowina
0
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3
Katar
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Schweiz
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Playoffs
Gruppe C
Mannschaft
SP
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1
Brasilien
Brasilien
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Marokko
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Haiti
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Schottland
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Playoffs
Gruppe D
Mannschaft
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USA
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2
Paraguay
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Australien
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Türkei
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Playoffs
Gruppe E
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Deutschland
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Curacao
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Elfenbeinküste
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Ecuador
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Playoffs
Gruppe F
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Niederlande
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Tunesien
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Playoffs
Gruppe G
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Ägypten
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Iran
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Neuseeland
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Playoffs
Gruppe H
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Kap Verde
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Saudi Arabien
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Uruguay
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Irak
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Gruppe J
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Gruppe K
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Demokratische Republik Kongo
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Usbekistan
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Kolumbien
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Gruppe L
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England
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Kroatien
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Panama
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