«Ich habe mir viele Gedanken über meine Zukunft gemacht»
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«Viele Gedanken gemacht»:Yann Sommer erklärt die Gründe für Nati-Rücktritt

Entscheid fiel vor Wochen
Yann Sommer spricht über seinen Nati-Rücktritt

Yann Sommer sagt tschüss. Was sein grösster Nati-Moment war. Was ihn in den letzten Tagen nervte. Und obs Kontakt zu Nachfolger Gregor Kobel gegeben hat.
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Yann Sommer tritt aus der Nationalmannschaft zurück.
Foto: TOTO MARTI

In einer unterhaltsameren Welt hätte Yann Sommer an der Pressekonferenz am Zürcher Flughafen eine Kampfansage platziert. Er wolle Nati-Goalie bleiben, hätte er gesagt. Rein in den 100-Länderspiele-Klub! Er, Yann Sommer, wolle es mit 35 noch einmal wissen, sei bei Inter Mailand, dem italienischen Meister, die Nummer 1, habe noch genügend Biss.

Daraus wird nichts – zum Leidwesen vieler Nati-Fans, die in Sommer ihren Liebling gefunden haben. Der Goalie geht. Als Rekordhalter. Nach 94 Länderspielen. Nach unzähligen magischen Momenten. Die Zeit mit der Nati sei eine «grosse, schöne und emotionale Reise» gewesen, so der 35-Jährige. Ganz besonders in Erinnerung bleibt – wie könnte es anders sein – der EM-Achtelfinal gegen die Équipe Tricolore, den damals amtierenden Weltmeister. Noch heute dürfte der eine oder andere Franzose von Yann Sommer schlecht träumen. Sagenhaft, was er alles entschärft. Höhepunkt ist die Penaltyparade gegen Superstar Kylian Mbappé – und der anschliessende Jubel vor der Schweizer Kurve.

Wie es zum Entscheid kam

Dass er seine Nati-Karriere nun mit einem erneuten EM-Viertelfinal beenden dürfe, sei top, so Sommer. Vor und während des Turniers habe er keine Gedanken an einen möglichen Rücktritt vergeudet. Voller Fokus. Wie immer. Nach dem Turnier aber habe er sich seine Gedanken gemacht und mit seiner Familie gesprochen. Nach einem Gespräch mit Goalietrainer Patrick Foletti in Mailand sei der Entscheid dann vor zwei Wochen endgültig gefallen: «Es war ein ehrliches und offenes Gespräch. Er hat mich bei meiner Entscheidung bekräftigt und so habe ich nach diesem Gespräch definitiv entschieden, aus der Nationalmannschaft zurückzutreten. Der Zeitpunkt ist jetzt richtig.»

Dass er nicht mehr die Nummer 1 im Nati-Goal gewesen wäre, sondern die Handschuhe an Gregor Kobel hätte weiterreichen müssen, habe aber nichts mit der Entscheidung zu tun: «Man war ehrlich zu mir. Man konnte mir nicht mehr versichern, dass ich die Nummer 1 sein werde. Jedoch war meine Entscheidung da bereits gefällt.» Dass die Info bereits letzte Woche durchgesickert ist, ärgert Sommer: «Das fand ich unnötig.»

Einsilbige Reaktion auf Kobel-Frage

Auch auf die Frage, ob er bislang Kontakt zu seinem Nachfolger Gregor Kobel (25) gehabt habe, reagiert der Inter-Goalie einsilbig. «Nein», sagt Sommer. Dass er und Kobel wohl nicht gemeinsam in die Ferien fahren würden, ist kein Geheimnis.

Dass er nach dem Rücktritt nun mehr Ferien haben wird, ebenfalls nicht.

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Die Pressekonferenz im Ticker zum Nachlesen:

Noch näher dran an der Schweizer Nati

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WM 2026 Gruppe A
Mannschaft
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Mexiko
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Südafrika
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Südkorea
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Tschechien
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Gruppe B
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Kanada
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Bosnien und Herzegowina
Bosnien und Herzegowina
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Katar
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Schweiz
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Gruppe C
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Brasilien
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Marokko
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Haiti
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Schottland
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Gruppe D
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USA
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Paraguay
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Australien
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Türkei
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Gruppe E
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Deutschland
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Curacao
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Elfenbeinküste
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Ecuador
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Niederlande
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Ägypten
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Demokratische Republik Kongo
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