«Ich habe bei Pisa gute Leistungen gezeigt»
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Aebischer hofft auf Startelf:«Ich habe bei Pisa gute Leistungen gezeigt»

Spielt er als Freuler-Ersatz?
Aebischer: «Ich habe bei Pisa gute Leistungen gezeigt»

Die Schweiz trifft am Samstag auf Schweden. Am Mittwoch stellt sich Rückkehrer Michel Aebischer, der im Oktober wegen Adduktorenproblemen fehlte, den Medien. Der Freiburger ist mit neuem Selbstvertrauen eingerückt und hofft auf einen Einsatz als Freuler-Ersatz.
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Michel Aebischer ist zurück in der Nati und hofft auf einen Einsatz als Freuler-Ersatz.
Foto: TOTO MARTI
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Carlo SteinerRedaktor Sport

Nach dem zweisprachigen Johan Manzambi am Dienstag gibt am Mittwoch Michel Aebischer an der Nati-Pressekonferenz Auskunft. Der Serie-A-Legionär spricht zusätzlich noch Italienisch. Weil keine Tessiner Medienschaffende vor Ort sind, besteht dafür aber kein Bedarf.

Eine weitere Parallele zu Manzambi ist, dass beide Spieler als Ersatz für den verletzten Freuler infrage kommen. Während Manzambi die klar offensivere Lösung wäre, stellt Aebischer die defensivere, erfahrenere Option dar. «Erwarten tue ich es nicht, aber ich hoffe es natürlich», erklärt der Freiburger auf die Frage, ob er mit einem Einsatz rechne. «Ich habe bei Pisa gute Leistungen gezeigt und auch in der Nati, wenn ich gespielt habe.» Aebischer stellt sich aber auch klar in den Dienst der Mannschaft: «Ich bin überzeugt, dass wenn ein anderer spielt, derjenige seine Sache gut machen wird, und ich werde ihn voll unterstützen.»

Aebischer schaut auf ein schwieriges Jahr zurück. Schon während der EM 2024, bei der als Stammspieler gesetzt war, machte ihm das Schambein zu schaffen, «mogelte» sich nach eigener Aussage aber mit Schmerzmitteln und Therapien durch. Im Oktober vor einem Jahr entschied er sich für eine Operation. Diese Verletzung und die Umstellung von einer Fünferkette, in der auf der für ihn eigentlich ungewohnten Position als linker Aussenläufer fungierte, auf eine Viererkette seien ihm im Kampf um die Stammplätze in der Nati nicht entgegengekommen, erklärt er.

Rolle in Pisa gibt ihm Selbstvertrauen

Nun ist Aebischer bereit, wieder voll anzugreifen. Nach seinem Wechsel von Bologna zu Pisa spielt er wieder regelmässig auf seiner Lieblingsposition im zentralen Mittelfeld. «Ich war mit meiner Rolle in Bologna nicht mehr zufrieden. Ich bin jemand, der eine wichtige Rolle haben will. Darum habe ich mich entschieden, einen Schritt zurück zu machen – wenn man die Teams vergleicht. Aber deswegen fühle ich mich jetzt nicht schlechter. Im Gegenteil: Dort habe ich eine wichtige Rolle und bin einer der erfahreneren Spieler. Ich habe viele Junge neben mir, die ich führen kann.»

Man darf gespannt sein, ob Nati-Trainer Murat Yakin (51) dem mit neuem Selbstvertrauen getankten Aebischer am Samstag gegen Schweden das Vertrauen schenkt, die Position neben Captain Granit Xhaka (33) einzunehmen.

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