Die Zwillingsbrüder Elvedi im Harmonie-Test
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Wer kam besser bei Mädchen an?Die Zwillingsbrüder Elvedi im Harmonie-Test

Mit dem Klub in der Krise, in der Nati im Hoch
«Eisvogel» Elvedi steckt im totalen Gefühlschaos

Nico Elvedi (29) erlebt gerade eine emotionale Berg-und-Tal-Bahn. Während er sich in der Nati den Stammplatz zurückerkämpft hat und die Schweiz nach zwei Siegen auf WM-Kurs ist, läuft es im Klub derzeit überhaupt nicht.
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Mit der Nati im Höhenflug: Nico Elvedi.
Foto: TOTO MARTI

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Nico Elvedi erreicht Meilenstein bei Gladbach trotz sportlicher Krise
  • Elvedi ist ausländischer Rekordspieler und Teil des Mannschaftsrats
  • 335 Pflichtspiele für Gladbach, gleichauf mit Yann Sommer
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Christian FinkbeinerStv. Fussballchef

Mit Borussia Mönchengladbach hat Nico Elvedi seit seiner Ankunft 2015 schon viel erlebt: Champions League, Siege gegen Bayern, aber auch Pleiten, Pech und Enttäuschungen. Die sechs Gegentore innerhalb von 47 Minuten letzte Woche gegen Frankfurt waren aber auch für Elvedi ein Novum. Gladbach ist als einziger Bundesligist noch sieglos. Die Folge: der Sturz ans Tabellenende.

Nach Trainer Gerardo Seoane, der Mitte September entlassen wurde, hat Anfang Woche auch Roland Virkus, der Geschäftsführer Sport, kapituliert. Am Niederrhein rumort es gewaltig. Der Traditionsklub, in den Siebzigerjahren fünffacher Meister und noch immer einer der beliebtesten Vereine des Landes, stellt sich gerade neu auf.

Ausländischer Rekordspieler

Detailliert will sich Elvedi zur momentanen sportlichen Situation nicht äussern. «Wir müssen schauen, dass wir so schnell wie möglich wieder in die Spur finden und gewinnen. Ansonsten kann es eine sehr unangenehme Saison werden.» Trennungen und Entlassungen, obwohl sie zu diesem Geschäft gehören, gehen nicht spurlos an ihm vorbei. «Das tut mir immer leid und nimmt mich auch mit, weil ja auch die Mannschaft Schuld hat, dass es zu solchen Entscheiden kommt.»

Auch deswegen ist ihm in diesen Tagen nicht zum Feiern zumute, obwohl er allen Grund dazu hätte. Am Dienstag wurde er 29, und am Sonntag gegen Freiburg steht sein 335. Pflichtspiel für die Fohlen an, womit er mit Yann Sommer gleichzieht und damit der Ausländer mit den meisten Pflichtspielen wird. Klublegenden wie Ewald Lienen oder Rainer Bonhof, den Weltmeister von 1974 und heutigen Borussia-Präsidenten, hat er bereits überholt. Zwölf Spiele fehlen ihm danach noch, um in die Top Ten einzuziehen.

Die Zahl mache ihn natürlich stolz, so Elvedi. «Sie ist ein Meilenstein.» 2015 wechselte er als Teenager vom FC Zürich an den Niederrhein und etablierte sich schnell als Stammspieler. Und egal, wie in den folgenden Jahren der Trainer hiess: Elvedi war immer gesetzt. Das Wort des «Eisvogels» – den Übernamen erhielt er wegen seiner ruhigen und abgeklärten Art – hat inzwischen auch Gewicht. Schon länger gehört er dem Mannschaftsrat an, gelegentlich trägt er auch die Captainbinde, wenn Tim Kleindienst und sein Vize Rocco Reitz nicht auf dem Platz stehen.

2023 wollte sich Elvedi einer neuen Herausforderung stellen, der Wechsel zu Wolverhampton zerschlug sich aber im letzten Moment. Seither gibt es immer wieder Gerüchte über einen allfälligen Transfer, einen solchen wollte Elvedi in diesem Sommer aber nicht forcieren, da er sich in Gladbach trotz sportlicher Baisse wohlfühlt und noch einen Vertrag bis 2027 besitzt. Schon früh bekannte sich Elvedi deshalb zum Verbleib bei der Borussia, «so konnte ich mich von Beginn an voll und ganz auf Gladbach konzentrieren». Das sei mit ein Grund, warum er sich «positiv und frisch» fühle.

In der Nati wieder gesetzt

Zumindest die Nati hat davon profitiert, denn der Start in die WM-Quali im September ist mit den zwei überzeugenden Siegen gegen Kosovo (4:0) und Slowenien (3:0) geglückt. Und Elvedi ist nach dem missratenen letzten Herbst und dem Nicht-Aufgebot für die beiden Testspiele im März in der Innenverteidigung an der Seite von Manuel Akanji wieder gesetzt. «In der Nations League ist praktisch alles gegen mich gelaufen», resümiert Elvedi. Er sei froh, dass Murat Yakin ihm nun wieder das Vertrauen schenke und er mit seinen Leistungen dieses zurückzahlen könne.

Überrascht haben ihn die beiden starken Nati-Auftritte nicht. «Wir wissen, was wir für Qualität haben, nur haben wir diese nicht immer auf den Platz gebracht.» Den Grundstein dazu hätten sie im Juni auf der USA-Reise gelegt. «Die Mannschaft ist noch einmal enger zusammengerückt.» Nun folgen die bereits vorentscheidenden Duelle in Schweden und Slowenien. Vor allem auf das Spiel in Stockholm freut sich Elvedi, da er in der schwedischen Hauptstadt noch nie gespielt hat. «Solche Spiele, bei einer solchen Atmosphäre, sind natürlich Highlights.»

Dass Schweden mit Alexander Isak, Viktor Gyökeres und Anthony Elanga drei Spieler im Angriff hat, die in diesem Sommer für insgesamt rund 250 Millionen Franken den Klub wechselten, lässt Elvedi kalt. Da er gegen keinen dieser drei schon einmal gespielt hat, werde er «ein, zwei Videos» mehr anschauen als sonst. «Es geht darum, ihre Stärken und Schwächen zu kennen, um das eigene Verhalten auf dem Platz anzupassen.» Zuletzt ist das gegen Benjamin Sesko, den slowenischen 70-Millionen-Mann von Manchester United, sehr gut geglückt.

Elvedi hatte sogar Zeit und Platz, sich selber in den Angriff einzuschalten, was auch Yakin überraschte. «Grundsätzlich mache ich das sehr gerne. Und wenn ich halbrechts spiele, fühle ich mich dabei noch viel wohler», so Elvedi. Der Lohn: sein drittes Tor im 59. Länderspiel. Trotz des perfekten Quali-Starts ist aber keine Spur von Euphorie zu spüren. Der Job ist noch nicht erledigt, das wissen er und seine Nati-Kollegen. «Wir nehmen Selbstvertrauen mit, aber es warten zwei schwierige Spiele auf uns.»

Bald läuten die Hochzeitsglocken

Auch privat läuft es dem in Greifensee ZH aufgewachsenen Verteidiger prächtig. Im Frühsommer hielt er um die Hand seiner langjährigen Freundin Alexandra an. «Ich wartete zusammen mit unserem Hund in einem Park in Zürich auf sie, während eine Freundin von ihr sie dorthin lotste», verrät Elvedi.

Die Überraschung glückte, und seit diesem Sommer wohnt seine Verlobte auch wieder bei ihm in Düsseldorf, nachdem sie ihr Architekturstudium in Zürich abgeschlossen hat. «Alexandra ist im Alltag eine grosse Unterstützung für mich.» Und wann läuten die Hochzeitsglocken? «Das ist wegen der WM schwierig zu planen», sagt Elvedi mit einem Lachen. Die direkte WM-Quali der Nati als Gruppensieger würde bei der Terminplanung definitiv helfen.

Noch näher dran an der Schweizer Nati

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WM 2026 Gruppe A
Mannschaft
SP
TD
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1
Mexiko
Mexiko
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0
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2
Südafrika
Südafrika
0
0
0
3
Südkorea
Südkorea
0
0
0
4
Tschechien
Tschechien
0
0
0
Playoffs
Gruppe B
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Kanada
Kanada
0
0
0
2
Bosnien und Herzegowina
Bosnien und Herzegowina
0
0
0
3
Katar
Katar
0
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4
Schweiz
Schweiz
0
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Playoffs
Gruppe C
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Brasilien
Brasilien
0
0
0
2
Marokko
Marokko
0
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0
3
Haiti
Haiti
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0
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Schottland
Schottland
0
0
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Playoffs
Gruppe D
Mannschaft
SP
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1
USA
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0
2
Paraguay
Paraguay
0
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3
Australien
Australien
0
0
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4
Türkei
Türkei
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0
Playoffs
Gruppe E
Mannschaft
SP
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1
Deutschland
Deutschland
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2
Curacao
Curacao
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Elfenbeinküste
Elfenbeinküste
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Ecuador
Ecuador
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Playoffs
Gruppe F
Mannschaft
SP
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Niederlande
Niederlande
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2
Japan
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Schweden
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Tunesien
Tunesien
0
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Playoffs
Gruppe G
Mannschaft
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Belgien
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Ägypten
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3
Iran
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Neuseeland
Neuseeland
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Playoffs
Gruppe H
Mannschaft
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Spanien
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Kap Verde
Kap Verde
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3
Saudi Arabien
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Uruguay
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Playoffs
Gruppe I
Mannschaft
SP
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1
Frankreich
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Senegal
Senegal
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Irak
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Norwegen
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Playoffs
Gruppe J
Mannschaft
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1
Argentinien
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Algerien
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Österreich
Österreich
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Jordanien
Jordanien
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Playoffs
Gruppe K
Mannschaft
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Portugal
Portugal
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2
Demokratische Republik Kongo
Demokratische Republik Kongo
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0
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Usbekistan
Usbekistan
0
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Kolumbien
Kolumbien
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Playoffs
Gruppe L
Mannschaft
SP
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PT
1
England
England
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0
0
2
Kroatien
Kroatien
0
0
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3
Ghana
Ghana
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4
Panama
Panama
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Playoffs
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