Nati-Direktor Tami nach ärgerlichen 2:2 gegen Rumänien
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«Schade für die Spieler»:Nati-Direktor Tami nach ärgerlichen 2:2 gegen Rumänien

«Es war ein Fehler des Trainers»
Tami kritisiert Yakin für seine Wechsel

Man muss auch mal ein Resultat über die Zeit bringen. Auch mit den richtigen Wechseln. Jene, die Murat Yakin gemacht hat, werden allerdings von seinem Boss Pierluigi Tami kritisiert.
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In der Schlussphase des Rumänien-Spiels fehlte bei Coach Murat Yakin etwas der Durchblick.
Foto: Martin Meienberger/freshfocus
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Alain KunzReporter Fussball

Und dann fällt es doch noch, das 1:2. Viel später als in Andorra. Aber es fällt. Nur ist Rumänien nicht Andorra. Und deshalb kann die Attitüde nicht sein: Wird schon nix passieren! Ein paar wenige Sekunden scheint Trainer Murat Yakin zu überlegen: Soll ich jetzt wechseln wie vor dem Anschlusstreffer geplant? Oder doch nicht?

Er entscheidet sich für Lösung eins. Und das erweist sich als Fehler!

Die Einwechslung von Uran Bislimi hätte man schon in Andorra machen müssen, um gegen Rumänien nicht in Zugzwang zu geraten. Das war Fehler Nummer eins. Denn so kommt der Luganese am Montagabend für Xherdan Shaqiri. Den einzigen verbliebenen Stürmer aus der Startelf.

Tami spricht ganz klar von einem Fehler

Die Folge: Yakin kann nun nicht mehr Fabian Schär für Shaqiri bringen, wie es in Anbetracht der Minuten davor, als Rumänien immer mehr Räume in der Schweizer Platzhälfte vorfindet, zwingend nötig gewesen wäre. Und so bringt Yakin Schär für Edimilson Fernandes. Fehler Nummer zwei! Denn Edimilson hätte garantiert keinen Schritt mehr über die Mittellinie gemacht. Der fatale Pass auf Mihaila zum Anschlusstreffer wäre mit ihm als Rechtsverteidiger kaum möglich gewesen.

Doch so entsteht ein Moment des Schocks nach dem Gegentor. Mit Schär für Shaqiri hätte es womöglich geklappt mit dem Sieg. Auch Yakins Boss, Nati-Direktor Pierluigi Tami, ist nicht glücklich über die Wechsel: «Es war ein Fehler des Trainers, dieses Risiko einzugehen, das sich nicht ausbezahlt hat», sagt Tami im Tessiner Fernsehen. «Ich denke, er ist der Erste, der sich diese Fehler eingesteht.»

Rumänien hätte sogar noch gewinnen können

Ohne diese Fehler wäre es nicht zum Comeback der Rumänen gekommen, das Yakin als «Wunder» bezeichnet. Aber eben: Im Fussball ist immer alles möglich. Und ohne die Geistesgegenwart von Renato Steffen mit dem Foul an der Mittellinie gegen Olaru beim Konter nach Bislimis Lattenschuss hätte Rumänien das Spiel sogar noch gewinnen können. Diese Szene war Sinnbild dafür, wie es hätte laufen müssen, einen Zweitore-Vorsprung über die Zeit zu bringen.

Gegen Andorra ging es noch gut. Gegen Rumänien nicht. Ein Schuss vor den Bug zur rechten Zeit, um daraus Lehren zu ziehen? Yakin: «Vielleicht ist das der Effekt.» Er erklärte die Konzentrationsmängel mit dem Kräfteverschleiss durch das andauernde Anrennen seines Teams. Umso mehr hätte man am Ende Kräfte sparen müssen – und mehr hinten hinein stehen, statt weiterhin Kräfte zu verpuffen mit der Suche nach dem 3:0.

Yakin sah das perfekte Spiel

Sorgen scheint sich der Coach dennoch keine zu machen. Obwohl die Schweiz noch nach Israel und Rumänien muss, zu den beiden Verfolgern. «Ich bin nach wie vor sehr zuversichtlich. Wir haben genug Qualität, um nicht nervös zu werden. Ich bin überzeugt, dass wir das überstehen», sagt er. Und weiter: «Was soll ich der Mannschaft einen Vorwurf machen? Wir waren dominant und hoch konzentriert. Eigentlich war es das perfekte Spiel, in dem alles stimmte. Nur muss man sich eingestehen, dass es bis zum Schlusspfiff geht.»

Für diese Mannschaft darf es nicht nur das Ziel sein, sich für Deutschland zu qualifizieren. Dies ist schlicht die Notwendigkeit, um Grösseres zu vollbringen. Doch um diese Voraussetzung zu schaffen, muss man diesen Schuss vor den Bug ernst nehmen. Sehr ernst sogar.

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Bosnien und Herzegowina
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