EM-Überflieger Dan Ndoye
«Für meine Karriere war es richtig, in Bologna zu bleiben»

Dan Ndoye war einer der Besten beim Sommermärchen der Nati in Deutschland. Nun ist der Bologna-Flügel zurück, nachdem er im September-Zusammenzug wegen einer Verletzung schmerzlich vermisst wurde.
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Dan Ndoye ist zurück im Kreis der Nati.
Foto: TOTO MARTI
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Christian FinkbeinerStv. Fussballchef

Dan Ndoye (23) ist zurück in der Nati. Nachdem der EM-Überflieger im September wegen einer Oberschenkelverletzung passen musste, kehrt er für die wichtigen Spiele in Serbien und gegen Dänemark zurück. Dank seiner Schnelligkeit und seines Laufvermögens ist der Waadtländer mit senegalesischen Wurzeln aus dem System von Nati-Coach Murat Yakin nicht mehr wegzudenken.

Mit seinen starken Leistungen an der EM spielte sich Ndoye in den Fokus einer breiten Öffentlichkeit. Er selber sagt: «Die EM war magisch und ein Traum, der für mich in Erfüllung gegangen ist.» Herausragend war sein Tor gegen Deutschland. Unvergessen danach sein Löwen-Jubel. «Das Tor war wohl mein schönster EM-Moment. Mein erstes für die Nati. Das an einer EM – und ausgerechnet gegen Deutschland, womit wir zu jenem Zeitpunkt virtuell sogar Gruppensieger waren.»

Bekanntheitsgrad massiv gestiegen

Die Folgen seiner starken Auftritte an der EM bekam Ndoye im Alltag zu spüren. «Gerade in der Schweiz wurde ich viel mehr erkannt, musste mehr Autogramme geben und viele Selfies mit Fans machen.» Auch in Italien geniesst er nun eine noch grössere Aufmerksamkeit, allerdings wurde er als Serie-A-Spieler von Bologna dort bereits zuvor auf der Strasse erkannt.

Die Aktie Ndyoe wurde nach der starken EM des Romands im Sommer-Mercato heiss gehandelt. Inter, Juve, aber auch englische Klubs sollen ihr Interesse am Flügel bekundet haben. Dieser entschied sich aber, in Bologna zu bleiben. «Ein wichtiger Grund war die Teilnahme an der Champions League», sagt Ndoye. Für seine Karriere sei es der richtige Schritt gewesen, noch mindestens eine weitere Saison bei Bologna zu spielen.

Der Klub setzt auf ihn, dort erhält er die nötige Spielzeit und kann sich weiterentwickeln. Nach der überragenden vergangenen Saison verlief der Start in die neue für das Team aus der Emilia-Romagna allerdings harzig. Erst ein Sieg in neun Pflichtspielen lautet die magere Bilanz unter dem neuen Trainer Vincenzo Italiano, der Thiago Motta abgelöst hat, der dem Lockruf der Juve folgte. «Wir haben noch immer viel Qualität. Was uns fehlt, sind die Tore und die Siege. Aber ich mache mir keine Sorgen», so Ndoye.

Mehr Tore und Assists sind gefragt

Auch mit den gestiegenen Erwartungen an ihn hat er keine Probleme. Seine Art, Fussball zu spielen, habe sich nicht verändert. Das Wichtigste sei, Freude zu haben. «Aber ich weiss, dass ich mehr Tore, mehr Assists erzielen muss», so Ndoye. «Und es wird auch von mir erwartet, dass ich den Unterschied machen kann. Aber ich mag das.»

Gerade diesbezüglich kann er viel von Xherdan Shaqiri (33) lernen, seinem Vorgänger im offensiven Mittelfeld in der Nati. «Er konnte in einem Schlüsselmoment den Unterschied machen.» Dass er mit «Shaq», aber auch mit den ebenfalls zurückgetretenen Yann Sommer und Fabian Schär die EM bestreiten konnte, hat ihn mit Stolz erfüllt. «Als kleiner Junge habe ich diese noch im TV verfolgt.» Nun ist Ndoye für viele junge Fussballer das grosse Vorbild.

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WM 2026 Gruppe A
Mannschaft
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Mexiko
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0
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Südafrika
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Südkorea
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Tschechien
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Playoffs
Gruppe B
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Kanada
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Bosnien und Herzegowina
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Katar
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Schweiz
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Playoffs
Gruppe C
Mannschaft
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Brasilien
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Marokko
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Haiti
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Gruppe D
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USA
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Paraguay
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Australien
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Türkei
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Playoffs
Gruppe E
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Deutschland
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Curacao
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Elfenbeinküste
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Ecuador
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Gruppe F
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Niederlande
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Japan
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Schweden
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Gruppe G
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Belgien
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Ägypten
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Iran
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Playoffs
Gruppe H
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Kap Verde
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Saudi Arabien
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Uruguay
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Gruppe I
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Frankreich
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Senegal
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Irak
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Norwegen
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Gruppe J
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Argentinien
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Algerien
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Österreich
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Gruppe K
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Portugal
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2
Demokratische Republik Kongo
Demokratische Republik Kongo
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Usbekistan
Usbekistan
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Kolumbien
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Playoffs
Gruppe L
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England
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Kroatien
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Ghana
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Panama
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