Dafür überraschender Name auf Liste
Arsène Wenger sagt der Nati nach Geheim-Gespräch ab

Es war ein gewagter Versuch: Die Nati bemühte sich aktiv um Arsène Wenger (71) und kassierte einen Korb. Nun wird es einer aus der zweiten Reihe. Und ein anderer 70-Jähriger ist Thema.
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Foto: TOTO MARTI
Andreas Böni und Alain Kunz

Die Nati-Bosse führen dieser Tage Gespräche mit Kandidaten für den Nati-Job. Einer ist dabei kein Thema mehr: Arsène Wenger. Nach einem Gespräch mit Nati-Direktor Pierluigi Tami sagte die Arsenal-Legende ab.

Und es ist klar: Hätte man Wenger bekommen, hätte man sich das Vorsprechen der anderen Trainer gespart.

Wirds ein aktueller oder ehemaliger Super-League-Trainer?

So ist es aber nun so, dass bereits vier Kandidaten aus der ersten Reihe abgesagt haben. Es sind dies Lucien Favre und Urs Fischer, mit denen Tami auch gesprochen hat. Und laut «Tages-Anzeiger» auch Joachim Löw.

Dafür tauchen neue Namen von routinierten, älteren Coaches auf. Zum Beispiel von Bernard Challandes (70), den «Nau» ins Spiel brachte. Oder Alain Geiger (60), den 112-fachen Nationalspieler und Trainer von Servette.

Wie ihre Chancen sind? Fast unmöglich vorherzusagen, die Gespräche werden den Ausschlag geben. Wer sich am besten präsentiert vor dem Gremium mit Tami, SFV-Ausbildungschef Patrick Bruggmann, Liga-Präsident Heinrich Schifferle und SFV-Präsident Dominique Blanc wird den Job bekommen.

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Entscheidung fällt bald

Gehandelte Namen sind Martin Schmidt (Mainz), der belgische und ägyptische Meister-Trainer René Weiler, aus der Super League Fabio Celestini und Peter Zeidler, Österreichs Ex-Nati-Coach Marcel Koller, U21-Coach Mauro Lustrinelli sowie die Jung-Trainer Raphael Wicky und Alex Frei. Von den internationalen Namen könnte auch Jürgen Klinsmann weiter mit im Rennen sein.

So oder so: Es ist damit zu rechnen, dass der neue Nati-Coach nächste Woche präsentiert wird.

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