«Er hat vielleicht sogar den grössten Anteil»
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Als Junior brilliert:Krasniqis Traumtor wird bei Blick ausgezeichnet

Blick hat ihn gescoutet
Dieser Knirps ist jetzt Schweizer Meister und an der EM

An der U21-EM hofft FCZ-Profi Bledian Krasniqi auf den Viertelfinaleinzug. Zu verdanken hat der Mittelfeldspieler seinen Aufstieg ausgerechnet einer FCB-Ikone.
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Bledian Krasniqi steht im EM-Kader der U21-Nati.
Foto: TOTO MARTI
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Sebastian WendelReporter Fussball

«Macht Bledian so weiter, ist er in eineinhalb Jahren in der A-Nati. Er hat alle Qualitäten dazu.» Diese Prognose vom Nati-Rekordtorschützen und heutigen Aarau-Trainer Alex Frei (43) aus dem August 2021 ist zwar nicht eingetroffen – noch wartet Bledian Krasniqi auf einen Anruf von Murat Yakin (48). Schämen muss sich der 22-Jährige deswegen nicht: Der Meistertitel mit dem FC Zürich im Sommer 2022 und die Teilnahme an der U21-EM sind keine schlechten Alternativen.

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Als Frei Krasniqi vor zwei Jahren in den Himmel lobte, ging gerade dessen Stern auf der grossen Bühne auf. Nach der Leih-Rückkehr aus Wil startete er bei seinem Stammklub FC Zürich durch und wurde zum wichtigen Teil im Meisterpuzzle von André Breitenreiter (49) – und den Schweizer Fussballfans ein Begriff.

Mit 23 an der U21-EM: Wie geht das?

Beim Blick auf die Kader der Teams an der U21-EM und auf die Geburtsdaten der Spieler fällt auf: Viele sind älter als 21, viele sogar schon 23. Möglich macht das die Regel der Uefa: Am Turnier zugelassen sind alle Spieler, die zu Beginn der EM-Qualifikation vor zwei Jahren die Altersregeln für U21-Spieler erfüllten. Und 2021, am Beginn der EM-Quali, war der Stichtag der 1. Januar 2000 (Geburtsdatum). So will die Uefa sicherstellen, dass jene Spieler, die für die EM-Qualifikation gesorgt haben, auch am Turnier teilnehmen können.

Beim Blick auf die Kader der Teams an der U21-EM und auf die Geburtsdaten der Spieler fällt auf: Viele sind älter als 21, viele sogar schon 23. Möglich macht das die Regel der Uefa: Am Turnier zugelassen sind alle Spieler, die zu Beginn der EM-Qualifikation vor zwei Jahren die Altersregeln für U21-Spieler erfüllten. Und 2021, am Beginn der EM-Quali, war der Stichtag der 1. Januar 2000 (Geburtsdatum). So will die Uefa sicherstellen, dass jene Spieler, die für die EM-Qualifikation gesorgt haben, auch am Turnier teilnehmen können.

Krasniqi und das «Tor des Monats» bei Blick

Aufmerksame Blick-Leser hingegen kennen Krasniqi schon länger. Als Blick vor acht Jahren Amateur- und Jugendspieler aufforderte, Videos mit ihren besten Szenen auf dem Fussballplatz einzusenden, fühlte sich auch Krasniqi angesprochen. Soeben hatte er für die U15 des FCZ ein Traumgoal erzielt – und dachte sich: «Ich probiere es mal!» Tatsächlich gewann er die Auszeichnung «Tor des Monats».

Als Blick ihn im EM-Camp der U21-Nati mit dem Video konfrontierte, grinste Krasniqi: «An den Preis kann ich mich nicht mehr erinnern. Aber daran, dass ich sehr viele Reaktionen erhielt. Und jetzt, wo ich es wieder sehe: Es war wirklich ein schönes Tor.» Es sei die Zeit gewesen, wo der Traum vom Profifussball erstmals greifbar wurde: «Ab der U15 heissen die Gegner Basel, GC oder Servette. Da begann ich dran zu glauben.»

Alex Frei wurde sein grosser Förderer

2018 bekam er einen Platz im Profikader des FCZ, ein Jahr später wurde er zum FC Wil verliehen. «Im ersten Moment war das ein Rückschlag. Dann habe ich mir gesagt: Traurig sein bringt nichts, ich muss mir die Rückkehr zum FCZ verdienen.»

In seiner zweiten Saison in der Ostschweiz wurde Alex Frei Trainer – und zum grossen Förderer Krasniqis. «Alex ist die Person, die mir in meiner Karriere am meisten geholfen hat. Er hat mich als Mensch und Spieler sofort verstanden. Wie ich jetzt spiele, habe ich ihm zu verdanken.» Der Ur-Basler Frei machte den Ur-FCZler Krasniqi (kam mit acht Jahren zum Verein) fit für den Meistertitel – das gibts auch nicht alle Tage.

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WM-Quali Gruppe A
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Deutschland
Deutschland
6
13
15
2
Slowakei
Slowakei
6
-2
12
3
Nordirland
Nordirland
6
1
9
4
Luxemburg
Luxemburg
6
-12
0
Qualifiziert
Playoffs
Gruppe B
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Schweiz
Schweiz
6
12
14
2
Kosovo
Kosovo
6
1
11
3
Slowenien
Slowenien
6
-5
4
4
Schweden
Schweden
6
-8
2
Qualifiziert
Playoffs
Gruppe C
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Schottland
Schottland
6
6
13
2
Dänemark
Dänemark
6
9
11
3
Griechenland
Griechenland
6
-2
7
4
Belarus
Belarus
6
-13
2
Qualifiziert
Playoffs
Gruppe D
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Frankreich
Frankreich
6
12
16
2
Ukraine
Ukraine
6
-1
10
3
Island
Island
6
2
7
4
Aserbaidschan
Aserbaidschan
6
-13
1
Qualifiziert
Playoffs
Gruppe E
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Spanien
Spanien
6
19
16
2
Türkei
Türkei
6
5
13
3
Georgien
Georgien
6
-8
3
4
Bulgarien
Bulgarien
6
-16
3
Qualifiziert
Playoffs
Gruppe F
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Portugal
Portugal
6
13
13
2
Irland
Irland
6
2
10
3
Ungarn
Ungarn
6
1
8
4
Armenien
Armenien
6
-16
3
Qualifiziert
Playoffs
Gruppe G
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Niederlande
Niederlande
8
23
20
2
Polen
Polen
8
7
17
3
Finnland
Finnland
8
-6
10
4
Malta
Malta
8
-15
5
5
Litauen
Litauen
8
-9
3
Qualifiziert
Playoffs
Gruppe H
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Österreich
Österreich
8
18
19
2
Bosnien und Herzegowina
Bosnien und Herzegowina
8
10
17
3
Rumänien
Rumänien
8
9
13
4
Zypern
Zypern
8
0
8
5
San Marino
San Marino
8
-37
0
Qualifiziert
Playoffs
Gruppe I
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Norwegen
Norwegen
8
32
24
2
Italien
Italien
8
9
18
3
Israel
Israel
8
-1
12
4
Estland
Estland
8
-13
4
5
Moldawien
Moldawien
8
-27
1
Qualifiziert
Playoffs
Gruppe J
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Belgien
Belgien
8
22
18
2
Wales
Wales
8
10
16
3
Nordmazedonien
Nordmazedonien
8
3
13
4
Kasachstan
Kasachstan
8
-4
8
5
Liechtenstein
Liechtenstein
8
-31
0
Qualifiziert
Playoffs
Gruppe K
Mannschaft
SP
TD
PT
1
England
England
8
22
24
2
Albanien
Albanien
8
2
14
3
Serbien
Serbien
8
-1
13
4
Lettland
Lettland
8
-10
5
5
Andorra
Andorra
8
-13
1
Qualifiziert
Playoffs
Gruppe L
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Kroatien
Kroatien
8
22
22
2
Tschechien
Tschechien
8
10
16
3
Färöer
Färöer
8
2
12
4
Montenegro
Montenegro
8
-9
9
5
Gibraltar
Gibraltar
8
-25
0
Qualifiziert
Playoffs
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