«Bin nicht Schweizer genug»
Darum wurde Wunschkandidat Wenger nicht Nati-Trainer!

Nach dem Abgang von Vladimir Petkovic steht Arsenal-Legende Arsène Wenger (72) auf der Wunschliste des SFV. Warum ers nicht geworden ist. Und weshalb er FCZ-Boss Ancillo Canepa lobt.
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Trainer-Legende Arsène Wenger (r.) mit Superstar Thierry Henry nach dem Gewinn der englischen Meisterschaft.
Foto: imago/Colorsport
Stefan Kreis

Der Mann hat Charme. Und er zieht die anwesenden Gäste im Fifa-Museum gleich ab der ersten Sekunde in seinen Bann. Trainer-Ikone Arsène Wenger lässt im Gespräch mit Ex-Nati-Goalie Pascal Zuberbühler seine grosse Karriere Revue passieren, spricht über seine Zeit bei Arsenal, wie man unbesiegbar wird. Und wie man Talente mit Erfolg weiterentwickelt.

Die Schweiz sei ein Musterbeispiel dafür, sagt Wenger. Dass sich die Nationalmannschaft zum fünften Mal in Folge für eine Weltmeisterschaft qualifiziere kein Zufall. Auch FCZ-Boss Ancillo Canepa ist unter den Gästen, Wenger spricht diesen persönlich an: «Gut gemacht. Auch dank Menschen wie Ihnen funktioniert die Talentförderung in der Schweiz so gut.» Er habe gesehen, dass selbst die U17 der Zürcher bereits mehrere Trainer habe, das sei der richtige Weg. Er hätte damals, als er 1984 bei der AS Nancy Profi-Trainer wurde, alles selber machen müssen. Selbst die Goalies habe er trainiert.

«Genug qualifizierte Trainer»

Dass er nach dem Abgang von Nati-Coach Vladimir Petkovic einer der Wunschkandidaten des Schweizerischen Fussballverbands (SFV) gewesen ist, verneint Wenger nicht. Als Blick fragt, warum er es nicht geworden ist, antwortet Wenger mit einem Schmunzeln: «Ich habe zwar Schweizer Wurzeln. Aber meine Vorfahren sind bereits im Mittelalter aus der Schweiz ins Elsass ausgewandert, deshalb war ich am Ende nicht Schweizer genug.»

Dann wird Wenger ernst, sagt, dass er als Direktor für globale Fussballentwicklung bei der Fifa eine Aufgabe angenommen habe und diese weiterführen wolle.

Zudem habe die Schweiz viele «qualifizierte Trainer.» Murat Yakin sei das beste Beispiel. Der mache einen hervorragenden Job. Kein Zufall, dass sich die Schweiz direkt für die WM qualifiziert und den amtierenden Europameister Italien hinter sich gelassen habe.

«Ich gratuliere der Schweiz zur Quali», sagt Wenger gleich zu Beginn des Talks. Der Mann hat Charme. Und er weiss ihn einzusetzen.

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Bosnien und Herzegowina
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