Wegen Klub-Statuten
Barça-Boss Laporta tritt zurück – um wieder zu kandidieren

Joan Laporta tritt von seinem Amt als Barça-Präsident zurück. Das hat mit einer Klub-Eigenheit zu tun. Laporta bereitet damit seine nächste Amtszeit vor.
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Barça-Präsident tritt zurück, um für eine weitere Amtszeit zu kandidieren.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Joan Laporta kandidiert erneut für Barcelonas Präsidentschaft
  • Hansi Flick unterstützt Laporta und Deco
  • Über 100'000 Mitglieder stimmen über den Präsidenten des FC Barcelona ab
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Petar DjordjevicRedaktor Sport

Barça-Präsident Joan Laporta (63) tritt von seinem Amt als Präsident des Klubs zurück. Er verfolgt damit einen Plan, denn Laporta peilt eine weitere Amtszeit an der Spitze der Katalanen an.

Laportas fünfjährige Amtszeit neigt sich dem Ende zu. Der ehemalige Anwalt ist der einzige Präsident in Barcelonas Vereinsgeschichte mit bisher zwei Wahlsiegen. Nachdem seine erste Amtszeit im Jahr 2010 endete, kandidierte Laporta bereits 2015 und 2021 wieder.

Dass er jetzt zurücktritt, hat mit Barças Statuten zu tun. Demnach müssen sich Verwaltungsräte, die ihr Amt weiterführen wollen, alle fünf Jahre zur Wiederwahl aufstellen lassen und jeweils zwischen dem 9. und 22. Februar offiziell zurücktreten. Die Blaugrana stellen ihren Verwaltungsrat demokratisch auf und lassen dafür über 100'000 Mitglieder des Vereins Abstimmen. Laporta entschied die letzten Wahlen im Pandemie-Jahr 2021 für sich.

Entscheidet die Deco-Frage?

In einem Interview äusserte sich Joan Laporta bereits zu seinen Zukunftsplänen mit dem Klub, sollte er denn wiedergewählt werden. Wie er der spanischen Zeitung «AS» sagt, möchte Laporta auch in Zukunft auf Sportdirektor Deco (48) und Trainer Hansi Flick (60) setzen. Decos Ernennung sei ein genialer Schachzug gewesen. Dabei gefalle dem Präsidenten das sehr gute Verhältnis zwischen seinem Sportdirektor und Trainer.

Dies könnte eine zentrale Aussage für die Wahlen darstellen, denn Laportas Gegner Victor Font würde gemäss «Marca» Deco ersetzen wollen. Er betonte zuletzt gegenüber der Sportzeitung: «Deco wird nicht mein Sportdirektor sein. Wir werden die Struktur aufbauen, die am besten zu Hansi Flick passt. Wir werden den Namen nicht nennen, wir können ihn nicht bekannt geben, weil er einen Vertrag hat.»

Flick selber hatte sich zu dieser Angelegenheit auch schon geäussert und meinte: «Deco und ich suchen die gleichen Spieler, weil wir die gleiche Philosophie teilen. Wir konzentrieren uns auf das, was zu tun ist. So etwas habe ich noch nie erlebt.»


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