Wer übernimmt die Red Devils?
ManUtd-Verkauf geht in die heisse Phase

Das Wettbieten um den englischen Traditionsverein könnte bald ein Ende haben. Bereits kommende Woche könnte ein Einigung verkündet werden.
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Der englische Rekordmeister Manchester United könnte zeitnah einen neuen Besitzer bekommen.
Foto: Getty Images

Der Poker um den Verkauf von Manchester United geht weiter. Bis Mittwochabend um 21 Uhr haben Interessenten Zeit, ein Angebot einzureichen. Sollte eine Offerte den Ansprüchen der Glazer-Familie, den aktuellen Besitzern der Red Devils, genügen, könnte die Übernahme zeitnah über die Bühne gehen.

Der Grund für den Verkauf: Misserfolg des Teams, fehlende Investitionen der Besitzer. Bei den Fans von ManUtd sind die Glazers deshalb untendurch.

Als Favorit für den Kauf wird die katarische Nine Two Foundation rund um Scheich Jassim bin Hamad Al Thani (44) genannt. Aber auch der britische Milliardär Sir Jim Ratcliffe (70) hat gute Chancen auf eine Übernahme. Der Präsident des Chemiekonzerns INEOS, dem unter anderem Lausanne-Sport gehört, soll sich laut der «Daily Mail» mit weiteren Interessenten zusammenschliessen, um sein Angebot nochmals zu verstärken.

Entscheidung wird kommende Woche erwartet

Insgesamt werden bis Mittwochabend sechs Angebote von verschiedenen Bewerbern erwartet. Vor rund einem Monat gingen erste Offerten im Wert von etwa 5 Milliarden Franken ein. Die neuen Angebote dürften über 5,5 Milliarden betragen. Damit kommen die Interessenten der ursprünglichen Forderung der Glazers von etwa 6,7 Milliarden deutlich näher.

Bis zur kommenden Woche sollen die potenziellen Käufer eine Antwort erhalten. Sollten die Glazers von ihrem gewünschten Betrag abkommen und eines der Angebote annehmen, könnte bereits zu Ostern eine Einigung verkündet werden. Es ist aber durchaus möglich, dass die amerikanische Besitzerfamilie weiter auf ihrer Forderung beharrt. Dann müssten die Interessenten bei ihren Angeboten nochmals nachbessern. Spätestens zum kommenden Sommer-Transferfenster soll ein neuer Eigentümer den Verein übernehmen.

So oder so wird der englische Rekordmeister für eine Rekordsumme verkauft. Die bisher teuerste Übernahme eines Sportvereins liegt bei 4,28 Milliarden Franken. So viel liess sich die Walter-Penner Group die NFL-Franchise Denver Broncos, bei dem auch Formel-1-Star Lewis Hamilton Teilinhaber ist, vor einem Jahr kosten. (mab)

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Premier League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Arsenal FC
Arsenal FC
31
39
70
2
Manchester City
Manchester City
30
32
61
3
Manchester United
Manchester United
30
13
54
4
Aston Villa
Aston Villa
30
3
51
5
Liverpool FC
Liverpool FC
30
9
49
6
Chelsea FC
Chelsea FC
30
18
48
7
Brentford FC
Brentford FC
30
4
45
8
Everton FC
Everton FC
30
-1
43
9
Newcastle United
Newcastle United
30
0
42
10
AFC Bournemouth
AFC Bournemouth
30
-2
41
11
FC Fulham
FC Fulham
30
-3
41
12
Brighton & Hove Albion
Brighton & Hove Albion
30
3
40
13
FC Sunderland
FC Sunderland
30
-5
40
14
Crystal Palace
Crystal Palace
30
-2
39
15
Leeds United
Leeds United
30
-11
32
16
Tottenham Hotspur
Tottenham Hotspur
30
-7
30
17
Nottingham Forest
Nottingham Forest
30
-15
29
18
West Ham United
West Ham United
30
-19
29
19
Burnley FC
Burnley FC
30
-26
20
20
Wolverhampton Wanderers
Wolverhampton Wanderers
31
-30
17
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