Umbruch bei Krisen-Liverpool
Klopp kündigt Transfer-Offensive an

Jürgen Klopp und dem FC Liverpool läufts in dieser Saison nicht rund. Nun besteht Handlungsbedarf. Der Trainer will in Sachen Transfers in die Offensive gehen.
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So hat sich Jürgen Klopp die Saison nicht vorgestellt.
Foto: keystone-sda.ch

2019 hat der FC Liverpool die Champions League gewonnen, 2020 wurde er englischer Meister. Von diesem Glanz ist nicht mehr viel übrig.

In der Premier League liegt das Team von Jürgen Klopp (55) nur auf Platz 8. Der Rückstand auf Leader Arsenal beträgt bei einer Partie weniger 19 Punkte. Im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League setzte es im eigenen Stadion gegen Real Madrid eine 2:5-Klatsche ab. Zu wenig für die Ansprüche der «Reds» – das weiss auch der Trainer. Klopp kündigt im Vorfeld des Spiels gegen Crystal Palace (Samstag, 20.45 Uhr) an: «Diesen Sommer werden wir auf dem Markt aktiv sein, definitiv!» Grosse Transfers sollen Liverpool wieder zurück in die Erfolgsspur führen.

Wen Klopp an die Anfield Road locken möchte? Jude Bellingham (19). Der Mittelfeldspieler, der bei seinem Ex-Klub Borussia Dortmund unter Vertrag steht, dürfte eine dreistellige Millionensumme kosten. Und die würde man gerne ausgeben. Denn Klopp betont: «Es geht noch immer darum, die richtigen Spieler zu holen. Es geht nicht darum, möglichst viele zu holen.» Allerdings weiss er auch: «Nicht alle werden wir uns leisten können, manche werden nicht kommen wollen.»

Geld sollte kein Problem sein

Ob Spieler kommen wollen, ist von einem wichtigen Faktor abhängig: ob sich die «Reds» für die Champions League qualifizieren. Dafür müssen sie mindestens Vierter werden. Diese Position liegt derzeit sieben Punkte entfernt. Die Quali noch zu schaffen, wird laut Klopp schwierig. «Es tut mir leid, aber wir können die Champions League in diesem Moment nicht garantieren.» Er verspricht aber, dass sie «darum kämpfen» werden. Nur: Im Hinblick auf Sommer-Transfers müsse man schon planen, bevor feststehe, ob man in der Königsklasse dabei sein werde.

Immerhin hat Klubbesitzer John W. Henry jüngst gemäss «Boston Sports Journal» signalisiert, dass die Transfers nicht an den finanziellen Mitteln scheitern sollen. Das stimmt Klopp optimistisch, auch wenn die Entscheidung über das Geld letztlich nicht bei ihm liegt. Er könne lediglich sagen, was es aus sportlicher Sicht brauche, damit andere die Ressourcen zur Verfügung stellen. So oder so sind seine Aussagen eine Kampfansage in Richtung Konkurrenz. (bir)

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Premier League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Arsenal FC
Arsenal FC
33
37
70
2
Manchester City
Manchester City
32
36
67
3
Manchester United
Manchester United
33
13
58
4
Aston Villa
Aston Villa
33
6
58
5
Liverpool FC
Liverpool FC
33
11
55
6
Chelsea FC
Chelsea FC
33
11
48
7
Brentford FC
Brentford FC
33
4
48
8
AFC Bournemouth
AFC Bournemouth
33
0
48
9
Brighton & Hove Albion
Brighton & Hove Albion
33
6
47
10
Everton FC
Everton FC
33
1
47
11
FC Sunderland
FC Sunderland
33
-4
46
12
FC Fulham
FC Fulham
33
-3
45
13
Crystal Palace
Crystal Palace
32
-1
43
14
Newcastle United
Newcastle United
33
-3
42
15
Leeds United
Leeds United
33
-7
39
16
Nottingham Forest
Nottingham Forest
33
-9
36
17
West Ham United
West Ham United
33
-17
33
18
Tottenham Hotspur
Tottenham Hotspur
33
-11
31
19
Burnley FC
Burnley FC
33
-33
20
20
Wolverhampton Wanderers
Wolverhampton Wanderers
33
-37
17
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