Nach Auswechslung gegen Mainz
Gladbach gibt Entwarnung bei Omlin

Borussia Mönchengladbach muss am Freitagabend zwei bittere Pillen schlucken: Einerseits geht das Auswärtsspiel bei Mainz 0:4 verloren, andererseits muss Jonas Omlin verletzt ausgewechselt werden. Der Schweizer wird aber nicht lange fehlen.
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Besorgniserregende Szene in Mainz: Jonas Omlin muss am Oberschenkel gepflegt werden.
Foto: imago/Jan Huebner

Es läuft die 25. Minute in der Mewa Arena in Mainz, als das Heimteam durch Jae-sung Lee in Führung geht. Der Südkoreaner setzt seinen Kopfball genau in die linke untere Ecke, Jonas Omlin im Gladbacher Tor kommt nicht mehr ran.

Eben dieser muss sich danach behandeln lassen, im rechten Oberschenkel scheint es zu zwicken. Trotz Bandage gehts nicht weiter, der Schweizer muss sich wenige Minuten später durch Tobias Sippel ersetzen lassen.

Farkes Befürchtungen treffen nicht ein

Wie Gladbachs Trainer Daniel Farke nach der Partie mitteilt, lautet die erste Diagnose Muskelfaserriss im Adduktorenbereich. Am Samstag soll ein MRT Klarheit schaffen. Wenn sich der Verdacht bestätigt, droht Omlin länger auszufallen.

Diese Untersuchung schafft aber Klarheit: Omlin muss nur einige Tage mit dem Training aussetzen. Der Schweizer Nationalgoalie verletzte sich am Freitag weniger schwer als zunächst angenommen. Anstatt einen Muskelfaserriss im Adduktorenbereich zog sich der 29-jährige Innerschweizer eine Zerrung zu. Selbst ein Einsatz am kommenden Samstag im Heimspiel gegen den SC Freiburg ist nicht komplett ausgeschlossen.

Gladbach bleibt im Mittelfeld kleben

Aus Sicht der Fohlen lässt sich zusammenfassen: ein gebrauchter Abend. Die Aufholjagd wird nach der Pause abrupt unterbrochen, Ingvartsen erhöht in der 49. Minute.

Von den Gladbachern, die den Elan aus dem Bayern-Sieg (3:2) nicht mitnehmen können, ist wenig bis gar nichts zu sehen. Thuram vergibt die beste Chance der Gäste (73.), Ajorque bestraft die Nachlässigkeit praktisch im Gegenzug mit dem dritten Treffer der Hausherren. Den Schlusspunkt markiert der 17-jährige Nelson Weiper mit seinem ersten Bundesliga-Tor (94.).

Das Team um Nico Elvedi, der von Anfang an verteidigt und ebenfalls einen schwachen Abend einzieht, verpasst es damit, sich punktemässig von den Mainzern abzusetzen. Diese feiern ihrerseits den dritten Liga-Sieg in Serie, Captain Silvan Widmer kommt nach überstandener Oberschenkelverletzung zu einem gut 20-minütigen Teileinsatz. (che)

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Bundesliga 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Bayern München
Bayern München
32
81
83
2
Borussia Dortmund
Borussia Dortmund
32
33
67
3
RB Leipzig
RB Leipzig
32
21
62
4
Bayer Leverkusen
Bayer Leverkusen
32
23
58
5
VfB Stuttgart
VfB Stuttgart
32
20
58
6
TSG Hoffenheim
TSG Hoffenheim
32
16
58
7
SC Freiburg
SC Freiburg
32
-8
44
8
Eintracht Frankfurt
Eintracht Frankfurt
32
-3
43
9
FC Augsburg
FC Augsburg
32
-14
40
10
FSV Mainz
FSV Mainz
32
-9
37
11
Borussia Mönchengladbach
Borussia Mönchengladbach
32
-13
35
12
Hamburger SV
Hamburger SV
32
-15
34
13
Union Berlin
Union Berlin
32
-20
33
14
1. FC Köln
1. FC Köln
32
-8
32
15
Werder Bremen
Werder Bremen
32
-20
32
16
VfL Wolfsburg
VfL Wolfsburg
32
-25
26
17
FC St. Pauli
FC St. Pauli
32
-28
26
18
1. FC Heidenheim 1846
1. FC Heidenheim 1846
32
-31
23
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