Boss Boehly hat Grosses vor
Chelsea steht vor der Revolution

Chelsea-Boss Todd Boehly möchte die Blues zum besten Klub der Welt machen. Dafür holt er sich offenbar Hilfe aus Österreich.
Kommentieren
1/6
Seit einigen Monaten der neue Chef bei Chelsea: Todd Boehly.
Foto: AFP

Er ist stinkreich, ist Mitbesitzer der Los Angeles Lakers in der NBA, hat Anteile an den Los Angeles Dodgers in der MLB. Seit einigen Monaten gehört Todd Boehly (48) auch der FC Chelsea in der Premier League. Und der Unternehmer lässt in London keinen Stein auf dem anderen.

Die Entlassung von Trainer Thomas Tuchel (er wurde mittlerweile durch Graham Potter ersetzt) war nur der Anfang. Boehly möchte ein Imperium aufbauen, eine Schmiede, wie jene von Red Bull in Salzburg und in Leipzig. Er träumt von einem Modell, in dem mehrere Klubs miteinander verknüpft sind – in dem man junge Talente an Farmteams ausleihen kann, bis diese reif für die Premier League sind.

Kommt Christoph Freund?

Einen solchen Partnerklub wünscht sich Boehly «irgendwo in Europa», wie er sagt. Dafür muss er aber auch Chelsea intern neu aufstellen. Zwei Top-Experten sollen her, die aus den Blues ein Konstrukt wie jenes der Bullen machen. Oliver Mintzlaff, Geschäftsführer bei Leipzig, sei gemäss «The Athletic» dafür angefragt worden. Mintzlaff aber habe abgesagt.

Mit Christoph Freund könnte es klappen. Der 45-Jährige hat bei Salzburg Talente wie Erling Haaland oder Karim Adeyemi zu Gold gemacht. Chelsea stehe kurz vor der Verpflichtung des Sportdirektors, glaubt Transfer-Guru Fabrizio Romano zu wissen. Es heisst, dass nur noch die Unterschrift fehle. Obwohl dies in Österreich noch dementiert wird.

Mega-Transfersommer

Bei Chelsea soll Freund die Nachfolge von Marina Granovskaia antreten. Die Russin, die zu den engsten Vertrauten von Ex-Besitzer Roman Abramowitsch gehörte, musste ihren Posten bei den Londonern im Sommer räumen.

Grosse Pläne von Boehly, der in den englischen Medien aufgrund seiner Visionen auch schon als «zu amerikanisch» für die Premier League bezeichnet wurde.

Nach Chelseas Mega-Transfersommer (Ausgaben über 270 Millionen Franken) aber scheint klar: Dieser Mann macht vor nichts Halt. Die Blues stehen vor der Revolution. (mam)

Premier League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Arsenal FC
Arsenal FC
25
32
56
2
Manchester City
Manchester City
25
27
50
3
Aston Villa
Aston Villa
25
9
47
4
Manchester United
Manchester United
25
10
44
5
Chelsea FC
Chelsea FC
25
17
43
6
Liverpool FC
Liverpool FC
25
5
39
7
Brentford FC
Brentford FC
25
5
39
8
Everton FC
Everton FC
25
0
37
9
FC Sunderland
FC Sunderland
25
-2
36
10
FC Fulham
FC Fulham
25
-2
34
11
AFC Bournemouth
AFC Bournemouth
25
-3
34
12
Newcastle United
Newcastle United
25
-1
33
13
Crystal Palace
Crystal Palace
25
-3
32
14
Brighton & Hove Albion
Brighton & Hove Albion
25
1
31
15
Tottenham Hotspur
Tottenham Hotspur
25
0
29
16
Leeds United
Leeds United
25
-9
29
17
Nottingham Forest
Nottingham Forest
25
-13
26
18
West Ham United
West Ham United
25
-17
23
19
Burnley FC
Burnley FC
25
-24
15
20
Wolverhampton Wanderers
Wolverhampton Wanderers
25
-32
8
Champions League
UEFA Europa League
Abstieg
Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen