Böser Brief von Liga-Boss nach Spanien
Streit nach Mbappé-Verbleib artet aus

Schlammschlacht zwischen zwei Fussball-Grossmächten wegen der Vertragsverlängerung von Superstar Kylian Mbappé (23): Die spanische Liga geht gegen Paris Saint-Germain vor – jetzt schiesst der französische Liga-Boss scharf zurück.
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Anstoss der Schlammschlacht: Kylian Mbappés Vertragsverlängerung bei PSG bis 2025.
Foto: imago/Xinhua

Dicke Post von Frankreich nach Spanien!

Unterschrieben ist das Schreiben vom französischen Liga-Boss Vincent Labrune (51). Gerichtet an LaLiga-Boss Javier Tebas (59). «Im Gegensatz zu Ihnen unterstützen wir die Spieler», lautet nur einer der Giftpfeile. Hintergrund des Briefs ist die Entscheidung von Superstar Kylian Mbappé, weiterhin für Paris Saint-Germain zu spielen und nicht zu Real Madrid zu wechseln. Offenbar unterstützt durch ein persönliches Telefon von Staatspräsident Emmanuel Macron. Und natürlich mit einem fetten neuen Vertrag bis 2025. Über 103 Millionen Franken pro Jahr soll der Franzose kassieren, dazu offenbar 200 bis 300 Millionen Unterschriftsbonus.

Am gleichen Tag der Vertragsverlängerung – am Samstag vor einer Woche – blies die spanische LaLiga zur Attacke. Im offiziellen Liga-Statement stand: «Ein Skandal, dass ein Verein wie PSG, der in der letzten Saison Verluste von über 220 Millionen Euro verzeichnete und in den Vorsaisons Verluste von über 700 Millionen Euro, einen solchen Deal abschliessen kann.»

Die spanische LaLiga kündigte ausserdem an, bei der Uefa, den französischen Steuerbehörden und der EU eine Klage gegen PSG einzureichen, um die «Nachhaltigkeit im europäischen Fussball zu sichern».

Franzosen drehen Spiess um

Ist Spanien denn besser? So der Tenor in der Antwort aus Frankreich. Im Fokus: Real Madrid und der FC Barcelona. «Was die Ablösesummen betrifft, haben diese beiden Vereine sechsmal den Weltrekord gebrochen. Was die Spielergehälter betrifft, so sitzen bei Real Madrid derzeit zwei der bestbezahlten Spieler der Welt auf der Bank.»

Nun, die Spanier beschuldigten PSG, trotz hohen Verlusten Mbappé den Mega-Deal angeboten zu haben. Die Franzosen weisen darauf hin: «Was die Verschuldung angeht, so hat Barcelona Berichten zufolge einen Schuldenstand von 1,5 Milliarden Euro, und das, obwohl der Europäische Gerichtshof festgestellt hat, dass Real Madrid und Barcelona von legalen staatlichen Beihilfen profitiert haben.»

Die Spanier werden das kaum auf sich sitzen lassen. (str)

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Ligue 1 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Paris Saint-Germain
Paris Saint-Germain
21
32
51
2
RC Lens
RC Lens
21
20
49
3
Olympique Lyon
Olympique Lyon
21
14
42
4
Olympique Marseille
Olympique Marseille
21
19
39
5
OSC Lille
OSC Lille
21
4
33
6
FC Stade Rennes
FC Stade Rennes
21
-3
31
7
RC Strasbourg Alsace
RC Strasbourg Alsace
21
7
30
8
Toulouse FC
Toulouse FC
21
7
30
9
Angers SCO
Angers SCO
21
-3
29
10
AS Monaco
AS Monaco
21
-1
28
11
FC Lorient
FC Lorient
21
-6
28
12
Stade Brestois 29
Stade Brestois 29
21
-5
26
13
Le Havre AC
Le Havre AC
21
-8
23
14
OGC Nizza
OGC Nizza
21
-11
23
15
Paris FC
Paris FC
21
-8
22
16
AJ Auxerre
AJ Auxerre
21
-15
14
17
FC Nantes
FC Nantes
21
-18
14
18
FC Metz
FC Metz
21
-25
13
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