Juventus Turins Kenan Yildiz hat sich für seinen kinoreifen Tor-Kracher den perfekten Gegner ausgesucht: Wydad, der Klub aus der marokkanischen Stadt Casablanca.
Der Liebesfilm «Casablanca» erschien 1942. Ein Klassiker von Michael Curtiz mit Humphrey Bogart und Ingrid Bergman in den Hauptrollen. Heute, im Lincoln Financial Field in Philadelphia, rückt Yildiz ins Rampenlicht. Seine Ausbeute: zwei Goals erzielt, ein Eigentor erzwungen.
Beeindruckend, wie der türkische Nationalspieler per wuchtigem Dropkick den Ball in der 16. Minute zum 2:0 ins Lattenkreuz knallt. Allein das ist schon das Eintrittsgeld wert.
Zum 3:1 trifft der 20-Jährige dann in der 69. Minute. Bei der frühen Juve-Führung lenkt Wydad-Verteidiger Abdelmounaim Boutouil Yildiz' Schuss unhaltbar ab (6.).
Es scheint, als würde es zwischen Yildiz' Juventus und der Klub-WM funken. Die «Alte Dame» aus der Serie A feiert im zweiten Vorrundenspiel den zweiten Sieg. Nach dem 4:1-Erfolg ist der Achtelfinal zum Greifen nahe.



