Platzsturm bei Union-Aufstieg
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Urs Fischer im Glück:Platzsturm bei Union-Aufstieg

Sensationeller Aufstieg in Bundesliga
Urs Fischer, Held von Berlin

Es ist der Aufstiegskracher schlechthin: Unter Urs Fischer (53) steigt Union Berlin erstmals in die Bundesliga auf. Der Schweizer wird in Berlin als Held gefeiert.
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Trainer Urs Fischer, Held von Union Berlin, jubelt nach dem Spiel.
Foto: Keystone

Das Stadion An der Alten Försterei, Heimspielstätte des 1. FC Union Berlin, ist ein Tollhaus. Union triumphiert im Aufstiegskampf über den VfB Stuttgart. Zwei Unentschieden mit zwei Auswärtstoren reichen. Fischer stürmt auf den Platz, fällt seinen Spielern in die Arme, bekommt die obligatorische Bierdusche verpasst.

Union hatte noch extra Aufstiegsshirts für die Fans gedruckt. Stuttgart wurde «ein Besuch in der Hölle» versprochen, so die Webseite des 1966 gegründeten Klubs. Erstmals in der Vereinsgeschichte: «Es ist vollbracht, wir sind in die Bundesliga aufgestiegen», jubeln die Berliner auf Twitter.

«Darum sage ich lieber nichts»
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Urs Fischers 10-Sekunden-Rede:«Darum sage ich lieber nichts»

Klubpräsident Dirk Zingler kämpft mit den Tränen. 40 Jahre habe er auf dieses Spiel gewartet: «Es ist irreal, ich fasse es gar nicht!», sagt er. Und wo war der Boss, als der Abpfiff ertönte? «Da war ich mit meiner Frau weg, sie auf der Damentoilette und ich auf der Herrentoilette.»

«Die Bundesliga ist ein Berliner!», kommentiert die «Bild». «Seit Montag hat die Hauptstadt mit Hertha und Union zwei erstklassige Vereine...» Mittendrin: der Schweizer Coach Urs Fischer, der die Sensation schafft.

Fischers Union im Fussballhimmel

«Union im Fussballhimmel – Die Freude der Fans steigt ins Unermessliche», titelt die «Berliner Zeitung» auf der Front. «Urs Fischer schafft das Aufstiegsmärchen», so der «Tages-Anzeiger». 

Coach Fischer sagte vor der Partie noch in typisch schweizerischer Bescheidenheit, Stuttgart sei der Favorit. Umso grösser die Freude. Beim Kultklub brachen alle Dämme.

In seinem ersten Jahr als Union-Trainer schaffte der ehemalige FCB-Meistertrainer gleich den Aufstieg in die erste Bundesliga. Der 53-Jährige brachte Stabilität und defensive Organisation in die Reihen der «Eisernen». Ein Rezept, das auch Barrage-Gegner Stuttgart vor grosse Probleme stellte.

Fischer gönnt den Aufstieg allen

Und was sagt Unions Trainer Fischer? «Ich glaube, dass ein ganzer Verein ein Jahr lang alles dafür gemacht hat», zitiert ihn «eurosport». «Diese Unterstützung, diese Arbeit braucht viele Hände. Es freut mich für alle, es ist ein gemeinsamer Erfolg. Ich gönne es jedem einzelnen Zuschauer, Mitarbeiter und Vereinsangehörigen. Erst als der Schiedsrichter abgepfiffen hat, hab ich daran geglaubt.» (kes)

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Bundesliga 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Bayern München
Bayern München
33
82
86
2
Borussia Dortmund
Borussia Dortmund
33
34
70
3
RB Leipzig
RB Leipzig
33
22
65
4
VfB Stuttgart
VfB Stuttgart
33
22
61
5
TSG Hoffenheim
TSG Hoffenheim
33
17
61
6
Bayer Leverkusen
Bayer Leverkusen
33
21
58
7
SC Freiburg
SC Freiburg
32
-8
44
8
Eintracht Frankfurt
Eintracht Frankfurt
33
-4
43
9
FC Augsburg
FC Augsburg
33
-12
43
10
FSV Mainz
FSV Mainz
32
-9
37
11
Borussia Mönchengladbach
Borussia Mönchengladbach
33
-15
35
12
Hamburger SV
Hamburger SV
32
-15
34
13
Union Berlin
Union Berlin
32
-20
33
14
1. FC Köln
1. FC Köln
32
-8
32
15
Werder Bremen
Werder Bremen
33
-21
32
16
VfL Wolfsburg
VfL Wolfsburg
33
-26
26
17
FC St. Pauli
FC St. Pauli
33
-29
26
18
1. FC Heidenheim 1846
1. FC Heidenheim 1846
32
-31
23
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