«Schwierig, Veränderungen anzustossen»
Kahn übt harsche Kritik an den Bayern

Knall auf Fall musste Oliver Kahn den FC Bayern München verlassen. Das nagt noch immer an ihm. Nun übt er harsche Kritik an seinem Ex-Arbeitgeber.
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Das Aus bei den Bayern nagt noch immer an Oliver Kahn.
Foto: imago

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Während der Meisterfeier 2023 wurde Oliver Kahn als Bayerns Vorstandsvorsitzender entlassen
  • Nun übt er harsche Kritik am Klub
  • Unter anderem kritisiert er, dass es schwierig sei, Veränderungen anzustossen
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Ramona BieriRedaktorin Sport

Mitten in der Meisterfeier 2023 kam es zum grossen Knall. Der ehemalige Torhüter Oliver Kahn (55) wurde beim FC Bayern München als Vorstandsvorsitzender entlassen. Und das nur zwei Jahre, nachdem er das Amt übernommen hatte. 

An Kahn nagt das noch immer. Erleichterung habe er nach seinem Aus bei Bayern nicht verspürt, wie er im Interview mit der deutschen Ausgabe der «Sports Illustrated» verrät. Denn für ihn war es selbstverständlich, «jenem Klub etwas zurückzugeben, für den ich 14 Jahre lang gespielt habe».

Dennoch kann er sich Kritik an seinem ehemaligen Arbeitgeber nicht verkneifen. In einer Welt wie in München sei es «sehr schwierig, notwendige Veränderungen anzustossen und auch mal neue Wege zu gehen». Dabei ist Kahn überzeugt, dass er während seiner Zeit als Vorstandsvorsitzender an den richtigen Stellschrauben gedreht hat. «Aber der FC Bayern ist sehr politisch, und die Kräfte wirken aus unterschiedlichen Richtungen. Das in den Griff zu bekommen, ist die grösste Herausforderung.»

Deutscher Fussball tut sich schwer

Allerdings räumt Kahn auch ein, dass sich nicht nur die Bayern mit Veränderungen schwertun. Das gelte allgemein für den Fussball in Deutschland. «Die Verantwortlichen würden vielleicht gern im Sinn des Vereins das eine oder andere ändern», meint Kahn. Zögern würden sie aus Angst vor Kritik oder weil sie befürchten, nicht mehr gewählt zu werden.

Nicht nur die Veränderungen per se seien eine Herausforderung, der der Fussball gegenüber steht. Er müsse sich auch vermehrt gegen andere Sportarten behaupten. Vor allem in der Beziehung zu den Fans sieht Kahn «noch sehr viel Luft nach oben».

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Bundesliga 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Bayern München
Bayern München
31
81
82
2
Borussia Dortmund
Borussia Dortmund
31
34
67
3
RB Leipzig
RB Leipzig
31
24
62
4
VfB Stuttgart
VfB Stuttgart
31
20
57
5
TSG Hoffenheim
TSG Hoffenheim
31
16
57
6
Bayer Leverkusen
Bayer Leverkusen
31
20
55
7
Eintracht Frankfurt
Eintracht Frankfurt
31
-2
43
8
SC Freiburg
SC Freiburg
31
-8
43
9
FC Augsburg
FC Augsburg
31
-16
37
10
FSV Mainz
FSV Mainz
31
-10
34
11
Borussia Mönchengladbach
Borussia Mönchengladbach
31
-14
32
12
Werder Bremen
Werder Bremen
31
-18
32
13
Union Berlin
Union Berlin
31
-20
32
14
1. FC Köln
1. FC Köln
31
-8
31
15
Hamburger SV
Hamburger SV
31
-16
31
16
FC St. Pauli
FC St. Pauli
31
-27
26
17
VfL Wolfsburg
VfL Wolfsburg
31
-25
25
18
1. FC Heidenheim 1846
1. FC Heidenheim 1846
31
-31
22
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