Erstes Training unter Schmidt
So erklärt Lichtsteiner seinen Wechsel zu Augsburg

Stephan Lichtsteiner (35) trainiert am Dienstag erstmals mit dem FC Augsburg. Und erklärt in der Medienrunde seine Beweggründe.
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Neuzugang Stephan Lichtsteiner fügt sich sogleich ins Training ein.
Foto: imago images / Krieger

Nach dem Morgentraining unter Martin Schmidt (52) stellt sich Stephan Lichtsteiner (35) erstmals den Journalisten in Augsburg. Der Nati-Captain erklärt, warum er nach Lazio Rom, Juventus und Arsenal nun ins beschauliche Augsburg geht: «Das Leben ist so gemacht, dass immer spezielle Herausforderungen auf einen warten. Ich bin in einem Alter, in dem ich mir sagte, dass ich nochmals regelmässiger spielen will. Bei einem Top-Top-Klub ist die Luft dann nochmals dünner.»

Lichtsteiner auf die Frage, warum er erst im August wechselte: «Erst musste ich selber wissen, was ich will. Bei einem Top-Klub bleiben und dort nur die zweite Geige sein. Oder zu einem Klub gehen, der ein bisschen kleiner ist.» 

Lichtsteiner wird Stammspieler sein – und informierte sich bei den Ex-Goalies Marwin Hitz und Alex Manninger. Den einen kennt er von der Nati, den anderen von Juve. «Sie haben mir nur Gutes erzählt.» Er müsse sich erst dran gewöhnen, dass in der Garderobe wieder deutsch gesprochen wird.

«Als Schweizer habe ich immer nach Deutschland geschaut», meint er weiter. Er sagt, er sei «konditionell auf einem guten Stand, und auch mit dem Ball.» Dank einem Privat-Trainer hielt er sich fit.

Zum 1:5 gegen Dortmund wird er befragt. Seine Antwort: «Man muss auch sagen, Dortmund ist eine Top-Mannschaft. Es ist unglücklich, wenn Du direkt dort beginnen musst.» Gerade nach einer Pokal-Pleite gegen den Viertligisten Verl. Nun kommt am Samstag Union Berlin: «Es ist wichtig, dass wir das Vertrauen zurückgewinnen und die drei Punkte zuhause behalten.» (red)

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