Er hatte mehrmals Stadionverbot
Ex-Ultra wird neuer Präsident von Hertha BSC

Hertha BSC hat einen neuen Präsidenten. Kay Bernstein (41), einstiger Ultra, setzt sich bei der ausserordentlichen Mitgliederversammlung überraschend durch.
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Kay Bernstein ist neuer Hertha-Präsident.
Foto: imago/Matthias Koch

Am Sonntagmittag ist es soweit: Der frühere Hertha-Ultra Kay Bernstein (41) wird zum neuen Präsidenten des Fussball-Bundesligisten gewählt. Der 41-Jährige erhält von den stimmberechtigten Mitgliedern auf der ausserordentlichen Mitgliederversammlung 1670 von möglichen 3040 Stimmen und setzt sich damit gegen seinen schärfsten Rivalen Frank Steffel, der 1280 Ja-Stimmen zugesprochen erhält, durch.

Bernstein tritt die Nachfolge von Werner Gegenbauer an. Der 72-Jährige, der seit 2008 amtierte, hatte einen Tag nach dem Klassenerhalt seinen Rücktritt erklärt.

Dreimaliges Stadionverbot

Die Neu-Wahl ist durchaus kurios, denn Bernstein ist ehemaliger Hertha-Ultra und hatte in der Vergangenheit mehrfaches Stadionverbot – drei Mal an der Zahl. Er gründete die Ultra-Gruppierung «Harlekins» und war jahrelang der Anführer der Hardcore-Fans im Olympiastadion. Einmal führte ihn gar die Polizei ab.

Mittlerweile ist er Inhaber einer Kommunikationsagentur und gilt als grosser Kritiker der Machtverhältnisse des Bundesligisten, bei welchen er nun als Präsident mitwirken kann. Mit der Ultra-Szene hat er, wie er selbst sagt, nichts mehr am Hut. (AFP)

Bundesliga 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Bayern München
Bayern München
33
82
86
2
Borussia Dortmund
Borussia Dortmund
33
34
70
3
RB Leipzig
RB Leipzig
33
22
65
4
VfB Stuttgart
VfB Stuttgart
33
22
61
5
TSG Hoffenheim
TSG Hoffenheim
33
17
61
6
Bayer Leverkusen
Bayer Leverkusen
33
21
58
7
SC Freiburg
SC Freiburg
33
-9
44
8
Eintracht Frankfurt
Eintracht Frankfurt
33
-4
43
9
FC Augsburg
FC Augsburg
33
-12
43
10
FSV Mainz
FSV Mainz
33
-11
37
11
Hamburger SV
Hamburger SV
33
-14
37
12
Union Berlin
Union Berlin
33
-18
36
13
Borussia Mönchengladbach
Borussia Mönchengladbach
33
-15
35
14
1. FC Köln
1. FC Köln
33
-10
32
15
Werder Bremen
Werder Bremen
33
-21
32
16
VfL Wolfsburg
VfL Wolfsburg
33
-26
26
17
1. FC Heidenheim 1846
1. FC Heidenheim 1846
33
-29
26
18
FC St. Pauli
FC St. Pauli
33
-29
26
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