«Habe mich für Greuther Fürth statt YB entschieden»
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Tauziehen um Marc Schneider:«Habe mich für Greuther Fürth statt YB entschieden»

Es gab konkrete Gespräche
Darum ging Schneider nach Fürth und nicht zu YB!

Marc Schneider (41) hat mit YB verhandelt, nun trainiert er Fürth. Warum das so ist, erklärt der Berner nach dem Test-Kick gegen den FCB.
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Führt Schneider Fürth zurück in die Bundesliga?
Foto: imago/Zink
Stefan Kreis, Gmund-Dürnbach

Noch lange nach Abpfiff unterhält sich Fürths Coach Marc Schneider angeregt mit FCB-Boss David Degen. Es wird gelacht, es wird geflachst. Die beiden kennen und schätzen sich aus der gemeinsamen Zeit bei YB. «Wir haben damals das Zimmer geteilt», sagt Schneider.

54 Pflichtspiele absolviert der Verteidiger zwischen 2008 und 2010 für die Young Boys, nun wäre er vor ein paar Wochen um ein Haar YB-Trainer geworden. «Es gab konkrete Gespräche», sagt Schneider. Weil Fürth aber dazwischen grätscht, entscheidet sich der 41-jährige Berner für den Bundesliga-Absteiger. «Ich hatte die Möglichkeit, zu Fürth zu gehen und das hat gepasst. Und zwar aus voller Überzeugung. Es geht um Lebenserfahrung, die ich mitnehme», sagt Schneider. Greuther Fürth habe extrem schnell vorwärts gemacht. «Die wollten das unbedingt machen, deshalb musste ich nicht lange überlegen.»

Erwartungen nicht enorm

Statt in der Schweiz um den Meistertitel zu kämpfen, spielt Schneider nun um den Aufstieg in die Bundesliga. Die Erwartungen in Fürth seien aber nicht enorm. «Wir wissen, woher wir kommen. Grundsätzlich ist der Klub ein zweiter Bundesligist, wir wollen erst einmal wieder ankommen in dieser Liga. Aufstiege sind Ausreisser gegen oben, die man gerne mitnimmt. Und natürlich habe ich nichts gegen eine gute Saison.»

Wie ruhig es im Umfeld von Fürth ist, beweist die vergangene Saison, als man zwölf (!) Mal hintereinander auf die Mütze bekam und einen Bundesliga-Negativrekord aufstellte. Trotzdem war der damalige Trainer Stefan Leitl zu keinem Zeitpunkt ein Thema, Fürth wurde mit einer ansprechenden Rückrunde belohnt. Und Leitl wurde mittlerweile von Hannover 96 abgeworben.

Dass Schneider als Nachfolger in grosse Fussstapfen tritt, ist dem Berner bewusst. Dass mit Bremen und Schalke zwei Schwergewichte aufgestiegen sind, spielt ihm aber sportlich in die Karten. Obwohl ihn beide Klubs als Gegner gereizt hätten. «Beide Klubs sind Zuschauermagneten.»

2. Bundesliga 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Schalke 04
Schalke 04
0:2
33
19
67
2
SV 07 Elversberg
SV 07 Elversberg
32
24
59
3
Hannover 96
Hannover 96
33
16
59
4
SC Paderborn 07
SC Paderborn 07
33
12
59
5
SV Darmstadt 98
SV Darmstadt 98
32
14
51
6
1. FC Kaiserslautern
1. FC Kaiserslautern
33
4
49
7
Hertha BSC
Hertha BSC
32
7
48
8
1. FC Nürnberg
1. FC Nürnberg
2:0
33
1
45
9
Karlsruher SC
Karlsruher SC
33
-10
44
10
VfL Bochum
VfL Bochum
33
1
41
11
Holstein Kiel
Holstein Kiel
33
-3
41
12
1. FC Magdeburg
1. FC Magdeburg
33
-5
39
13
SG Dynamo Dresden
SG Dynamo Dresden
33
0
38
14
Eintracht Braunschweig
Eintracht Braunschweig
33
-17
37
15
Arminia Bielefeld
Arminia Bielefeld
33
-3
36
16
Fortuna Düsseldorf
Fortuna Düsseldorf
32
-19
34
17
SpVgg Greuther Fürth
SpVgg Greuther Fürth
32
-21
34
18
SC Preußen 06 Münster
SC Preußen 06 Münster
32
-20
29
Aufstieg
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