DFB fordert 20'000 Euro
Kobel brockt dem BVB absurde Geldstrafe ein

Ungeliebte Post für Borussia Dortmund zum Saisonende: Der BVB wird vom DFB zu einer Busse von 20'000 Euro verdonnert. Verantwortlich dafür ist der Schweizer Goalie Gregor Kobel.
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Wegen diesem Kreis kommt Kobel verspätet zur Seitenwahl.
Foto: imago/Jan Huebner

Ein Fauxpas von Ende April kostet Borussia Dortmund nun eine Stange Geld. Der Deutsche Fussball-Bund DFB fordert vom Klub 20'000 Euro. Es handelt sich dabei um eine skurrile Busse für den Schweizer BVB-Schlussmann Gregor Kobel (26).

Das Vergehen: Der Schweizer Nati-Torwart ist vor einem Spiel mit Verspätung zur Seitenwahl erschienen.

Am 31. Spieltag, als der Kampf um die Champions-League-Plätze in seiner heissen Phase war, leistete sich Kobel mit der Binde am Arm beim Gastspiel in Leipzig eine rund einminütige Verspätung. Vor dem Spiel sammelte sich das Team auf dem Platz zu einem Kreis, wollte sich für das kapitale Spiel heissmachen – doch unterlässt, das mit der Liga (DFL) abzusprechen. Stattdessen mussten das Schiri-Gespann und Leipzig-Captain Willi Orban mehrere Augenblicke auf den Dortmunder Schlussmann warten.

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Für den Verband hätte der Spielerkreis stattdessen für den «Spieltagsablauf bei der DFL angemeldet werden» müssen. So sah man darin aber eine Verzögerung des Spielantritts und hat deshalb eine finanzielle Sanktion zur Folge. Ob Dortmund die Strafe akzeptiert, ist noch offen, denn der deutsche Verband (DFB) hat dazu (noch) keine Informationen veröffentlicht.

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