«Stolz darauf, dass viele Junge die Chance bekommen»
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Nati zufrieden mit Auftritt:«Stolz darauf, dass viele Junge die Chance bekommen»

Torschützin Terchoun verrät spezielle Pausen-Analyse
So knackte Nati-Coach Pia Sundhage Aserbaidschan

Die Schweizer Frauen-Nati fährt zum Quali-Abschluss einen diskussionslosen 3:0-Sieg ein – der eigentlich noch viel höher hätte ausfallen müssen. Nach harziger ersten Halbzeit drehen die Schweizerinnen auf. Mitgrund: Ein Systemwechsel und eine Videoanalyse in der Pause.
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Die Frauen-Nati bejubelt im sechsten EM-Quali-Spiel den fünften Sieg.
Foto: Daniela Porcelli/freshfocus
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Lucas WerderReporter Fussball

Ihre erste grosse Mission hat Pia Sundhage (64) souverän erfüllt. Nachdem ihr Team den Gruppensieg bereits vergangenen Freitag mit einem Auswärtssieg gegen die Türkei eingetütet hat, kommt die Nati zum Abschluss der EM-Quali in Lausanne zu einem ungefährdeten 3:0-Erfolg über Aserbaidschan. «Einige Dinge waren gut, andere Dinge waren weniger gut. Aber am Ende ist es ein Zu-Null-Sieg», bilanziert die Schwedin.

Gegen die Weltnummer 75 tun sich die Schweizerinnen in der ersten Halbzeit trotz klar sichtbarem Klassenunterschied lange schwer, sich klare Chancen herauszuspielen. «Wir waren viel zu ungenau», bilanziert Verteidigerin Viola Calligaris (28). Nur weil Aserbaidschan-Goalie Sharifova bei einem Terchoun-Schlenzer danebengreift, geht die Nati in Führung in die Pause.

Videoanalyse in der Pause ist die Lösung

Doch nach dem Seitenwechsel sind die Schweizerinnen kaum mehr wiederzuerkennen, erspielen sich Chance um Chance. Nur aufgrund der mangelnden Effizienz fällt der Sieg am Ende nicht deutlich höher aus.

Doch woran liegt es, dass die Nati nach der Pause plötzlich derart aufdreht? «Wir haben in der Garderobe auf Video gesehen, welche freien Räume wir bespielen müssen», klärt Torschützin Meriame Terchoun (28) auf.

Videoanalyse in der Halbzeitpause? Nichts Ungewöhnliches, wie Sundhage verrät. «Wir schauen uns immer kleine Situationen auf Video oder einzelnen Bildern an. Wichtig ist dabei, genau die richtigen Szenen zu finden. Das hat heute brillant geklappt», so die Nati-Trainerin.

«Stolz darauf, dass viele Junge die Chance bekommen»
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Nati zufrieden mit Auftritt:«Stolz darauf, dass viele Junge die Chance bekommen»

«So können wir an der EM auch gegen grosse Gegner Spiele gewinnen»

Neben der Videoanalyse trägt Sundhage aber auch mit einer Systemumstellung inklusive Vierfachwechsel dazu bei, dass die Schweizerinnen die Weltnummer 75 plötzlich dominieren.

«Ich bin beeindruckt, wie gut die Spielerinnen das umgesetzt haben», sagt die Nati-Trainerin. Auch als sie in der Schlussphase noch einmal umstellt, drücken die Schweizerinnen weiter. «So können wir an der EM auch gegen grosse Gegner Spiele gewinnen», ist die Trainerin überzeugt.

Damit das Heim-Turnier im kommenden Jahr zu einem Erfolg wird, muss die Nati aber noch an ihrer Effizienz arbeiten. Nach zahlreichen vergebenen Chancen sorgen Calligaris und Crnogorcevic erst in der Schlussphase für den zu knappen 3:0-Erfolg.

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WM-Qualifikation Frauen 2027 – Gruppe A1
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Dänemark
Dänemark
6
7
14
2
Italien
Italien
6
8
9
3
Schweden
Schweden
6
0
8
4
Serbien
Serbien
6
-15
1
Qualifiziert
Gruppe A2
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Frankreich
Frankreich
6
6
13
2
Niederlande
Niederlande
6
3
11
3
Irland
Irland
6
0
9
4
Polen
Polen
6
-9
1
Qualifiziert
Gruppe A3
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Spanien
Spanien
6
18
15
2
England
England
6
8
15
3
Island
Island
6
-9
6
4
Ukraine
Ukraine
6
-17
0
Qualifiziert
Gruppe A4
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Deutschland
Deutschland
6
17
16
2
Norwegen
Norwegen
6
2
12
3
Österreich
Österreich
6
-6
4
4
Slowenien
Slowenien
6
-13
3
Qualifiziert
Gruppe B1
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Wales
Wales
6
12
14
2
Tschechische Republik
Tschechische Republik
6
10
11
3
Albanien
Albanien
6
-5
7
4
Montenegro
Montenegro
6
-17
1
Gruppe B2
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Schweiz
Schweiz
6
13
16
2
Türkei
Türkei
6
6
13
3
Nordirland
Nordirland
6
1
6
4
Malta
Malta
6
-20
0
Gruppe B3
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Portugal
Portugal
6
13
15
2
Finnland
Finnland
6
9
15
3
Slowakei
Slowakei
6
-9
6
4
Lettland
Lettland
6
-13
0
Gruppe B4
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Schottland
Schottland
6
22
14
2
Belgien
Belgien
6
21
14
3
Israel
Israel
6
-10
6
4
Luxemburg
Luxemburg
6
-33
0
Gruppe C1
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Litauen
Litauen
6
8
11
2
Bosnien und Herzegowina
Bosnien und Herzegowina
6
18
11
3
Estland
Estland
6
5
11
4
Liechtenstein
Liechtenstein
6
-31
0
Qualifikationsspiele
Gruppe C2
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Kosovo
Kosovo
6
17
15
2
Kroatien
Kroatien
6
15
15
3
Bulgarien
Bulgarien
6
-1
6
4
Gibraltar
Gibraltar
6
-31
0
Qualifikationsspiele
Gruppe C3
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Ungarn
Ungarn
6
19
16
2
Aserbaidschan
Aserbaidschan
6
6
12
3
Nordmazedonien
Nordmazedonien
6
-12
6
4
Andorra
Andorra
6
-13
1
Qualifikationsspiele
Gruppe C4
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Griechenland
Griechenland
4
7
12
2
Färöer
Färöer
4
-1
6
3
Georgien
Georgien
4
-6
0
Qualifikationsspiele
Gruppe C5
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Rumänien
Rumänien
4
8
10
2
Moldawien
Moldawien
4
1
5
3
Zypern
Zypern
4
-9
1
Qualifikationsspiele
Gruppe C6
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Weißrussland
Weißrussland
4
9
9
2
Kasachstan
Kasachstan
4
3
7
3
Armenien
Armenien
4
-12
1
Qualifikationsspiele
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