Arfaoui brennt auf Comeback
Spielerinnen rücken fast aus den Ferien in die Nati ein

Nur einen Monat nach den letzten EM-Quali-Spielen gilt es für die Nati bereits wieder ernst. Dabei sind einige Schweizerinnen noch nicht einmal in die Saisonvorbereitung gestartet.
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Amira Arfaoui ist nach drei Monaten zurück in der Nati.
Foto: Toto Marti
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Lucas WerderReporter Fussball

Während es für die Männer nach dem bitteren Out im EM-Viertelfinal gegen England in die Ferien geht, hat die Frauen-Nati am Montag in Kloten wieder eingestempelt. In der EM-Quali stehen die letzten beiden Spiele an, zunächst auswärts gegen die Türkei (12. Juli), dann zu Hause in Lausanne gegen Aserbaidschan (16. Juli). Mit einem Punkt im ersten Spiel wäre der Wiederaufstieg in die Liga A der Nations League so gut wie fix.

Die Ansetzung der Länderspiele ist allerdings fragwürdig. Fast alle Spielerinnen sind mit ihren Klubs erst in den letzten Tagen in die Sommervorbereitung gestartet, kommen also praktisch aus den Ferien in die Nati. Bis auf Ramona Bachmann (Houston Dash) und Smilla Vallotto (Hammarby) sind alle seit über einem Monat ohne Spielpraxis.

Nati-Rückkehr nach Meniskusriss

Amira Arfaoui (24) hat es trotzdem kaum erwarten können, wieder in die Nati einzurücken. Im April wäre die Bernerin gegen die Türkei zum ersten Mal in ihrer Karriere in der Nati-Startelf gestanden. Doch beim Aufwärmen verletzte sich die Offensivspielerin am Knie und musste unter Tränen vom Platz. Diagnose: Meniskusriss!

«Ich habe die letzten drei Monate sehr hart gearbeitet», sagt Arfaoui. «Ich bin sehr froh, dass ich endlich wieder dabei sein kann.» Bereits am Freitag könnte die neue Bremen-Spielerin zu ihrem Comeback kommen – ausgerechnet gegen die Türkei.

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