«Eines Meisters nicht würdig»
Markus Neumayr fordert FCZ-Sieg in der Europa League

TV-Experte Markus Neumayr hatte den FCZ für seine schwachen Europa-League-Auftritte teils hart kritisiert. Jetzt sagt der Ex-Profi, was er vom Spiel der letzten Chance gegen die Norweger aus Bodö erwartet.
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Begleitet die Europa League im Studio von TV-Sender Blue: Ex-Profi Markus Neumayr.
Foto: Screenshot blue
Matthias Dubach

Noch gibt es für den FCZ in eine mathematische Chance, im Europacup zu überwintern. Mit einem Heimsieg am Donnerstag gegen Bodö/Glimt bliebe Zürich bis zur letzten Runde der Europa-League-Gruppenphase kommende Woche bei Arsenal im Rennen, noch den dritten Rang und damit das Ticket für ein Überwintern in der Conference League zu holen.

Aber Ex-Super-League-Profi Markus Neumayr (36) sagt: «Das Thema Weiterkommen kann man beiseite schieben. Der FCZ braucht unbedingt diesen Sieg, um in der momentanen Situation endlich mal ein Erfolgserlebnis zu haben. Das ist viel wichtiger als die kleine Chance auf die Conference League.»

Klartext nach Eindhoven-Debakel

Der heutige FCB-Juniorentrainer Neumayr ist bei TV-Sender Blue Experte für die Europa League. Da hat er zuletzt bei den beiden hohen Zürcher Niederlagen gegen Eindhoven (1:5, 0:5) Klartext geredet: «Eines Schweizer Meisters nicht würdig!»

Nun sagt der deutsch-schweizerische Doppelbürger über seine FCZ-Kritik: «Ich sage einfach das, was ich fühle. Aber ich schaue die Europacupspiele immer als Fan des Schweizer Fussballs. Es ist enorm wichtig, dass unsere Klubs Punkte holen, damit es mal wieder einen direkten Champions-League-Startplatz gibt. Deshalb hoffe ich, dass Zürich die Kurve kriegt.» In Europa gehe es nicht um die einzelnen Klubs, sondern um die ganze rot-weisse Fussballnation.

Ob der abgestürzte Meister im Letzigrund gegen Bodö seine Durststrecke von 13 sieglosen Pflichtspielen in Folge beendet und die ersten Europa-League-Punkte holt? Neumayr hat den Klub aus Norwegen an einem Nachwuchsturnier in Österreich als enorm sympathischen Verein kennengelernt. «Sie sind spielerisch stark. Aber das kann dem FCZ in die Karten spielen. Die Qualität ist da, das hat man im sensationellen Meisterjahr gesehen. Das Team lebt, das hat das 0:0 in Basel gezeigt.»

Aber eben: Die Gefahr ist da, dass Zürich bis zur Winterpause noch tiefer in die Krise gerät. Neumayr: «Es braucht jetzt einen Effort, damit in der Rückrunde nicht jedes Spiel zum Finale wird. Wie der Sieg zustande kommt, ist egal: Hauptsache, man gewinnt wieder.»

Dann gäbe es auch im Blue-Studio wieder Lob. Statt harte Kritik.

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Europa League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Olympique Lyon
Olympique Lyon
8
13
21
2
Aston Villa
Aston Villa
8
8
21
3
FC Midtjylland
FC Midtjylland
8
10
19
4
Real Betis Balompie
Real Betis Balompie
8
6
17
5
FC Porto
FC Porto
8
6
17
6
SC Braga
SC Braga
8
6
17
7
SC Freiburg
SC Freiburg
8
6
17
8
AS Rom
AS Rom
8
7
16
9
KRC Genk
KRC Genk
8
4
16
10
Bologna FC
Bologna FC
8
7
15
11
VfB Stuttgart
VfB Stuttgart
8
6
15
12
Ferencvaros Budapest
Ferencvaros Budapest
8
1
15
13
Nottingham Forest
Nottingham Forest
8
8
14
14
FC Viktoria Pilsen
FC Viktoria Pilsen
8
5
14
15
FK Crvena Zvezda Belgrade
FK Crvena Zvezda Belgrade
8
1
14
16
RC Celta de Vigo
RC Celta de Vigo
8
4
13
17
PAOK Thessaloniki
PAOK Thessaloniki
8
3
12
18
OSC Lille
OSC Lille
8
3
12
19
Fenerbahce Istanbul
Fenerbahce Istanbul
8
3
12
20
Panathinaikos Athen
Panathinaikos Athen
8
2
12
21
Celtic Glasgow
Celtic Glasgow
8
-2
11
22
Ludogorets 1945 Razgrad
Ludogorets 1945 Razgrad
8
-3
10
23
GNK Dinamo Zagreb
GNK Dinamo Zagreb
8
-4
10
24
SK Brann
SK Brann
8
-2
9
25
BSC Young Boys
BSC Young Boys
8
-6
9
26
SK Sturm Graz
SK Sturm Graz
8
-6
7
27
Fotbal Club FCSB
Fotbal Club FCSB
8
-7
7
28
Go Ahead Eagles
Go Ahead Eagles
8
-8
7
29
Feyenoord Rotterdam
Feyenoord Rotterdam
8
-4
6
30
FC Basel
FC Basel
8
-4
6
31
FC Salzburg
FC Salzburg
8
-5
6
32
Glasgow Rangers
Glasgow Rangers
8
-9
4
33
OGC Nizza
OGC Nizza
8
-8
3
34
FC Utrecht
FC Utrecht
8
-10
1
35
Malmö FF
Malmö FF
8
-11
1
36
Maccabi Tel Aviv FC
Maccabi Tel Aviv FC
8
-20
1
Playoffs
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