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Spanien
Spanien
Rodri 39'
Ruiz 51'
Williams 75'
Olmo 83'
Beendet
4:1
Georgien
Georgien
Le Normand 18' (ET)
30.06.2024, 22:53 Uhr

90. Minute (+4): Torchancen und xGoal Werte

30.06.2024, 22:53 Uhr

90. Minute (+4): Verlauf der Expected Goals Werte

30.06.2024, 22:52 Uhr

90. Minute (+3)

Fazit:
Der Schlusspfiff von Schiedsrichter Letexier, Spanien gibt sich keine Blösse und bezwingt Georgien mit 4:1! Damit zieht das Team von Luis de La Fuente ins Viertelfinale ein und trifft am kommenden Freitag in Stuttgart auf die deutsche Nationalmannschaft. Die Spanier waren heute mehr als nur überlegen und verloren zu keinem Zeitpunkt die Kontrolle über diese Partie - auch nicht nach dem überraschenden Rückstand. Spätestens in Halbzeit zwei bröckelte das georgische Bollwerk immer mehr und hatte der spanischen Offensivpower letztendlich nichts entgegenzusetzen. Trotzdem können sich die Georgier erhobenen Hauptes aus dem Turnier verabschieden - das Achtelfinale hätten dem Team von Willy Sagnol vorher bestimmt die Wenigsten zugetraut. Spanien wird seiner Favoritenrolle gerecht und hat weiterhin die Chance auf EM-Titel Nummer vier...

30.06.2024, 22:51 Uhr
Spielende
Spielende

90. Minute (+3)

Spielende

30.06.2024, 22:50 Uhr

90. Minute (+2)

Der umtriebige Lamine Yamal schickt Dani Olmo mit einem Steilpass rechts in den Sechzehner. Aus spitzem Winkel sucht der Torschütze zum 4:1 den Abschluss, wird jedoch von Giorgi Kochorashvili abgeblockt.

30.06.2024, 22:48 Uhr

90. Minute (+1)

Offizielle Nachspielzeit (Minuten): 3

30.06.2024, 22:47 Uhr

89. Minute

In den letzten Minuten trudelt die Partie locker aus. Spanien hat weiterhin vollste Kontrolle und setzt auch in der Offensive immer wieder Nadelstiche. Das Viertelfinale ist für la furia roja bereits in trockenen Tüchern.

30.06.2024, 22:44 Uhr

86. Minute

Die georgischen Fans lassen sich trotz allem nicht entmutigen und feiern jeden gewonnenen Zweikampf ihrer Mannschaft. Das Team von Willy Sagnol hat heute alles in die Waagschale geworfen und sich dadurch grosse Anerkennung gesichert.

30.06.2024, 22:42 Uhr

83. Minute: Ablauf des Tores

30.06.2024, 22:41 Uhr
Tor
Tor

83. Minute

Tooor für Spanien, 4:1 durch Dani Olmo
Langsam aber sicher wird es standesgemäss! Nach einer Balleroberung von Mikel Merino legt Mikel Oyarzabal stark mit dem Kopf für Dani Olmo ab. Der Mann von RB Leipzig legt sich die Kugel zentral vor dem Strafraum mit einem überragenden ersten Kontakt auf den linken Fuss und schiebt anschliessend links unten zum 4:1 ein - Georgien fällt auseinander!

Trotz frühem Eigentor
Spanien beendet das georgische EM-Märchen

Spanien muss gegen Georgien leiden. Am Ende feiert der Favorit in Köln jedoch einen ungefährdeten Sieg und kann sich auf den Viertelfinal-Knüller gegen Deutschland freuen.
Publiziert: 30.06.2024 um 22:59 Uhr
|
Aktualisiert: 30.06.2024 um 23:04 Uhr
1/10
Spanien steht nach einer überzeugenden Leistung im Viertelfinal.
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Carlo SteinerPraktikant Sport

Das Spiel

Schock in der 18. Minute. Spaniens Innenverteidiger Robin Le Normand stolpert den ersten georgischen Angriff ins eigene Tor – die Fans des Aussenseiters drehen komplett durch. 

Dabei sind die Spanier von Anfang an gewillt, für klare Verhältnisse zu sorgen. In der Stadtviertelstunde weisen sie erdrückende 90 Prozent Ballbesitz auf und kommen durch Pedri und ein Beinahe-Eigentor von Kotschoraschwili bereits zu zwei Top-Chancen. Doch der an dieser EM bestechend aufspielende Goalie Mamardaschwili pariert zweimal glänzend. 

Nach dem Führungstreffer haben die Georgier Aufwind, regelmässig sorgen sie durch schnelle Konter für Gefahr gegen weit aufgerückte Spanier. Dennoch bleibt der Favorit spielbestimmend und kommt durch Rodri noch vor der Pause zum überfälligen Ausgleich. 

Das gleiche Bild zeigt sich auch zu Beginn der zweiten Halbzeit: Spanien drückt, Georgien lauert auf Gegenangriffe. Der schlitzohrige Kwarazchelia überlistet den aufgerückten Bilbao-Keeper Simon beinahe von der Mittellinie, ehe Ruiz die hoch überlegene Spanier in Führung schiesst. 

Am Ende fällt der Sieg nach zwei weiteren Toren auch in der Höhe verdient aus. Georgien muss nach einem aufopferungsvollen Kampf die Koffer packen. Trotzdem darf das Team auf eine sehr erfolgreiche erste EM-Teilnahme zurückblicken. Mit mutigem Fussball begeisterte der Neuling die Zuschauer in Deutschland. 

Die Tore

0:1, 18. Minute: Robin Le Normand (Eigentor) | Am Ende es ersten georgischen Konters spediert der Innenverteidiger eine Hereingabe von rechts unglücklich mit dem Oberschenkel ins eigene Netz. 

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1:1, 39. Minute: Rodri | Nach einer sehenswerten Ballstafette kommt der Ball zu Rodri, der den Ball von der Strafraumgrenze mit einem satten Linksschuss in der rechten unteren Torecke unterbringt. 

2:1, 51. Minute: Fabián Ruiz | Der PSG-Mittelfeldspieler wird von Youngster Lamine Yamal mit einer Flanke mustergültig in Szene gesetzt und drückt den Ball per Kopf über die Linie. 

3:1, 75. Minute: Nico Williams | Ausnahmsweise kontern die Spanier. Ruiz lanciert Williams mit einem langen Zuspiel und dieser hämmert den Ball nach einem kurzen Tempo-Dribbling in die Maschen. 

4:1, 83. Minute: Dani Olmo | Georgien bekommt den Ball nicht weg. Über Umwege kommt der Ball zu Olmo, der aus 15 Metern eiskalt abschliesst. 

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Der Beste

Die Spanier haben da einen im Zentrum, der die Fäden in den Händen hält – und sogar selbst auch für Torgefahr sorgt. Rodri ist sage und schreibe 129 Mal am Ball und bringt 93 Prozent seiner 117 Pässe an den Mitspieler. 

Der Schlechteste

In der überzeugenden spanischen Offensive bleibt einer komplett blass. Mittelstürmer und Captain Alvaro Morata kommt zu keinen gefährlichen Aktionen, holt sich die Gelbe Karte ab und wird nach 67. Minuten ausgewechselt. 

Das gab zu reden

Der Rekord des jüngsten EM-Torschützen bleibt Johan Vonlanthen erhalten. Diesmal wurde es aber sehr eng. Der 16-jährige Lamine Yamal erarbeitet sich zwei Grosschancen, kann jedoch keine davon verwerten. 

So gehts weiter

Spanien trifft am Freitag auf Gastgeber Deutschland (18 Uhr). Die DFB-Elf qualifizierte sich am Samstag dank eines 2:0-Erfolgs gegen Dänemark für den Viertelfinal. 

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