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Auftakt in neue Ära
Schweizer sorgen für Rekord in der Champions League

Mit 19 Schweizer Profis startet die Champions League in eine neue Ära. Top-Spieler wie Gregor Kobel und Yann Sommer sind dabei, während andere wie Breel Embolo und Zeki Amdouni um Überraschungen kämpfen. Ein Rekord für die Schweiz.
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Gregor Kobel will mit dem BVB nach dem verlorenen Champions-League-Final gegen Real Madrid wieder neu angreifen.
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Darum gehts

  • Champions League startet mit mehr Schweizern als je zuvor
  • Fünf Legionäre sind bei Top-Klubs wie BVB, Inter und ManCity
  • Bisher maximal elf Schweizer Profis in der Königsklasse vertreten
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.
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Carlo Emanuele FrezzaReporter Fussball

Die Champions League startet am Dienstag in eine neue Ära. Mehr Klubs, mehr Spiele und mehr Kohle. Und zu guter Letzt auch mehr Schweizer.

Abgesehen von den YB-Schweizern nehmen 19 weitere Profis aus der Schweiz am wichtigsten Klubwettbewerb teil. Das ist Rekord. Bisher waren elf Söldner (20/21 und 21/22) das höchste der Gefühle.

Praktisch alle der neunzehn Profis gehören in ihren jeweiligen Vereinen zum Stammpersonal. Die Erfolgsaussichten in der reformierten Champions League sind dagegen ziemlich unterschiedlich.

Fünf in der Hauptrolle

Gleich vier Schweizer stehen bei europäischen Top-Adressen unter Vertrag. Das sind Gregor Kobel (26; BVB), Yann Sommer (35; Inter), Noah Okafor (24; Milan) und Manuel Akanji (29; Manchester City). Die ersten drei Klubs haben eine langjährige Tradition in diesem Wettbewerb, weshalb man sie immer zum Kreis der Favoriten zählen muss.

Akanjis Klub hingegen hat sich erst in den letzten Jahren dank grosszügiger Mithilfe von Scheich Mansour (54) zu den Granden des europäischen Spitzenfussballs entwickelt. Und dann ist da noch Granit Xhaka (31) mit Bayer Leverkusen. Die Werkself hat in der vergangenen Saison aus dem Nichts das Double geholt und sich dadurch viel Kredit verschafft. Nur europäisch geht nach dem verlorenen Europa-League-Final das Warten auf den ersten Titel seit 1987/88 (Uefa Cup) weiter.

Acht als Outsider

Mindestens das Achtelfinal liegt für acht Schweizer in fünf verschiedenen Klubs drin. Die besten Karten dafür haben Monaco mit Breel Embolo (27), Philipp Köhn (26) und Denis Zakaria (27) sowie Benfica mit Zeki Amdouni (23). Stuttgart mit Fabian Rieder (22) und Leonidas Stergiou (22), Salzburg mit Bryan Okoh (21) und Feyenoord mit Jordan Lotomba (25) müssen dagegen über sich hinauswachsen, um dieses ehrgeizige, aber realistische Ziel zu erreichen.

Sechs als Überraschungen

Für sechs weitere Schweizer ist allein die Teilnahme eine grossartige Sache. Das Erreichen des Sechzehntelfinals liegt zwar drin, wäre aber schon als Überraschung zu werten. Das gilt einerseits für Bologna mit Michel Aebischer (27), Remo Freuler (32), Dan Ndoye (23). Der Fünfte der letztjährigen Serie A hat sich dank eines Sensationsjahrs und dank des Europa-League-Triumphs von Atalanta ein Ticket für die Königsklasse gesichert. Keine Schützenhilfe für die Qualifikation haben die Klubs von Ardon Jashari (22; Brügge), Edimilson Fernandes (28; Brest) und Gregory Wüthrich (29; Sturm Graz) gebraucht.

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Champions League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Arsenal FC
Arsenal FC
6
16
18
2
Bayern München
Bayern München
6
11
15
3
Paris Saint-Germain
Paris Saint-Germain
6
11
13
4
Manchester City
Manchester City
6
6
13
5
Atalanta BC
Atalanta BC
6
2
13
6
Inter Mailand
Inter Mailand
6
8
12
7
Real Madrid
Real Madrid
6
6
12
8
Atletico Madrid
Atletico Madrid
6
3
12
9
Liverpool FC
Liverpool FC
6
3
12
10
Borussia Dortmund
Borussia Dortmund
6
6
11
11
Tottenham Hotspur
Tottenham Hotspur
6
6
11
12
Newcastle United
Newcastle United
6
7
10
13
Chelsea FC
Chelsea FC
6
5
10
14
Sporting Lissabon
Sporting Lissabon
6
4
10
15
FC Barcelona
FC Barcelona
6
3
10
16
Olympique Marseille
Olympique Marseille
6
3
9
17
Juventus Turin
Juventus Turin
6
2
9
18
Galatasaray SK
Galatasaray SK
6
0
9
19
AS Monaco
AS Monaco
6
-1
9
20
Bayer Leverkusen
Bayer Leverkusen
6
-2
9
21
PSV Eindhoven
PSV Eindhoven
6
4
8
22
Qarabag FK
Qarabag FK
6
-3
7
23
SSC Neapel
SSC Neapel
6
-5
7
24
FC Kopenhagen
FC Kopenhagen
6
-6
7
25
SL Benfica
SL Benfica
6
-2
6
26
Pafos FC
Pafos FC
6
-5
6
27
Union Saint-Gilloise
Union Saint-Gilloise
6
-8
6
28
Athletic Bilbao
Athletic Bilbao
6
-5
5
29
Olympiakos Piräus
Olympiakos Piräus
6
-7
5
30
Eintracht Frankfurt
Eintracht Frankfurt
6
-8
4
31
FC Brügge
FC Brügge
6
-8
4
32
Bodö/Glimt
Bodö/Glimt
6
-4
3
33
SK Slavia Prag
SK Slavia Prag
6
-9
3
34
Ajax Amsterdam
Ajax Amsterdam
6
-13
3
35
Villarreal CF
Villarreal CF
6
-9
1
36
FC Kairat Almaty
FC Kairat Almaty
6
-11
1
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