Überraschung in finanziell unsicheren Zeiten
Schaffhausen geht Partnerschaft mit nigerianischem Meister ein

Der finanziell angeschlagene FC Schaffhausen ist überraschend eine Partnerschaft mit dem nigerianischen Meister eingegangen – zwecks Spieleraustausch. Ob das die Probleme des Klubs löst?
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Der FC Schaffhausen geht überraschend eine Partnerschaft mit dem nigerianischen Meister ein.

Darum gehts

  • FC Schaffhausen geht Partnerschaft mit nigerianischem Meister Rangers International ein
  • Kooperation ermöglicht Talentförderung und bietet Bühne für afrikanische Spieler
  • FCS kämpft mit finanziellen Schwierigkeiten, Zukunft in Challenge League ungewiss
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.
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Carlo SteinerRedaktor Sport

«Partnerschaft mit nigerianischem Topverein» ist am Donnerstagabend auf der Webseite des FC Schaffhausen plötzlich zu lesen. Der FCS arbeitet künftig mit dem aktuellen nigerianischen Meister Rangers International F.C. zusammen. Es tönt nach einer guten Nachricht nach zuletzt vielen negativen Schlagzeilen.

«Es besteht so die Möglichkeit, Talente aus Nigeria zu verpflichten. Für die afrikanischen Spieler ihrerseits ist es eine Bühne, auf welcher sie sich für den europäischen Fussball empfehlen können», begründet der Klub die neue Partnerschaft.

Die Meldung kommt in Anbetracht der finanziellen Situation beim Challenge-Ligisten einigermassen überraschend. Dem Traditionsverein droht der Konkurs, eine Zukunft in der Challenge League scheint ungewiss. «Wir sind auf Hilfe angewiesen und überleben nur, wenn man uns ernst nimmt», sagte CEO Jimmy Berisha Ende November.

«Man wird gegenseitig profitieren»

«Man wird gegenseitig vom vorhandenen Know-how profitieren können», liest man in der Medienmitteilung weiter. Finanz-Tipps sollte Rangers-CEO Amobi Ezeaku, der für die Bekanntgabe der Zusammenarbeit in Schaffhausen war, bei den Munotstädtern jedenfalls nicht abholen.

Auf der anderen Seite könnten die Neuigkeiten auch ein positives Zeichen sein. Ergäbe eine Kooperation zu Talentförderungszwecken Sinn, würde man nicht von einem längerfristigen Verbleib im Profifussball ausgehen? Es ist auf alle Fälle schwer vorstellbar, dass Spieler des nigerianischen Meisters die Promotion League oder 1. Liga als «Bühne für den europäischen Fussball» sehen.

Die Zukunft wird wohl Antworten liefern – dies verspricht zumindest das Poster auf der FCS-Homepage. «More Details Soon» – zu Deutsch «mehr Details folgen bald» – steht dort. Man darf gespannt sein.

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Challenge League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Vaduz
FC Vaduz
18
25
45
2
FC Aarau
FC Aarau
18
13
42
3
Yverdon Sport FC
Yverdon Sport FC
18
11
33
4
FC Stade-Lausanne-Ouchy
FC Stade-Lausanne-Ouchy
18
9
29
5
Neuchatel Xamax FCS
Neuchatel Xamax FCS
18
1
25
6
FC Rapperswil-Jona
FC Rapperswil-Jona
18
-8
19
7
FC Wil
FC Wil
18
-12
19
8
FC Stade Nyonnais
FC Stade Nyonnais
18
-6
18
9
FC Etoile Carouge
FC Etoile Carouge
18
-11
13
10
AC Bellinzona
AC Bellinzona
18
-22
10
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