Auch Sportchef Hodel weg
Der FC Schaffhausen und CEO Jimmy Berisha gehen getrennte Wege

Es bleibt chaotisch: Die Zeit von CEO Jimmy Berisha und von Sportchef Marc Hodel beim FC Schaffhausen ist vorbei.
Kommentieren
1/6
Nicht mehr beim FC Schaffhausen: CEO Jimmy Berisha.
Foto: Roger Albrecht/freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • FC Schaffhausen entlässt CEO und Sportchef
  • Brüder Hasani übernehmen operative Leitung, Aktienübertragung noch ausstehend
  • Berisha distanzierte sich nach drei Wochen vom Deal mit Hasani-Brüdern
11_TobiasWedermannKommentar1_11_Kommentar1_Tobias_Wedermann_2024-16361.jpg
Tobias WedermannFussballchef

Es rumpelt weiter in der Munotstadt. CEO Jimmy Berisha (42) und Sportchef Marc Hodel (54) sind per sofort weg beim FC Schaffhausen. Das gibt der Klub in einer Mitteilung bekannt. «Damit soll der Weg für neue Ideen und eine Neuausrichtung geebnet werden», heisst es.

Eine Neuausrichtung scheint dringend nötig. In Schaffhausen wirkt momentan vieles chaotisch. Im Januar haben die Brüder Fitim und Boletin Hasani den Klub übernommen und Berisha im Verwaltungsrat abgelöst. Neu übernehmen die Brüder Hasani nun also auch die operative Leitung des Klubs.

Inhaber sind die Hasanis allerdings (noch) nicht, weil die Übernahme der Aktien von den Klubvorbesitzern um den abgetauchten Roland Klein noch nicht abgeschlossen ist. Auch bei der Swiss Football League (SFL) ist bisher keine Bestätigung für den Besitzerwechsel eingegangen. «Das Aktienpaket wurde unterschrieben – aber die Übertragung war noch nicht möglich.» Das hänge mit den zuvor erwähnten Baustellen zusammen, sagt Fitim Hasani dazu.

Vielmehr machen in den vergangenen Tagen Gerüchte um weitere Investoren die Runde: ein Gremium rund um einen Brauerei-Millionär aus Nepal mit Schweizer Beteiligung. Wie Blick weiss, sollen bereits in dieser Woche erste Gespräche über einen möglichen Nepal-Deal über die Bühne gehen. Ansprechpartner von Schaffhauser Klubseite werden nach dem Ausscheiden von CEO Berisha die Hasani-Brüder sein.

Berisha distanzierte sich vom Hasani-Deal

Berisha übernahm im Dezember 2023 das Ruder des FC Schaffhausen, mit dem klaren Ziel, neue Investoren zu finden und den finanziell angeschlagenen Klub in eine sichere Zukunft zu führen. Zuvor hatte er dies bereits bei GC vollzogen, indem er die damaligen chinesischen Investoren nach Zürich brachte.

Nach zwischenzeitlichen Hoffnungsmeldungen mit möglichem Geld aus Saudi-Arabien, schlug Berisha als Verwaltungsrat und CEO Ende des letzten Jahres aber vermehrt lautstark und öffentlich Alarm. Der aktuelle Tabellenletzte der Challenge League befinde sich auf der Intensivstation. «Es freut uns ausserordentlich, dass wir mit Fitim und Boletin Hasani zwei junge und doch sehr erfolgreiche und zugleich aufstrebende Geschäftsleute ins Boot holen konnten», liess sich Berisha Mitte Januar in der Medienmitteilung des Klubs zitieren.

Rund drei Wochen später distanzierte sich Berisha gegenüber Blick anschliessend vom Deal: «Ich und mein COO, Samuel Haas, waren mandatiert für den Verkauf des FCS, haben jedoch den aktuellen Verkauf nicht abgewickelt. Man kann sich ja vorstellen, dass bei einer solchen Transaktion auch immer Anwälte involviert sind. Und zeitweise kann dies natürlich auch eine Eigendynamik annehmen.» Nochmals rund drei Wochen später ist das Kapitel Schaffhausen für Jimmy Berisha zu Ende.

Challenge League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Vaduz
FC Vaduz
36
34
81
2
FC Aarau
FC Aarau
36
30
80
3
Yverdon Sport FC
Yverdon Sport FC
36
27
67
4
FC Stade-Lausanne-Ouchy
FC Stade-Lausanne-Ouchy
36
8
50
5
Neuchatel Xamax FCS
Neuchatel Xamax FCS
36
-1
49
6
FC Rapperswil-Jona
FC Rapperswil-Jona
36
-10
44
7
FC Etoile Carouge
FC Etoile Carouge
36
-8
40
8
FC Wil
FC Wil
36
-16
40
9
FC Stade Nyonnais
FC Stade Nyonnais
36
-27
28
10
AC Bellinzona
AC Bellinzona
36
-37
23
Aufstieg
Aufstiegsspiel
Abstieg
Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen