Sie ist noch nicht volljährig, in der Super League aber bereits gesetzt. Giulia Looser (17) stand in der laufenden Saison in elf von zwölf möglichen Spielen in der Startelf der GC-Frauen und gehört zu den grössten Zukunftshoffnungen im Schweizer Frauenfussball. «Es ist schon speziell», sagt die Mittelfeldspielerin über ihren steilen Aufstieg gegenüber Blick. Weil sie neben dem Platz noch eine KV-Lehre absolviert, ist ein Wechsel ins Ausland derzeit noch kein Thema. Auch darum verlängerte das Eigengewächs seinen Vertrag bei GC bis 2028. «Ich will meine Ausbildung in der Tasche haben, bevor ich ins Ausland gehe», stellt Looser klar.
Die U19-Nati der Schweiz führt Looser regelmässig als Captain aufs Feld. Während sie die U19-EM im kommenden Sommer als Ziel nennt, hat sie bereits einen grösseren Traum: Sie will mit der A-Nati zur WM 2027 in Brasilien. Bei Loosers Entwicklung dürfte es nur eine Frage der Zeit sein, bis Nati-Coach Rafel Navarro anruft. Fürs neue Jahr wünscht sich der Youngster aber vor allem eines: «Ich will mit GC Meister werden!»
Er hat schon als Fussballer Ausserordentliches vollbracht. Obwohl er im GC-Trikot im FCZ-Probetraining erschienen ist, hat er tatsächlich den Sprung in die U13 der Stadtzürcher geschafft. Letztendlich hat sich der Sohn eines aus Süditalien stammenden Sternekochs dann doch für den Skirennsport entschieden. Im letzten Winter hat sich der 23-Jährige mit dem zweiten Rang in der Europacup-Abfahrtsgesamtwertung einen Fixplatz für den Weltcup gesichert. Beim siebten Weltcupeinsatz hat Miggiano erstmals reüssiert: Als Fünfter in der Original-Abfahrt in Gröden hat er das Podest nur um sechs Hundertstel verpasst. Der Zürcher Oberländer bringt vieles mit, um im neuen Jahr komplett durchzustarten.
Als der inzwischen 18-Jährige vor einem Jahr von Davos nach Kanada auszog, schlug er bei den Rouyn-Noranda Huskies sofort ein. Er wurde als «Le Steiner Show» abgefeiert. Am Ende wurde er ins All-Rookie-Team der drei grossen kanadischen Junioren-Ligen gewählt. Seither gilt der Stürmer als heisser Kandidat für eine der beiden ersten Runden des NHL-Drafts im nächsten Sommer. Bevor ihn die Huskies verpflichteten, hatten sie sich bei Andres Ambühl erkundigt. Die HCD-Legende war beim ZSC 2012 unter Bob Hartley, dem Vater von Huskies-Coach Steve Hartley, Meister geworden.
Als Kind schrieb sie in die Freundebücher, dass ihr Traumberuf Olympiasiegerin sei. Mittlerweile trauen Experten der Snowboardcrosserin den ganz grossen Coup zu. Letztes Jahr verblüffte die 18-jährige Berner Oberländerin in ihrer Premieren-Saison mit sechs Top-Ten-Platzierungen und einer Qualifikation für den grossen Final. Und das, obwohl sie sich neben der Piste durch den Prüfungsstress im Gymnasium quält. Wiedmers grösster Fan ist ihre Grossmutter, die auch bei den Olympischen Spielen in Italien vor Ort sein wird.
Der Bündner wird als Nachfolger von Schwingerkönig Armon Orlik gehandelt. Im letzten Jahr qualifizierte er sich als 19-Jähriger für das ESAF in Mollis und sicherte sich am Nordostschweizer seinen ersten Teilverbandskranz. Als Kind versuchte er sich im Veloklub und im Basketballverein. Mit einer Körpergrösse von knapp zwei Metern hat er eine perfekte Schwingerpostur. Im athletischen Bereich zählt er auf die Expertise eines ehemaligen Skistars. Müller wird einmal pro Woche von Carlo Janka geschliffen.
Es war zwar eine Niederlage – und trotzdem gewann Henry Bernet (18) in Sachen Respekt enorm dazu. Die Rede ist vom Hauptfeld-Debüt des Baslers an den Swiss Indoors, bei dem er beim 6:7, 7:6, 3:6 gegen Jakub Mensik eine Kostprobe seines Potenzials abgab. Die Tenniswelt war sich einig: Freut euch auf den nächsten Schweizer mit einhändiger Rückhand! Wie weit es Bernet 2026 bringt, bleibt abzuwarten, es ist dem Junioren-Australian-Open-Sieger aber zuzutrauen, dass er auf ATP-Ebene einige Exploits schafft. Sicherlich auf Challenger-Niveau.
Nach ihrem Nationenwechsel von Frankreich zu Swiss-Ski stand Coralie Langel (24) im letzten Sommer vor einem kompletten Neuanfang. Weil sie in ihrer Heimat keine Chance mehr sah, hoffte sie, im Land ihres Grossvaters Anschluss zu finden. Ausgestattet mit einer deutlich professionelleren Ausrüstung (vor allem ihr Gewehr), schürt sie den Konkurrenzkampf im Frauenteam. Beobachter sagen ihr viel Leistungsvermögen nach – doch sie wird auch Zeit brauchen.
Eigentlich nahm sich die frühere Leichtathletin bei ihrem Umstieg in den Wintersport vor, die Olympischen Winterspiele 2030 zu erreichen. Doch jetzt befindet sich die Aargauerin im Express-Modus. Nach ihrem Europacup-Gesamtsieg letzten Winter fährt Blatty nun ihre erste Weltcupsaison – sie ist im Zweierbob schon so schnell, dass sie gute Quali-Chancen für Olympia 2026 und dort Top-Ten-Chancen hat. Ein Faktor dabei: Bei Blatty schiebt die schnelle 100-Meter-Sprinterin Salomé Kora an.
Der 2-Meter-Hüne aus Merishausen SH passte kaum noch auf seinen Töff, dennoch holte er 2024 als erster Schweizer seit Jeremy Seewer (2014) den prestigeträchtigen Youngster-Titel in Deutschland und überzeugte 2025 auch in der EM. Nun steigt der 21-Jährige auf die grosse Maschine um und direkt in die Königsklasse MXGP ein. Einer seiner Gegner dort: der fünffache Vizeweltmeister Seewer. Heizt er dem Zürcher schon bald ein? Experten trauen Greutmann einiges zu – auch wegen seiner kompromisslosen Fahrweise.
Erst vor wenigen Wochen feierte der Aussenverteidiger seinen 17. Geburtstag. Bei YB kam er im Spätsommer unter Giorgio Contini zu seinen ersten Super-League-Einsätzen – und diese dürften sich 2026 deutlich mehren. Der Linksfuss bringt nicht nur eine starke Physis, sondern auch ein exzellentes Gesamtpaket mit. Sein Vater kommt aus der Demokratischen Republik Kongo, die Mutter aus Bern. Einer der U17-WM-Helden, die in Katar den Viertelfinal erreichten. Viele sind überzeugt, dass er dereinst auch in der A-Nati auflaufen wird.
Auf dem heimischen Hof oberhalb von Gstaad BE hilft Dania Allenbach gerne im Stall aus. «Ein guter Ausgleich», sagt sie. Die Lehre als Bodenlegerin hat sie erfolgreich bestanden. «Ich mag es, mich zu bewegen und zu sehen, was ich am Ende gemacht habe», sagt sie. Allenbach ist die jüngste Schweizerin im B-Kader von Swiss-Ski. Ihre Spezialität? Der Riesenslalom. Auch in den schnellen Disziplinen kommt sie gut zurecht. Am Samstag gab sie im Riesen von Kranjska Gora ihr Weltcup-Debüt – und holte als 27. ihre ersten Punkte.
Zwar nahm die Tessinerin 2024 bereits an den Olympischen Spielen teil. Doch gefühlt legt Bickel erst jetzt so richtig los. Hartnäckige Rückenbeschwerden machten einen zeitintensiven Neuaufbau nötig, nun deutete sie mit Rang 16 im Mehrkampf an der WM in Indonesien ihr grosses Potenzial an. Für 2026 ist das Turntalent auf die höchste Stufe, ins A-Nationalkader, einberufen worden. Die Hoffnung ist da, dass Bickel auch bald in ähnlichen Sphären wie das starke Männer-Team um WM-Bronze-Gewinner Noé Seifert turnen kann.
Um die Zukunft des Schweizer Frauen-Curlings brauchen sich die Fans keine Sorgen zu machen. Hinter den Serien-Weltmeisterinnen um Skip Silvana Tirinzoni (46) und den EM-Bronze-Gewinnerinnen um Corrie Hürlimann (27) steht auch die Equipe von Xenia Schwaller (23) in den Startlöchern. Das Team der Zürcher Grasshoppers holte 2024 den Junioren-WM-Titel und spielt in Kanada an den prestigeträchtigen Grand Slams mit. Gut möglich, dass Schwaller an der SM im Februar ernsthaft um den Schweizer WM-Startplatz mitkämpft.
Mit 15 debütiert er in der National League, spielt sowohl die U18- und U20-WM. Mit 16 hat er inzwischen seine ersten Tore in der National League erzielt, ist für seinen Klub Biel fast schon unverzichtbar geworden und bestreitet seine zweite U20-WM. Jonah Neuenschwander ist die Teenager-Sensation und könnte 2027 der elfte Schweizer Erstrunden-Draft in der NHL werden – es wird ihm da gar eine Top-10-Rangierung zugetraut. Vorerst steht für den Seeländer 2026 aber im Vordergrund, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln.
Der Flügel ist das nächste grosse Juwel aus der Luzerner Talentschmiede. Im Sommer unterschrieb der 17-jährige Stadtluzerner seinen ersten Profivertrag, von Trainer Mario Frick erhielt er immer wieder Einsatzgelegenheiten in der 1. Mannschaft. «Er ist ein grosses Versprechen für die Zukunft. Mit seinem starken Eins-gegen-Eins bringt er ein überraschendes Element mit, weil er den Gegner eliminieren und so Überzahlsituationen kreieren kann», so Frick. Wyss war Teil der erfolgreichen U17-Nati an der WM in Katar, wo er beim Sieg im Achtelfinal gegen Irland (3:1) ein Tor schoss.
Die jüngere Schwester vom zweifachen Olympioniken und EM-Medaillengewinner Antonio Djakovic (23) schwimmt immer schneller. Die 20-Jährige wurde nach Erfolgen bei den Juniorinnen 2024 bereits EM-Sechste bei den Aktiven. Die Familie zog einst wegen des Sports aus dem Thurgau ins Schwimm-Mekka Uster. Die Spezialistin für Mittel- und Langdistanz trainiert oft mit ihrem Bruder zusammen. Nach dem Rücktritt von Lisa Mamié (27) ist Djakovic nun schon Leaderin bei den Frauen und Schweizer Hoffnungsträgerin an der EM 2026 in Paris. Djakovic gehört zum erweiterten Kreis der Medaillenanwärterinnen.
Der Bauerlehrling bringt vieles mit, um im Nationalsport dereinst erfolgreich zu sein. Als 18-Jähriger misst er zwei Meter und ist 110 Kilo schwer. Beim Eidgenössischen Nachwuchsschwingertag erkämpfte er sich den zweiten Platz. Das Schwinger-Gen hat er von Vater Josef geerbt, der 1977 den Eidgenössischen Kranz gewann. Wegen eines doppelten Kieferbruchs absolvierte Schönbächler dieses Jahr nur das Tessiner Kantonale – und holte dort seinen ersten Karriere-Kranz.
Hinter dem scheinbar ewig springenden Simon Ammann (44) wächst eine neue Generation heran – an ihrer Spitze Felix Trunz. Der 19-jährige Ostschweizer durfte im letzten Winter bereits Weltcup-Luft schnuppern. Und auch in dieser Saison ist er wieder in der Königsklasse dabei. Im Training und in der Qualifikation hält er teilweise mit den Besten mit. Noch wartet der 1,89 Meter grosse Teenager aber auf seine ersten Punkte. Das hat ihm sein Vater Martin Trunz, der einst selbst im Weltcup aktiv war, noch voraus.
Der 22-Jährige aus Wiesendangen ZH fuhr 2025 im U23-Weltcup mit acht Siegen in zehn Cross-Country-Rennen alles in Grund und Boden. Neben den Gesamtsiegen in beiden Disziplinen glänzte Treudler an der Heim-WM – er holte einen ganzen Medaillensatz. Mit der Krönung U23-Weltmeister. Jetzt steigt Treudler in den Weltcup der «Grossen» ein. Wenig spricht dagegen, dass der ehrgeizige Zürcher auch dort bald für Furore sorgen wird.
An der Junioren-WM in Schilpario (It) schaffte er es im letzten Februar im Sprint zu Bronze. Zehn Monate später klassiert er sich in Ruka (Fi) als 15. bei einem Weltcup-Sprint und schafft damit im ersten Saisonrennen die Olympia-Limite. Isai Näff (20) ist, genauso wie sein älterer Bruder Noe (22), ein Langlauf-Versprechen für die Zukunft. Die Brüder machen von hinten Druck auf die beiden Top-Sprinter Valerio Grond (25) und Janik Riebli (27). Isai erweist sich in diesem Winter bereits als sehr weit – der Engadiner greift frech an.
In der Disziplin von Weltmeisterin Ditaji Kambundji, 100 Meter Hürden, steht schon die nächste Schweizerin in den Startlöchern in Richtung Weltspitze. Jil Sanchez (18) aus Steinen SZ war 2025 die weltweit schnellste Hürdensprinterin ihrer Alterskategorie und holte Gold an der U20-EM. In Abwesenheit von Kambundji reichte es ihr auch bereits aufs SM-Podest bei den Aktiven. 2026 ist Sanchez im 76-köpfigen Elite-Kader von Swiss Athletics die zweitjüngste Athletin.
Die 17-jährige Verteidigerin durchläuft die Junioren-Stufen bei Servette und ist eines der wenigen Mädchen, die mit den Jungs auf U18-Elit-Level mithalten kann. Deshalb macht sie auch in den Frauen-Auswahlen eine gute Figur. An der letzten U18-WM war sie eine der besten und stabilsten Abwehrspielerinnen, weil sie ein hohes Tempo mitgehen kann. Zudem ist sie physisch stark und kann gegen grosse Gegnerinnen eingesetzt werden. Mériguet hat Chancen auf einen Olympiaplatz – sofern sie bis dann wieder in Top-Form ist: Sie hat sich im November den Arm gebrochen. Die U18-WM Anfang Januar ist ein erster Test.
Was folgt nach Marlen Reusser? Die Zeitfahr-Weltmeisterin ist bereits 34 Jahre alt. Eine der grossen Zukunftshoffnungen ist Linda Zanetti (23). Die Tessinerin aus Camignolo hat 2025 einen grossen Sprung gemacht: 2 Siege und 20 Top-10-Plätze. Ihre Spezialität? Sprints. Atypisch für die Rad-Schweiz. Sie sagt: «Schon als Kind war ich etwas verrückt, würden meine Eltern sagen. Bei Sprints braucht es diese Eigenschaft auch.» Sie hat beim World-Tour-Team Uno-X Mobility einen Vertrag bis 2028 – man glaubt an sie.
Triathlon und die Schweiz? Das passt. Bei den Frauen waren Nicola Spirig (43) und Daniela Ryf (38) nicht nur stark, sondern jahrelang Weltspitze. Mit Anouk Danna gibt es ein neues, riesiges Talent. Die 17-Jährige aus Wabern BE wurde zuletzt U18-Europameisterin. Besonders: Danna ist auch eine exzellente Mittelstreckenläuferin. «Sie ist in einer ausgezeichneten Lage, zu einer echten Medaillenjägerin für die Schweiz zu werden», prognostiziert der vierfache Ironman-Switzerland-Sieger Jan van Berkel.
Eine Weltcupsiegerin aus dem Kanton Freiburg? Gab es noch nie. Aber vielleicht schon bald? Sue Piller (20) ist eine exzellente Riesenslalomfahrerin, selbstbewusst und ehrgeizig. «Früher war ich nie die Schnellste», sagt sie. Doch Piller ist eine Kämpferin vor dem Herrn. Und sie hat gelernt, auch mal geduldig zu sein und im Training mehr auf Qualität als auf Quantität zu achten. In Tremblant (Ka) holte sie kürzlich erstmals Weltcuppunkte – und das gleich zweimal (20. und 28.). Wetten, dass da noch mehr kommt?
Vor bald drei Jahren verliess der U19-Nationalspieler mit spanischen und kongolesischen Wurzeln den Nachwuchs des FC Basel in Richtung Österreich, wo der Rohdiamant in der RB-Akademie geschliffen werden soll. Auch wenn er meistens im Partnerteam in Liefering zum Einsatz kommt, durfte Aguilar immer wieder bei den Grossen schnuppern. Im letzten Sommer reiste der 18-jährige Stürmer mit Salzburg an die Klub-WM in die USA, im November erhielt er in der Europa League wie bereits in der Liga sogar einige Einsatzminuten. Der schnelle und kräftige Stürmer gilt als eines der grössten Talente des Landes.
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