Fazit
An der Audi-Präsentation in Berlin in Berlin interessiert die Zuschauer vor allem, wie der erste Formel-1-Bolide des deutschen Rennstalls aussieht. Die Antwort: Viel Silber und ein wenig Schwarz und Rot.
Den beiden Piloten Nico Hülkenberg und Gabriel Bortoleto gefällts. Als eine «Schönheit» bezeichnet der Deutsche seinen neuen Boliden. Teamkollege Bortoleto blickt mit viel Freude auf die Zukunft: «Es ist ein Traum, der wahr wird. So ein Projekt hast du nur einmal im Leben. Es ist die Chance, ein Vermächtnis zu schaffen, das für immer Teil der Geschichte sein wird.»
Einen Auftritt haben selbstverständlich auch Audi-Boss Gernot Döllner, Audi-F1-Projektleiter Mattia Binotto und Teamchef Jonathan Wheatley. Alle drei machen die hohen Ansprüche des Teams klar. Ab 2030 will Audi um den WM-Titel mitfahren. In der ersten Saison gehe es aber zuerst einmal darum, konkurrenzfähig zu sein.
Das wars
Damit ist die Team-Präsentation bereits wieder zu Ende. Host Naomi Schiff verabschiedet die beiden Fahrer und anschliessend das Publikum. Vielen Dank fürs Mitlesen und einen schönen Abend.
Gute Atmosphäre im Team
«Nico und ich pushen uns. Das letzte Jahr hat das bewiesen. Das wird nicht anders sein. Ich hoffe wir erreichen grosse Dinge zusammen», so Bortoleto über die Teamdynamik. Dem stimmt auch Hülkenberg zu. Dass die beiden das gleiche vom Auto wollen, sei «sehr wichtig». Auch die Atmosphäre zwischen den beiden sei sehr gut.
«Traum der wahr wird»
Bortoleto schwärmt über die Chance, als erster Fahrer für Audi zu fahren: «Es ist ein Traum der wahr wird. So ein Projekt hast du nur einmal im Leben. Es ist die Chance, ein Vermächtnis zu schaffen, das für immer Teil der Geschichte sein wird. Darauf freue ich mich sehr.»
Fahrer sind begeistert
Den beiden Fahrern Nico Hülkenberg (38) und Gabriel Bortoleto (21) scheint der neue Bolide zu gefallen. «Das Auto ist eine Schönheit», so Hülkenberg. Auch sein brasilianischer Teamkollege findet das Auto «wunderschön».
So sieht das neue Auto aus
Der erste Audi-Bolide in der Formel 1 kommt in Silber daher. Hinten wird das Auto ausserdem mit Schwarz und Rot ergänzt. Unverkennbar sind die Audi-Ringe am Front- und Heckflügel.
Die Ziele für diese Saison
Das mittelfristige Ziel bei Audi ist es, ab 2030 um den WM-Titel zu fahren. Um das zu erreichen, gehe es im ersten Jahr laut Binotto darum, kompetitiv zu sein. «Wir müssen bescheiden bleiben und lernen.»
Ansage von Wheatley
Die Ansprüche bei Audi sind hoch, das macht Wheatley schnell klar: «Wir wollen, dass Audi das erfolgreichste Formel-1-Team aller Zeiten wird. Aber wir müssen irgendwo anfangen – und das passiert heute.»
«Historischer Moment»
Projektleiter Mattia Binotto und Teamchef Jonathan Wheatley betreten die Bühne. «Ich bin sehr stolz und freue mich. Wir sind erst am Anfang unserer Reise. Wir sind bereit, um die Herausforderung anzunehmen und zu wachsen», so Binotto.
Wheatley ergänzt: «Wir haben so lange über dieses Projekt gesprochen – und heute Abend wird es zur Realität. Das ist ein historischer Moment.»
Lichtershow und Musik
Was folgt, ist eine Lichtershow und verschiedene musikalische Acts. Dabei wird vor allem eines betont: «This is the beginning», also «Das ist der Anfang».
Erste Worte von Audi-Boss Döllner
Gernot Döllner (57), CEO von Audi, tritt erstmals vor das Publikum. «Ich freue mich sehr hier zu sein. Audi steht für Innovation und den Willen, mit Vorsprung voran zu gehen. Wir haben eine grosse Historie mit bahnbrechenden Innovationen im Motorsport.
Der Audi-Boss betont hier in Berlin also die schillernde Vergangenheit im Rennsport mit Le-Mans-Siegen, Rallye-Triumphen und DTM-Erfolgen. In der F1 sind die Deutschen aber eben ganz am Anfang.