Jetzt läuft beim WM-Vorletzten Sauber vor dem Abschied am nächsten Sonntag in Abu Dhabi nichts mehr. Es braucht ein Wunder, um Haas-Ferrari noch einzuholen – 68:73-Rückstand.
Nico Hülkenberg (neben Hamilton der einzige Pilot, der mit den roten Soft-Reifen startete) verkrachte sich im Kampf um Platz 9 bald mit dem Alpine von Gasly. Der 38-Jährige löste damit eine Safety-Car-Phase aus – und entschied so unschuldig vielleicht sogar den WM-Kampf. Der einzige Crash in Katar war ein Rennunfall, wie die FIA richtig feststellte.
Und Teamkollege Gabriel Bortoleto (21), nach der Las-Vegas-Strafe (Crash mit Stroll) auf Startplatz 19, lag das ganze Rennen hinter dem Ferrari des siebenfachen Weltmeisters Lewis Hamilton (40).
Teamchef Jonathan Wheatley: «Leider war es ein harter Tag für das Team. Nach starken Anfangsrunden war Nico in einen Rennzwischenfall in Kurve 1 verwickelt, der sein Rennen früh beendete. Gabi zeigte eine beeindruckende Leistung, startete von P19 und kämpfte sich bis auf P13 vor, mit durchgehend starkem Tempo. Die Boxencrew war erneut hervorragend und lieferte zwei sehr schnelle und saubere Stopps ab. Angesichts unseres Tempos und der Platzierungen unserer Konkurrenten wäre ein starkes Punkteresultat in Reichweite gewesen, daher ist es enttäuschend, dieses Potenzial nicht umsetzen zu können. Jetzt richten wir unseren Fokus auf Abu Dhabi, das letzte Rennen einer aufregenden Saison, und sind entschlossen, diese stark abzuschliessen.»
Nico Hülkenberg (DNF): «Es ist wirklich schade, dass ein vielversprechendes Rennen so früh endet, nachdem ich von Pierre getroffen wurde, da ich ehrlich denke, dass wir heute Punkte hätten holen können. Ich fühlte mich gestern im Auto sehr wohl und das Tempo war in den ersten sieben Runden da. Überholmöglichkeiten hier sind sehr begrenzt, also habe ich ein Manöver aussen versucht, was immer etwas riskanter ist, aber ich habe Pierre viel Platz gelassen. Es ist sehr unglücklich, da heute definitiv Chancen für uns bestanden. Im Moment bleibt nur Enttäuschung, aber wir werden ein paar Tage nutzen, um uns neu zu fokussieren und versuchen, unsere Saison in Abu Dhabi bestmöglich zu beenden.»
Gabriel Bortoleto (13.): «Es war kein besonders aufregendes Rennen für mich: Es gab nicht viele Überholmanöver, und ich habe die meiste Zeit hinter Lewis festgesteckt. Sobald er sich abgesetzt hatte, konnte ich nicht wirklich wieder aufschliessen, also blieb mein Rennen ab diesem Punkt einfach so. Am Start hatte ich einige Kämpfe, aber danach passierte nicht viel. Es gibt trotzdem etwas, das wir aus dem Wochenende mitnehmen können, und ein paar Dinge, die wir hätten verbessern können. Die Strafe aus Las Vegas hat natürlich mein Rennen heute beeinflusst, aber unser Tempo an sich war ermutigend. Wenn wir um P14 gestartet wären, hätten wir vielleicht eine Chance auf die Top Ten gehabt. Insgesamt gibt es auf jeden Fall einige gute Erkenntnisse, die wir ins letzte Rennen der Saison in Abu Dhabi nächste Woche mitnehmen können.»
Teamchef Jonathan Wheatley: «Leider war es ein harter Tag für das Team. Nach starken Anfangsrunden war Nico in einen Rennzwischenfall in Kurve 1 verwickelt, der sein Rennen früh beendete. Gabi zeigte eine beeindruckende Leistung, startete von P19 und kämpfte sich bis auf P13 vor, mit durchgehend starkem Tempo. Die Boxencrew war erneut hervorragend und lieferte zwei sehr schnelle und saubere Stopps ab. Angesichts unseres Tempos und der Platzierungen unserer Konkurrenten wäre ein starkes Punkteresultat in Reichweite gewesen, daher ist es enttäuschend, dieses Potenzial nicht umsetzen zu können. Jetzt richten wir unseren Fokus auf Abu Dhabi, das letzte Rennen einer aufregenden Saison, und sind entschlossen, diese stark abzuschliessen.»
Nico Hülkenberg (DNF): «Es ist wirklich schade, dass ein vielversprechendes Rennen so früh endet, nachdem ich von Pierre getroffen wurde, da ich ehrlich denke, dass wir heute Punkte hätten holen können. Ich fühlte mich gestern im Auto sehr wohl und das Tempo war in den ersten sieben Runden da. Überholmöglichkeiten hier sind sehr begrenzt, also habe ich ein Manöver aussen versucht, was immer etwas riskanter ist, aber ich habe Pierre viel Platz gelassen. Es ist sehr unglücklich, da heute definitiv Chancen für uns bestanden. Im Moment bleibt nur Enttäuschung, aber wir werden ein paar Tage nutzen, um uns neu zu fokussieren und versuchen, unsere Saison in Abu Dhabi bestmöglich zu beenden.»
Gabriel Bortoleto (13.): «Es war kein besonders aufregendes Rennen für mich: Es gab nicht viele Überholmanöver, und ich habe die meiste Zeit hinter Lewis festgesteckt. Sobald er sich abgesetzt hatte, konnte ich nicht wirklich wieder aufschliessen, also blieb mein Rennen ab diesem Punkt einfach so. Am Start hatte ich einige Kämpfe, aber danach passierte nicht viel. Es gibt trotzdem etwas, das wir aus dem Wochenende mitnehmen können, und ein paar Dinge, die wir hätten verbessern können. Die Strafe aus Las Vegas hat natürlich mein Rennen heute beeinflusst, aber unser Tempo an sich war ermutigend. Wenn wir um P14 gestartet wären, hätten wir vielleicht eine Chance auf die Top Ten gehabt. Insgesamt gibt es auf jeden Fall einige gute Erkenntnisse, die wir ins letzte Rennen der Saison in Abu Dhabi nächste Woche mitnehmen können.»
Für den Brasilianer vielleicht eine Ehre, für den Briten eine weitere Demütigung. Auf den Positionen 12 und 13 gibt es im Ziel nicht einmal leere Blumentöpfe.
Damit hat sich der Trend der letzten zehn Rennen fortgesetzt. Da holte der Deutsche nur noch zwölf WM-Punkte, beim Südamerikaner waren es 15.
Keine Ersatzteile mehr verfügbar
Bis zum ersten Training am nächsten Freitag kann Sauber am C45 nichts mehr verändern. Dem Team sind längst die Ersatzteile ausgegangen. Und Hülkenberg sorgte ja in Doha auch noch für einen kleinen Haufen Schrott.
Man kann nur hoffen, dass Sauber nach 617 Rennen oder 33 Saisons der Abschied in Abu Dhabi nicht noch mit einer weiteren schlechten Vorstellung ganz in die Hosen geht. Die Fans und Neueinsteiger Audi haben ein besseres Ende verdient.
Erinnern wir uns an das WM-Finale 2022 in Abu Dhabi. Da rettete Sauber gegen Aston Martin mit 55:55 den 6. WM-Platz. Denn bei Punktgleichheit entschied der 5. Rang von Bottas in Imola.