Hülkenberg-Aufgabe in Miami
Zu viele Dramen – das Audi-Chaos geht weiter

Audis Pannenserie in Miami geht am Sonntag weiter. Zudem punktet auch noch die Konkurrenz.
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Nico Hülkenberg muss seinen Audi beim GP von Miami früh parkieren.
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Roger BenoitFormel-1-Experte

Wieder keine positiven Nachrichten von Sauber-Nachfolger Audi. Die Deutschen tun sich nach dem 9. Rang von Bortoleto beim Australien-Auftakt weiter sehr schwer.

Konkurrent Williams punktet

Und weil die schwergewichtigen Williams-Mercedes zu drei Punkten kamen (9. Sainz, 10. Albon) liegt Audi mit zwei Zählern allein auf dem 9. WM-Rang. Dahinter nur die hoffnungslosen Teams von Aston Martin und Neuling Cadillac. Sie teilten sich die letzten vier Positionen.

Man müsste den vierten Audi-Auftritt in Miami fast schon ein Chaos nennen. Da lief am Freitag und Samstag kaum etwas zusammen: Rauch, Feuer, Defekte, Disqualifikation, stehende Autos.

Das sagt Audi

Nico Hülkenberg: «So haben wir uns den Abschluss der Woche natürlich nicht vorgestellt. Ich musste wegen eines technischen Problems aufgeben. Das ist frustrierend.»

Gabriel Bortoleto: «Vom Gefühl her hatte ich die Pace, um um die Punkte zu kämpfen. Aber wenn du ganz hinten losfährst, ist es schwierig. Ich hatte einige gute Manöver, aber es hat nicht gereicht. Es ist ein solides Resultat. Ich bin stolz auf unser Team.»

Nico Hülkenberg: «So haben wir uns den Abschluss der Woche natürlich nicht vorgestellt. Ich musste wegen eines technischen Problems aufgeben. Das ist frustrierend.»

Gabriel Bortoleto: «Vom Gefühl her hatte ich die Pace, um um die Punkte zu kämpfen. Aber wenn du ganz hinten losfährst, ist es schwierig. Ich hatte einige gute Manöver, aber es hat nicht gereicht. Es ist ein solides Resultat. Ich bin stolz auf unser Team.»

Für den einzigen Lichtblick sorgte im Finale der in die letzte Startreihe zurückversetzte und längst überrundete Bortoleto. Der Brasilianer überholte Ocon im Haas und wurde noch 12. Die Jagd nach dessen Teamkollege Bearman blieb erfolglos.

Schwere Wochen für Teamchef Binotto

Doch solche Fights überdecken nur die wahren Probleme. So kommt Hülkenberg, der nach Hadjars Disqualifikation sogar den zehnten Startplatz erbte, wieder schlecht weg. Seine Feindberührung mit einem Williams zwang ihn sofort zum Flügelwechsel und dann zur Aufgabe.

Teamchef und CEO Binotto hat sicher schwere Wochen vor sich. Und solange viele Leute noch über den mysteriösen Abgang von Ex-Teamgeneral Jonathan Wheatley rätseln, kommt auch intern kaum Ruhe ins Zürcher Oberland.

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