Das Rennen
Leclerc, Norris, Piastri, Verstappen und Antonelli: Gleich fünf verschiedene Piloten führen den GP von Miami zwischenzeitlich an. Nach zwei Dritteln der 57 Runden zeichnet sich ab, dass der Sieg im Duell zwischen WM-Leader Antonelli (Mercedes) und Sprint-Sieger Norris (McLaren) entschieden wird. Am Ende kommt Pole-Mann Antonelli einigermassen ungefährdet zum dritten GP-Sieg der Saison. Er baut die WM-Führung vor Teamkollege Russell auf 20 Punkte aus. Aber: Trotz des vierten Mercedes-Siegs im vierten GP scheint die Konkurrenz nach der kriegsbedingten Pause näher dran zu sein als zuvor.
1. Antonelli 100 Punkte
2. Russell 80
3. Leclerc 59
4. Norris 51
5. Hamilton 51
1. Antonelli 100 Punkte
2. Russell 80
3. Leclerc 59
4. Norris 51
5. Hamilton 51
Auffälligster Fahrer in Miami ist Red-Bull-Superstar Max Verstappen. Der Holländer rutscht beim Start weg, kämpft sich dann von hinten durchs Feld und wird Fünfter. Um in den Podiums-Kampf einzugreifen, fehlt dem Red Bull etwas die Pace. Eine nachträgliche Fünf-Sekunden-Strafe wegen Überfahren einer Linie beim Boxenausgang bleibt ohne Folgen.
Übrigens: Der angekündigte heftige Regen, der zur Vorverschiebung des Starts gesorgt hat, bleibt während des Rennens aus.
Das gab zu reden
«Wenn ihr das nächste Mal eine Entscheidung trefft, sprecht bitte auch mit mir. Ich bin auch noch da», funkt in Runde 24 Charles Leclerc stinksauer an die Ferrari-Box. Was ist passiert? Die Italiener holen den Monegassen offenbar früher als geplant rein. Und dies zu einem Zeitpunkt, als sich Leclerc im Kampf um die Führung befindet. Mit dieser hat Leclerc danach nichts mehr zu tun. Auf der Schlussrunde verliert er gar noch Platz drei an Piastri und wird wegen eines Drehers nur Sechster. Stunden nach Rennenende kommts noch dicker: Weil Leclerc nach dem Dreher noch mehrere Schikanen abkürzt, wird er von den Stewards mit einer 20-Sekunden-Strafe sanktioniert. Dadurch ist er gar nur noch Achter. Ferrari ist hinter Mercedes und McLaren nur noch die dritte Kraft im Feld.
Die Stimmen
Kimi Antonelli: «Mein Start war nicht so schlecht wie beim Sprint und vorher. Wir hatten ein grossartiges Energie-Management. Nach drei Siegen in Serie muss ich vor allem dem Team und der Familie danken.»
Lando Norris: «Ich habe gemischte Gefühle. Aber Kimi hat einen Superjob gemacht. Ich glaube, wir sind mit zwei Autos auf dem Podest zurück in der Weltmeisterschaft. Bei diesen neuen Regeln darfst du noch weniger Fehler machen als vorher.»
Oscar Piastri: «Bei diesen neuen Regeln musst du Geduld haben und warten. Diesmal hat es geklapppt. Als Team haben wir gezeigt, dass wir auf Tiefschläge reagieren können.»
Audi
Nico Hülkenberg kann von Startplatz 10 nicht profitieren. Wegen einer Kollision beim Start mit dem Williams von Sainz muss er schon früh an den Boxen einen neuen Frontflügel abholen. Wenig später muss er das Rennen gar aufgeben. Der genaue Grund ist noch unklar, es werden Getriebeprobleme vermutet.
Die Pleitenserie bei Audi geht damit nach der Disqualifikation im Sprint auch beim GP weiter. Gabriel Bortoleto fehlt schlicht der Speed, um je in Schlagdistanz zu den Punkten zu kommen. Weil Williams drei Zähler holt, verliert Audi in der Konstrukteure-WM einen Platz. Schlechter als die Hinwiler sind einzig die punktelosen Cadillac und Aston Martin.
Nico Hülkenberg: «So haben wir uns den Abschluss der Woche natürlich nicht vorgestellt. Ich musste wegen eines technischen Problems aufgeben. Das ist frustrierend.»
Gabriel Bortoleto: «Vom Gefühl her hatte ich die Pace, um um die Punkte zu kämpfen. Aber wenn du ganz hinten losfährst, ist es schwierig. Ich hatte einige gute Manöver, aber es hat nicht gereicht. Es ist ein solides Resultat. Ich bin stolz auf unser Team.»
Nico Hülkenberg: «So haben wir uns den Abschluss der Woche natürlich nicht vorgestellt. Ich musste wegen eines technischen Problems aufgeben. Das ist frustrierend.»
Gabriel Bortoleto: «Vom Gefühl her hatte ich die Pace, um um die Punkte zu kämpfen. Aber wenn du ganz hinten losfährst, ist es schwierig. Ich hatte einige gute Manöver, aber es hat nicht gereicht. Es ist ein solides Resultat. Ich bin stolz auf unser Team.»
So gehts weiter
Am 24. Mai wird in Montreal wieder um einen GP-Sieg gefahren.



