Das sind die drei heissen Anwärter
In der Formel 1 wird der 36. Weltmeister gesucht

Sehen wir 2026 den 36. Weltmeister der Formel 1? Drei Stars stehen ganz vorne auf der Kandidatenliste – hier kommt das Inside von Roger Benoit.
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WM-Dritter Oscar Piastri (McLaren).
Foto: Getty Images
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Roger BenoitFormel-1-Experte

Noch vier Wochen. Dann beginnt in Melbourne am Sonntag um 5 Uhr MEZ die 77. Formel-1-Saison. Vorher wird ab Mittwoch noch zweimal drei Tage in Bahrain getestet. Und es werden am Golf kaum ruhige Wüsten-Tage.

Ferrari, Audi und Honda haben bei der FIA protestiert, dass sich das Verdichtungsverhältnis von 16:1 bei Betriebstemperatur im Mercedes auf 18:1 erhöht (Blick berichtete). Das soll gegen 30 PS bringen. Da bei Red Bull der gleiche Trick nicht richtig funktioniert, haben sich die Bullen dem Protest angeschlossen.

Wird jetzt das Messprozedere vom Weltverband nochmals überprüft, was eigentlich im jetzigen Zeitpunkt gar nicht geht? Bei Mercedes (und den drei Partnern McLaren, Williams und Alpine) heisst es nur: «Die sollen eben ihre Hausaufgaben besser machen!»

Piastri will Revanche

Für Wirbel ist also schon vor dem Start gesorgt. Die Frage: Bleibt Mercedes das Mass aller Dinge – wie 2014, als die letzte grosse Revolution mit der Hybrid-Einführung den Silberpfeilen sieben Mal in Serie den WM-Titel einbrachte?

Die andere Frage: Sehen wir 2026 den 36. Weltmeister der Formel 1? Drei Stars stehen ganz vorne auf der Kandidatenliste: George Russell (wird in einer Woche 28) würde sogar «Geld bezahlen, wenn ich endlich um den Titel kämpfen dürfte». Die Bilanz des Briten: 152 Rennen, 5 Siege, 7 Pole-Positionen, 24 Podestplätze und 1033 WM-Punkte.

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Charles Leclerc (28) geht in die achte Saison mit Ferrari – und hat aus seinen 27 besten Startplätzen gerade mal acht Siege und 50 Podestauftritte gemacht. Sein Management hat sich seit Monaten schon mal nach einer Alternative für 2027 umgeschaut, ausser die Roten liefern endlich mit einem guten Auto ab.

Auch der Australier Oscar Piastri (24) ist nach dem verpassten WM-Titel scharf darauf, sich gegen Millionärssohn Lando Norris zu revanchieren. Sollten ihn aber erneut die umstrittenen Papaya-Regeln am grossen Erfolg hindern, ist er für 2027 weg. Seine eindrückliche Bilanz: 70 Rennen, je 9 Siege und Poles, 26 Podestplätze und schon 799 Punkte.

Williams muss abspecken

Der WM-Fünfte Williams hat endlich sein Auto vorgestellt. 2025 holte Sainz in Bahrain den Testsieg – jetzt muss man den verpassten Barcelona-Test aufholen und 20 Kilo abspecken. Im Rahmen des Super Bowl wird Cadillac in einem TV-Spot der Halbzeitshow sein Auto präsentieren. Nobel.

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