Riesige Ernüchterung nach Out
Nati-Verteidiger Marti: «Es ist zum Kotzen»

Endstation Deutschland. Aus im WM-Viertelfinal. Die Schweizer Nati verliert eine weitere wichtige Eishockey-Partie gegen den Nachbarn. Christian Marti und Nino Niederreiter ordnen ein.
Publiziert: 25.05.2023 um 18:15 Uhr
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Aktualisiert: 25.05.2023 um 19:40 Uhr
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Hängende Köpfe bei den Schweizer Eishockey-Spielern nach dem Viertelfinal-Out gegen Deutschland.

Alles, was die Nati in der Vorrunde ausgezeichnet hat, lässt sie gegen Angstgegner Deutschland im WM-Viertelfinal vermissen. Die Schweiz ist optisch überlegen, tut sich aber schwer, wirklich gute Chancen herauszuarbeiten. Entsprechend gross die Enttäuschung nach dem bitteren Out.

Der Grund fürs Ausscheiden? Christian Marti: «Ach, keine Ahnung. Ich weiss es auch nicht», sagt der sichtlich niedergeschlagene ZSC-Verteidiger gegenüber SRF. «Wir kommen hierhin, spielen eine gute Gruppenphase und haben ein gutes Gefühl. Und dann bringen es die anderen wieder irgendwie fertig, uns zu schlagen. Es ist zum Kotzen.»

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Shorthander «war dumm»

Angesprochen auf den Doppelschlag im Mitteldrittel, der der Nati das Genick brach, sagt Marti: «Wir können nicht immer jammern und sagen es sind die Deutschen. Wir hatten zuvor die Möglichkeit im Powerplay, aber wir haben das Tor dann in Unterzahl gekriegt. Zwei Treffer hintereinander zu kassieren, ist suboptimal.»

Neben Marti steht auch Captain Nino Niederreiter vors Mikrofon und versucht, eine erste Einschätzung zum Spiel abzugeben. Der Churer sieht die Ursache für die bittere Pleite in den Startminuten – und ebenfalls im deutschen Doppelschlag. «Wir spielten viel zu hektisch, das war schlecht. Wir wollten den Viertelfinal in den ersten fünf Minuten gewinnen. Das geht so nicht, eine Partie dauert 60 Minuten. Und den Shorthander dürften wir nie kriegen, das war dumm.» (par)

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