IFK Helsinki läufts in der Liiga-Meisterschaft alles andere als geschmeidig. Der Spengler Cup als Booster? Gegen Sparta Prag siehts (noch) nicht danach aus. Es dauert, bis die Finnen den Tritt finden. Fürs Traditionsturnier haben sie sich mit vier «Schweizern» verstärkt: in der Abwehr mit Eric Schneller (Genf) und Rocco Pezzullo (Visp, Ambri), im Sturm mit Joshua Fahrni (Langnau) und Jason Akeson (Genf).
Letzterer hat seit über neun Monaten keinen Ernstkampf mehr bestritten. Bei den Servettiens kam der Kanadier bisher nicht zum Einsatz, weil er noch immer auf den Schweizer Pass wartet und man für ihn keine Ausländerlizenz verbraten möchte. Deshalb hat der 35-Jährige mit den Kufen gescharrt, um endlich wieder spielen zu können. Sein Einfluss aufs Duell bleibt allerdings gering.
Schneller und Pezzullo sind da schon auffälliger. Zunächst jedoch negativ. Denn ihnen entgeht der von der Spielerbank heran brausende Dzierkals. Schneller, der übers ganze Spiel gesehen viel Auslauf bekommt, kann ihn nicht mehr aufhalten vor dem Treffer zum 2:0. Pezzullo macht den Patzer beim 1:2-Anschlusstreffer mit einem perfekten Pass auf Torschütze Mäkiaho wieder wett. Es ist ein kurzes Aufbäumen, die Tschechen sind besser im Rhythmus und Jakub Kovar, der ältere Bruder von EVZ-Captain Jan Kovar, macht im Kasten eine bessere Falle als noch am Vortag bei der 2:5-Pleite gegen Titelverteidiger Fribourg.
Fans: 6267 Fans (ausverkauft)
Tore: 9. Hrabik (Chlapik, Spacek/PP) 0:1. 29. Dzierkals (Krejcik) 0:2. 39. Mäkiaho (Pezzullo) 1:2. 39. Irving (Shore) 1:3. 60. Kousal (Repik/PP) 1:4.


