Zugs Dario Simion hat endlich Grund zum Jubel
Entscheidungstreffer ins Glück

Nach einer Saison mit Verletzungs-Horror und Corona-Drama bei Olympia kann Dario Simion wieder strahlen: Er schiesst den EVZ zum ersten Sieg im Viertelfinal gegen Lugano.
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Die Zuger bejubeln ihren ersten Sieg gegen Lugano, Calvin Thürkauf bleibt nur das Zuschauen.
Foto: Patrick Straub/freshfocus
Nicole Vandenbrouck

Ihm gönnt man es besonders: Dario Simion strahlt nach dem ersten Viertelfinal-Spiel. Er hat den EVZ zum Sieg geschossen. Es ist eine Genugtuung dafür, was der 27-Jährige in dieser Saison schon alles durchmachen musste.

«Ja, wir haben schon lange Gespräche geführt über diese Saison», stimmt Simion schmunzelnd zu. Es waren keine positiven. Ende Oktober zog er sich in einem Spiel in Lausanne eine Schnittverletzung am Unterschenkel zu, eine Schlittschuhkufe hatte ihn getroffen. Drei Monate später kehrte er gerade noch rechtzeitig zurück, um von Nati-Trainer Patrick Fischer für Olympia in Peking aufgeboten zu werden.

Es hätte ein erstes Highlight in dieser Saison werden können, für die sich Simion nach dem letzten Top-Jahr seiner Karriere so viel vorgenommen hatte. Doch es kam anders: Isolation statt Nati-Spiele, Corona-Frust statt Tor-Jubel. Der ist jetzt zurück. «Ja, dieser Treffer hat wirklich sehr gut getan», gibt der EVZ-Stürmer zu. Ihm persönlich wie auch dem Team. «Ich habe versucht, alles zu vergessen, was mir in dieser Saison schon passiert ist und meinen Fokus nach vorne zu richten.»

Doch dann wird er nochmals ernst: «Wir haben nicht unser bestes Spiel gezeigt.» Nach der zehntägigen Pause hat der Meister noch nicht seine Topform gefunden, bestätigt auch Trainer Dan Tangnes. «Das müssen wir korrigieren», mahnt Simion, «wir müssen aktiver sein ohne Scheibe.» Denn den Luganesi wurde phasenweise überraschend viel Platz gewährt. Gerächt hat sich dies in Duell Nummer 1 dank Simions Treffer ins Glück nicht.

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National League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
HC Davos
HC Davos
46
61
102
2
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
47
42
88
3
HC Lugano
HC Lugano
46
34
81
4
ZSC Lions
ZSC Lions
46
27
80
5
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
46
3
77
6
Lausanne HC
Lausanne HC
46
21
76
7
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
46
-14
67
8
EV Zug
EV Zug
46
-16
67
9
SC Bern
SC Bern
46
-4
64
10
SCL Tigers
SCL Tigers
46
4
64
11
EHC Biel
EHC Biel
46
-22
59
12
EHC Kloten
EHC Kloten
46
-23
53
13
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
46
-44
52
14
HC Ajoie
HC Ajoie
47
-69
39
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