Wie krempelt er sein Team gegen den EVZ um?
ZSC-Coach Grönborg zum Wechsel gezwungen

Zwei Niederlagen in Folge, nur noch 3:2 vorne im Playoff-Final gegen Zug. Möglich, dass jetzt auch beim ZSC der Joker gespielt wird.
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Mit John Quenneville (links) und Garrett Roe verfügen die ZSC Lions über zwei Ausländer-Alternativen.
Foto: keystone-sda.ch
Stephan Roth

Die Frage stellte sich schon nach dem ersten vergebenen Meister-Puck: Ist es Zeit, einen Wechsel vorzunehmen? «Manchmal ist es die beste Massnahme, nichts zu ändern», sagte ZSC-Coach Rikard Grönborg. «Ich habe Vertrauen in mein Team.»

Inzwischen hat Zug nachgelegt und mit einem weiteren 4:1-Sieg in der Serie auf 2:3 verkürzt. Und zum dritten Mal in Folge hat bei den Lions nur die Schweizer Paradelinie um den überragenden Topskorer Denis Malgin getroffen. Ein Impuls für die Offensive würde guttun. Wie das funktioniert, hat EVZ-Coach Dan Tangnes vorgemacht. Er brachte erst den Schweden Carl Klingberg für Landsmann Anton Lander und stellte am Montag die Linien um. Mit dem Resultat, dass der Sturm mit Jan Kovar, bei dem Fabrice Herzog Nati-Kollege Grégory Hofmann ersetzte, in Fahrt kam und Dario Simion in zwei Spielen vier Tore erzielte.

Roe und Quenneville stehen bereit

Bei den Ausländern hat der ZSC, der notabene dank der «Lex Suter» fünf einsetzen darf, ausgezeichnete Alternativen: Garrett Roe (34, USA), der lange Center Nummer 1 bei den Zürchern gewesen war, und der wuchtige Flügel John Quenneville (26, Ka), der in der Quali 20-mal getroffen hatte. Sie kamen im Final noch nicht zum Einsatz, weil der im Januar verpflichtete Goalie Jakub Kovar (33, Tsch) überragend hält und Last-Minute-Transfer Tommi Kivistö (30, Fi) die Abwehr stabilisiert hat.

Die Chancen, dass mindestens einer der beiden Nordamerikaner am Freitag ins Team kommt, sind gestiegen, weil Bully-König Marcus Krüger (31, Sd) am Mittwoch bei Spielmitte nach einem Check von Samuel Kreis verletzt ausschied und ausfallen dürfte, und Justin Azevedo (34, Ka/Por) seit seinem Siegtreffer 2,2 Sekunden vor Schluss des ersten Spiels abgetaucht ist.

Verteidiger Maxim Noreau (34, Ka) war zuletzt wieder vermehrt fehleranfällig, scheint aber vor allem fürs Powerplay, das Zug zwar immer besser neutralisieren konnte, unverzichtbar.

Vor dem Final hatte Grönborg von einem Schachspiel gesprochen. Jetzt ist der Schwede am Zug.

Simion schiesst ZSC mit Hattrick ab
6:04
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1
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63
108
2
HC Fribourg-Gottéron
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49
45
94
3
ZSC Lions
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49
28
85
4
HC Lugano
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49
31
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5
Genève-Servette HC
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49
2
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6
Lausanne HC
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22
81
7
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-11
73
8
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-14
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9
SC Bern
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11
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